Rundgang 2008 an
der
Academy of Visual Arts
Leipzig -
Sachsen
31. Januar bis 03. Februar
2008
Verkaufsaktion „500 x X“ findet am 31. Januar statt
Eröffnung: Donnerstag, 31. Januar, 18.00 Uhr
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Während des Rundgangs zeigen
Studierende des Hauptstudiums, Diplomanden und MeisterschülerInnnen sowie
ausgewählte Projektgruppen des 2. Studienjahres der Leipziger
Kunsthochschule beste Arbeiten aus dem vergangenen Jahr. In diesen vier
Tagen dient das gesamte Hochschulgebäude, vom Keller bis unter das Dach,
von den Ateliers bis zu den Gängen und Fluren, als Ausstellungsfläche, um
den Besuchern einen Einblick in das künstlerische Arbeiten und Schaffen zu
gewähren. Zu sehen sind Arbeiten aus den vier Studiengängen:
Malerei/Grafik,
Buchkunst/Grafik-Design, Fotografie und Medienkunst.
Die
Verkaufsaktion „500 x X“ Wie schon im vergangenen Jahr sind alle
Studierenden und Lehrenden aufgefordert, eine künstlerische Arbeit (nun in
der Größe DIN A4) zu stiften. Diese Arbeiten stehen am
Eröffnungsabend ab 20.00 Uhr in der hochschuleigenen Galerie für jeweils
50,00 Euro zum Verkauf. Erneut findet der Verkauf anonym statt, so dass
die Käufer erst am 04. Februar erfahren können, wer Urheber ihrer
erworbenen Arbeiten ist. Mit dem Erlös dieser Aktion finanziert die
Hochschule ein internationales und inter-disziplinäres Symposium mit
namhaften TeilnehmerInnen, das sich dem Themenfeld „Kunst und Markt“
widmet. Einen kleinen Überblick des vergangenen Rundgangs finden Sie
unter:
www.hgb-leipzig.de/galerie
Do, 31.
Januar: 18.00 – 24.00 Uhr
Fr, 01. Februar: 11.00 – 22.00 Uhr
Sa, 02. Februar: 11.00 – 22.00 Uhr
So, 03. Februar: 11.00 – 17.00 Uhr
Veranstaltungsort:
Wächterstraße 11 - D-04107 Leipzig
© Hochschule für
Grafik und Buchkunst Leipzig - Academy of Visual
Arts
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Fotografieausstellung
Matthias Leupold
„Die Schönheit der Frauen“ und
„Leupolds Gartenlaube“
Ausstellung im
Kamera- und Fotomuseum Leipzig
vom 12. Januar bis zum 23. März 2008 |
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Einstmals zählte Matthias Leupold zu den
unbotmäßigen jungen Fotografen in der DDR. Nach seiner Übersiedlung nach
Westberlin 1987 spezialisierte er sich auf ironisch narrative Fotoserien
und zählt heute zu den dramatischen Bilderdichtern der
Gegenwartsfotografie.
Die Narrative Art, zu deutsch erzählende
Kunst, ist der Concept Art und Spurensicherung verwandt, bei der mittels
zueinander in Beziehung gesetzter Fotos und kurzer Texte pointiert
Situationen dargestellt oder Fragen der Wahrnehmung thematisiert werden.
Das Kamera- und Fotomuseum zeigt die
beiden thematischen Serien „Leupolds Gartenlaube“ (1994) und „Die
Schönheit der Frauen“ (1995), in denen historische Bilder, die bereits
inszeniert waren, von Leupold ironisch re-inszeniert werden. Beide Serien
reflektieren das Frauenbild der bürgerlichen Gesellschaft zu Beginn der
Emanzipationsbewegung in der Wilhelminischen Ära Anfang des 20.
Jahrhunderts.
„Leupolds Gartenlaube“ re-inszeniert
Fotografien aus der gleichnamigen beliebten Frauenzeitschrift kurz vor
Ausbruch des 1. Weltkrieges. Während die „Gartenlaube“ die
emanzipatorischen Aktivitäten der Frauen beförderte und am Wandel des
Frauenbildes beteiligt war, propagierte der Bildband „Die Schönheit der
Frauen“ aus dem Jahr 1900 ein weibliches Schönheitsideal, das für den
allgemeinen Konsum der Männer gedacht war. Leupolds witzige
Re-inszenierung dieses bekannten Bildbandes von Dr. Paul Hirth führt den
verbreiteten Glauben an ein allgemeingültiges Schönheitsideal ad absurdum.
„Indem Leupold die historischen
Bildmuster ironisch bricht, entstellt er sie zur Kenntlichkeit“, schrieb
T.O. Immisch, Kustos für Fotografie der Stiftung Moritzburg. Die
Ausstellung ist eine Leihgabe der Stiftung Moritzburg, Kunstmuseum des
Landes Sachsen-Anhalt, Halle/Saale.
Das Kamera- und Fotomuseum in der
Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags
und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.
Information im Internet:
www.fotomuseum.eu
© Kamera- und Fotomuseum
Leipzig
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FOTOAUSSTELLUNG
"KRAFT DER FARBE"
Vernissage im Industrie- und Filmmuseum Wolfen:
Samstag, 26. Januar 2008, 14 Uhr
85 Fotografen aus ganz Deutschland präsentieren
"Die Kraft der Farbe"
Extraausstellung der 13. Deutschen Fotoschau
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Einen außergewöhnlichen Abschluss der Veranstaltungen
zum 70. Jahrestag der Herstellung des ersten praktikablen Farbfilms aus
Wolfen (1936) haben sich das Industrie- und Filmmuseum Wolfen (IFM) -
als Gastgeber - und die Gesellschaft für Fotografie - als Organisator -
ausgedacht: 85 Fotografen aus ganz Deutschland zeigen in 156 zum Teil
großformatigen Fotografien die "Kraft der Farbe".
Entstanden sind die Aufnahmen 2006 im Rahmen des
thematischen Sonderwettbewerbs der "13. Deutschen Fotoschau - 100 Bilder
des Jahres 2006", den die GfF alljährlich organisiert und dessen
Ergebnisse regelmäßig im IFM Wolfen zu sehen sind. Fotografen von der
Nordsee bis zu den Alpen, aber auch aus der unmittelbaren Umgebung von
Wolfen ist es gelungen, die vielseitige Anwendung, Bedeutung und Wirkung
von Farben in aufregenden Fotografien festzuhalten, die sich in der
Präsentation im Filmmuseum zu einer künstlerisch nachhaltigen Sinfonie
der Farben vereinen.
Die Fotoautorinnen und -autoren haben es mit ihren
vielseitigen Arbeiten, die rund um den Erdball entstanden, den
Veranstaltern möglich gemacht, eine Schau zusammen zu stellen, die sehr
viele Aspekte rund um die Farbfotografie berührt. Sie lässt aber auch
spüren, wie allgegenwärtig und wichtig Farben in unserem täglichen Leben
sind, was sie ausmachen, beeinflussen, gar bestimmen.
Maßstab für die Auswahl, die eine fachkompetente
fünfköpfige Jury vornahm, war traditionell ausschließlich die
fotografische Wirkung sowie die künstlerische Qualität der Aufnahmen.
Das macht den Besuch der Ausstellung so unvergesslich: Die rein
technische Möglichkeit der massenhaften Farbfotografie, die 1936 von
Wolfen aus ihren Anfang nahm, wird in aktuellen, zeitbezogenen wie
zeitlosen, poetischen, dokumentarischen und künstlerischen Fotos
reflektiert, die alle durch einen gemeinsamen Hauptaspekt vereint
werden, nämlich durch die "Kraft der Farbe".
Besucher können sich bis 24. März '08 an der Wahl
eines Publikumspreises beteiligen - direkt in der Ausstellung oder per
Post nach Studium des Katalogs, der alle Bilder dokumentiert - natürlich
in Farbe.
© Industrie-
und Filmmuseum Wolfen
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Fotografieworkshop
Lichtmalerei trifft auf Thüringens
Naturdenkmäler
Ziel
des Fotoworkshops
"Lichtmalerei trifft auf Thüringens Naturdenkmäler"
ist es, durch eine theatralische Lichtinszenierung farbreiche
romantische Fotografien der Naturdenkmäler in Westthüringen zu
realisieren. Bei dieser Gestaltungsvariante werden die Naturdenkmäler
mit künstlichen Lichtquellen angestrahlt und fotografiert.
Traditionell wird dieses Verfahren Lichtmalerei genannt,
bedeutungsgleich mit der Übersetzung des griechischen Wortes
Photographie.
Hierbei
werden nicht große Studioanlagen und Scheinwerferanlagen benutzt,
sondern Lichtquellen, die für jeden sehr preiswert verfügbar sind.
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Termin: 19.
Januar 2008 - mehr
Info
unter:
Fotoworkshop
Lichtmalerei trifft auf Thüringens
Naturdenkmäler
in Westthüringen
Anmeldung bei:
Reise Möller |
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Dokumentationen
und Kurse zur Fotografie im
deutschsprachigen Fernsehen
Dienstag, 8. Januar 2008 - 12.00-12.25 ORF2
Österreich-Bild: Fotografieren Sie
Wien! Harry Weber
Donnerstag, 10. Januar 2008 - 22.45-23.00 alpha
Wilhelm Vossenkuhl - Philosophie:
Die Macht der Bilder
Freitag, 11. Januar 2008 - 9.30-9.45 alpha
Wilhelm Vossenkuhl - Philosophie: Die
Macht der Bilder
Samstag, 12. Januar
2008 - 6.45-7.30 arte
Mein Leben - Peter Lindbergh, Porträt des Fotografen
Peter Lindbergh, in Duisburg aufgewachsen und seit über 20 Jahren
in Paris ansässig, gehört zu den besten und begehrtesten Mode- und
Lifestylefotografen der Welt. In der Dokumentation erzählt er über
sein Leben zwischen Hochglanz und Tiefgang, zwischen Ruhrgebiet und
Hollywood.
Sonntag, 13. Januar 2008 - 12.00-13.00 3SAT
René Burri, Fotograf
Das wohl bekannteste Foto des 1933 geborenen Schweizer Fotografen
René Burri ist ein Porträt Che Guevaras von 1962: ein junger
Revolutionär, der eine Cohiba stolz zwischen den Zähnen hält. Das Bild
ging um die Welt, Burri wurde berühmt.
Sonntag, 13. Januar 2008 - 21.50-22.05 alpha
Rückblende: Vor 150 Jahren geboren: Heinrich Zille - Zeichner und
Fotograf des Berliner "Milljöhs
Samstag, 19. Januar 2008 - 2.05-3.00 (Datum Sonntag) arte
Mein Leben - Peter Lindbergh, Porträt des Fotografen
Freitag, 8. Februar 2008 - 2.45-3.30 (Datum Samstag) Phoenix
Mit Shackleton in der Antarktis: Der Fotograf Frank Hurley
Es war ein Wettrennen zu einem der unwirtlichsten Orte dieser Erde
- die Expedition zum Südpol, die Amundsen, Scott und Shackleton
zeitgleich begonnen hatten. Shackleton verlor das Rennen, aber seine
Expedition schrieb Geschichte. Das hat sie vor allem den dramatischen
Aufnahmen des australischen Fotografen Frank Hurley zu verdanken.
Mittwoch, 13. Februar 2008 - 13.15-14.00
3SAT
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete,
Gespräch mit dem Fotografen
Bereits mit 16 lichtete er die nächtliche Rockszene Berlins
ab, später hatte Jim Rakete nahezu alle Weltstars vor seiner Kamera.
Der Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt, geht ohne seine
Leica nie aus dem Haus. Jetzt kommt sein aktueller Bildband heraus, in
dem außergewöhnliche Porträts deutscher Politiker zu sehen sind. -
Gero von Boehm trifft Jim Rakete in seiner Heimatstadt
Samstag, 16. Februar 2008 - 6.45-7.30 arte
Mein Leben - Jim Rakete
Er zählt zu den bekanntesten Fotografen Deutschlands: Jim
Rakete. Der 1951 in Berlin geborene Rakete war schon als 17-Jähriger
als Fotoreporter für die "Berliner Tageszeitung" unterwegs. Später
machte er sich als Musikmanager von Nina Hagen, Nena und vielen
anderen deutschen Bands einen Namen, bevor er sich wieder ganz seiner
großen Leidenschaft, der Fotografie, widmete. Für eine Retrospektive
seiner Bilder im Januar 2008 hat er sich noch einmal auf Spurensuche
seines Fotografenlebens begeben.
Freitag, 14. März 2008 - 12.30-13.15
Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete
- Gespräch mit dem Starfotografen
Mittwoch, 19. März 2008 - 12.30-13.15 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete
- Gespräch mit dem Starfotografen
Samstag, 22. März 2008 - 22.15-23.00 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete
- Gespräch mit dem Starfotografen
Sonntag, 23. März 2008 - 20.15-20.40 arte
Cindy Sherman - Porträ der
Fotokünstlerin
Sie ist eine Meisterin der inszenierten Fotografie: Ob
Femme Fatale oder Hausfrau, Modell oder Clown, Mätresse oder Monster,
die amerikanische Fotokünstlerin Cindy Sherman hat viele Gesichter -
ein Porträt der medienscheuen Künstlerin.
Dienstag, 25. März 2008 - 12.30-12.45 RBB
Der fotografische Supermarkt:
Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Samstag, 29. März 2008 - 12.30-13.15 Theater (ZDF digital)
gero von boehm begegnet: Jim Rakete
- Gespräch mit dem Starfotografen
Sonntag, 30. März 2008 - 20.15-20.40 arte
Im Bann des Augenblicks: Der
Fotograf Robert Lebeck
Seine Bilder prägten viele Jahre lang das Gedächtnis einer
ganzen Generation: Robert Lebeck, einer der größten Fotografen der
Nachkriegszeit, schaute in die Menschen hinein. Seine Porträts sind
zeitlose Dokumente einer vergangenen Zeit. Dabei entwickelte sich
zwischen ihm und seinen Modellen oft eine ganz besondere Nähe.
Legendär sind seine persönlichen Bilder von Romy Schneider, Jayne
Mansfield und Alfred Hitchcock. Die Dokumentation stellt den
"Menschensammler" mit der Kamera vor.
Donnerstag, 3. April 2008 - 4.25-5.00 arte
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck
Sonntag, 6. April 2008 - 3.50-4.45
arte
Die Pornografinnen: Erotische Kunst von Frauen
Pornografie galt lange Zeit als Domäne der Männer. Frauen waren in
diesem Genre nur als Objekte männlicher Begierden anzutreffen. Doch
heute werden pornografische Filme, Bilder, Texte, Comics und
Performances immer häufiger auch von Frauen produziert. Die
Dokumentation spürt dem wachsenden Selbstverständnis nach, mit dem
Frauen ihre sexuellen Fantasien und Bedürfnisse in erotischen Werken
umsetzen.
Donnerstag, 10. April 2008 - 0.15-1.15 alpha
René Burri - Fotograf
Das wohl bekannteste Foto von René Burri ist das Porträt Che
Guevaras aus dem Jahre 1962. Das Bild des jungen Revolutionärs, der
die Cohiba-Zigarre stolz zwischen den Zähnen hält, hat sicherlich zum
Mythos des lateinamerikanischen Freiheitskämpfers beigetragen. Burri
wurde 1933 in Zürich geboren. Sein fotografisches Handwerk lernte er
an der dortigen Kunstgewerbeschule, die auch sein Vorbild Werner
Bischof absolviert hatte.
Freitag, 11. April 2008 - 13.00-13.30 arte
Palettes: Die schönen Sommersonntage: "Tanz im Moulin de la Galette"
von Auguste Renoir (1876)
Im April 1874 kommt es in den Atelierräumen des Pariser Fotografen
Nadar zur ersten Ausstellung junger kompromissloser Künstler, die sich
gegen den offiziellen Salon auflehnen. Ein Journalist verspottet
Monets Gemälde "Impression - Sonnenaufgang" - er bildet die
Wortschöpfung: "Impressionisten". Die jungen Maler ernten weiterhin
Spötteleien, aber bald auch positive Kritik und akzeptieren
schließlich den Begriff "Impressionismus" als Bezeichnung für ihre
Kunst. Auguste Renoir (1841 - 1919) ist einer von ihnen. Bei der
dritten Impressionisten-Ausstellung verkauft er sein großes Gemälde
"Tanz im Moulin de la Galette" (1876). Es zeigt ein unbeschwertes Fest
an einem Sommerabend im Freien. "Palettes" sucht die
Originalschauplätze in Paris auf, von denen sich der Maler inspirieren
ließ.
Montag, 14. April 2008 - 11.25-11.50 arte
Im Bann des Augenblicks: Der Fotograf Robert Lebeck
Seine Bilder prägten viele Jahre lang das Gedächtnis einer ganzen
Generation: Robert Lebeck, einer der größten Fotografen der
Nachkriegszeit, schaute in die Menschen hinein. Seine Porträts sind
zeitlose Dokumente einer vergangenen Zeit. Dabei entwickelte sich
zwischen ihm und seinen Modellen oft eine ganz besondere Nähe.
Legendär sind seine persönlichen Bilder von Romy Schneider, Jayne
Mansfield und Alfred Hitchcock. Die Dokumentation stellt den
"Menschensammler" mit der Kamera vor.
Freitag, 25. April 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah: Kader Attia - Bildender Künstler
Egal ob es sich um eine Installation, ein Video oder eine
Fotografie handelt, für Kader Attia steht am Beginn eines jeden
Kunstwerks eine Zeichnung. Der in Paris lebende Künstler schlägt in
seinen poetischen Arbeiten die Brücke zwischen der abendländischen und
der maghrebinischen Kultur. Die Dokumentation folgt ihm nach New York
und ist hautnah dabei, wenn der Künstler noch einmal seine
Installation "Flying Rats" aufbaut. Sie verhalf ihm auf der Biennale
von Lyon im Jahr 2005 zum internationalen Durchbruch. Mit seinen
politisch engagierten Werken gelingt es Kader immer auch, eine
allgemeine Aussage über den Werteverlust in unserer modernen
Gesellschaft zu treffen.
Sonntag, 27. April 2008 - 4.45-5.30 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Bereits als 16-Jähriger lichtete er die nächtliche Rockszene
Berlins ab, später hatte Jim Rakete nahezu alle Weltstars vor seiner
Kamera. Der Perfektionist, der nichts dem Zufall überlässt, geht ohne
seine Leica nie aus dem Haus. Als Günther Rakete wurde er 1951 in
Berlin geboren. Mit 17 Jahren brach er die Schule ab und machte eine
Hospitanz im namhaften Atelier des Theaterfotografen Ludwig Binder. Ab
1977 führte er in einer Kreuzberger Fabriketage eine Fotoagentur,
produzierte mehrere Bands der Neuen Deutschen Welle und entwarf deren
Plattencover. 35 Goldene Schallplatten sammelte er in dieser Zeit. Als
Manager von Gruppen wie der Nina-Hagen-Band, Nena, Spliff und Die
Ärzte galt er als der erfolgreichste deutsche Rockmanager. Ab 1987
widmete er sich wieder ganz der Fotografie und machte sich
international als Starfotograf einen Namen, der überwiegend Aufnahmen
in Schwarz-Weiß fertigte. Nach Aufenthalten in Los Angeles und Hamburg
lebt der Künstler seit 2001 wieder ganz in Berlin.
Sonntag, 27. April 2008 - 7.00-7.45 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Montag, 28. April 2008 - 5.05-5.15 WDR
west.art Meisterwerke: "Brasilianische Serie" von Candida Höfer,
Küppersmühle Duisburg
Dienstag, 29. April 2008 - 0.30-1.15 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Mittwoch, 30. April 2008 - 12.15-13.00 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Donnerstag, 1. Mai 2008 - 0.00-0.55 Schweiz 1
Mussolini, Churchill und Postkarten: Der Fotoreporter Christian
Schiefer (1896-1998)
Seine Bilder vom aufgehängten Mussolini gingen 1945 um die Welt -
sein Name ging dabei verloren: Der Schweizer Fotograf Christian
Schiefer (1896 bis 1998) dokumentierte die Jahre des Zweiten
Weltkriegs, porträtierte internierte jüdische Flüchtlinge im Tessin
und Winston Churchill bei einem Besuch am Comersee. Viele weitere
berühmte Personen standen vor seiner Kamera: Konrad Adenauer und der
ägyptische König Faruk, Arturo Toscanini und Romy Schneider, Gerhard
Hauptmann und Zarah Leander. Christian Schiefer fotografierte die
Schickeria rund ums Casino von Campione d'Italia und die frühen Jahre
des Filmfestivals von Locarno ebenso wie die Zigarettenschmuggler an
der Grenze zu Italien. Für seinen Postkartenverlag entstanden Bilder
der idyllischen Landschaft rund um den Luganersee. Ein Leben lang
blieb Christian Schiefer im Tessin und der Lombardei und wurde zu
einem Chronisten des vergangenen Jahrhunderts.
Donnerstag, 1. Mai 2008 - 9.45-10.30 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Freitag, 2. Mai 2008 - 14.30-15.15 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete - Gespräch mit dem Fotografen
Freitag, 2. Mai 2008 - 18.00-18.45 Doku (ZDF digital)
Gero von Boehm begegnet: Jim Rakete -
Gespräch mit dem Fotografen
Samstag, 3. Mai 2008 - 9.35-9.40 WDR
west.art Meisterwerke: "Brasilianische Serie" von Candida Höfer,
Küppersmühle Duisburg
Donnerstag, 8. Mai 2008 - 22.15-23.15 Doku (ZDF digital)
Gestern im Gepäck: Stationen auf dem Weg nach Morgen - Drei
israelische Künstlerinnen Shirley Barenholz,
niederländisch-israelische Fotojournalistin, ist "Überlebende der
zweiten Generation". Ihr Film stellt drei israelische Künstlerinnen
vor, die wie sie selber Nachkommen der Überlebenden des sogenannten
"Lost train" sind.
Dienstag, 13. Mai 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah Fred Lebain - Koch und Fotograf
Vom gelernten Koch zum Speisendekorateur und schließlich zum
Fotografen: Fred Lebain hatte schon immer eine Schwäche für guten
Geschmack und Ästhetik. In seiner Serie "Freddie und die
Schokoladenfabrik" überzieht er verschiedene Gegenstände mit
Schokolade und fotografiert die samtig anmutenden Formen als
Stillleben der besonderen Art.
Mittwoch, 14. Mai 2008 - 15.45-16.45 Doku (ZDF digital)
Gestern im Gepäck: Stationen auf dem Weg nach Morgen - Drei
israelische Künstlerinnen
Freitag, 16. Mai 2008 - 22.45-23.00 alpha
Mathematik zum Anfassen: Der Goldene Schnitt
Samstag, 17. Mai 2008 - 1.50-2.05 alpha
Mathematik zum Anfassen: Der Goldene Schnitt
Sonntag, 18. Mai 2008 - 12.15-13.00 3SAT
Jakob Tuggener, Fotograf: Von der Fabrik in die Ballnacht
Der "Bilderdichter" Jakob Tuggener (1904-1988) gilt als
Vertreter der sozialen Dokumentarfotografie. Als Meister der
expressionistischen Fotografie verstand er es, radikale Ausschnitte
und dynamische Perspektiven zu filmähnlichen Bildserien zu
montieren. - Der Film porträtiert den vielseitigen Fotokünstler.
Sonntag, 18. Mai 2008 - 12.55-13.40 BR
Faszination Kunst: 200 Jahre Münchner Kunstakademie
Sie gehört zu den wichtigsten Kunstakademien Deutschlands.
Gerade in den letzten Jahrzehnten hat die Münchner Kunstakademie
internationale Kunststars als Professoren verpflichten können:
Darunter den Farbmagier Jerry Zeniuk, den Bildhauer und
Objektkünstler Olaf Metzel, die figürliche Malerin Anke Doberauer
oder die Bildhauerin Magdalena Jetélova. Dabei bietet die Münchner
Akademie nicht nur die klassischen Fächer der Malerei und
Bildhauerei an, sondern auch Medienkunst oder Fotografie. Der
Filmautor porträtiert die Arbeit an der Akademie, ist mit der Kamera
bei der Entstehung diverser Kunstwerke dabei, besucht die
Werkstätten für Erzguss und Fotografie und begleitet die Studenten
auf ihrem Weg zum ersten eigenständigen Ausdruck. Neben der
lebendigen Gegenwart kann die Akademie auf eine reiche Vergangenheit
zurückblicken: 1808 wurde sie von Max I. gegründet, aber es dauerte
mehr als ein halbes Jahrhundert bis sie in den großzügigen
Neo-Renaissancebau am Siegestor von Gottfried von Neureuther
einziehen konnte. 2005 wurde der spektakuläre Erweiterungsbau des
Architektenteams Coop Himmelb(l)au fertiggestellt. In Zeiten der
"Bologna-Beschlüsse" denkt Rektor Nikolaus Gerhart schließlich über
die Zukunft nach.
Donnerstag, 29. Mai 2008 - 13.00-13.30 arte
Künstler hautnah: Fred Lebain - Koch und Fotograf
Samstag, 26. Juli 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Balthasar Burkhard
Balthasar Burkhard fotografiert an den extremsten Orten der Welt, am
Rio Negro im Amazonasgebiet, in der Wüste Namibias. Dabei arbeitet
Burkhard wie ein klassischer Studiofotograf. Seine großformatigen,
schwarzweißen Bilder wirken in ihrer technischen Perfektion, der
großen Tiefenschärfe und den sehr genau gewählten Lichtverhältnissen
wie Sachfotografien der Erde. - Ein Porträt.
Sonntag, 27. Juli 2008 - 18.03-18.15 EinsExtra (ARD digital)
Der Blick aus dem Verborgenen: Erich Salomon fotografiert die
Politik
Montag, 28. Juli 2008 - 11.10-12.00 (VPS: 11.05) arte
Herrin des Lichts: Die Fotografin GABO
Gerhard Schröder, Til Schweiger, Heike Makatsch oder Alice
Schwarzer, GABO hatte sie alle schon vor der Kamera. Gabriele
Oestreich-Trivellini, wie sie mit bürgerlichem Namen heißt, hat es
geschafft: Sie ist die größte deutsche Porträtfotografin. Die
Prominenz aus Politik, Kultur und Society ist ganz begierig darauf,
sich von ihr ablichten zu lassen, auch internationale Stars gehören
zu ihren Kunden. Die Dokumentation begleitet GABO nach Cannes,
Mallorca und Potsdam und zeigt sie bei mehreren Fotoshootings mit
Filmstars sowie privaten Auftraggebern. Ein Streifzug durch das
bewegte Leben der Starfotografin.
Donnerstag, 31. Juli 2008 - 5.00-6.00 arte
Malick Sidibé Dolce Vita Africana
Porträt des Fotografen
Malick Sidibé gilt als einer der großen Fotografen der Gegenwart und
erhielt im Juni 2007 den Goldenen Löwen der Biennale in Venedig. Die
Dokumentation ist mehr als ein Porträt des berühmten Künstlers aus
Bamako, der Hauptstadt Malis. Sie ist eine durch die Bilder des
Künstlers inspirierte Reise, die aber über die Arbeiten des
Fotografen hinausgeht und dem Betrachter einen ungewöhnlichen Blick
auf die Bewohner Malis gibt.
Samstag, 2. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Annelies Strba
Mit Fotografien ihrer Umgebung hat sich Annelies Strba um 1990 einen
Namen gemacht. Sie fotografierte ihre Kinder, schlafend oder wach.
Diese Arbeiten gehen weit über ein Festhalten des Alltags hinaus:
Gerade in ihrer Intimität haben die Bilder etwas Allgemeingültiges.
1997 entdeckt Annelies Strba das Medium Video, und von da an hat sie
keine Fotokamera mehr angefasst. - Ein Porträt.
Donnerstag, 7. August 2008 - 13.15-14.10 3SAT
Trophäen der Zeit: Die Fotografendynastie Reinhard aus Sachseln
Die Reinhards - Großvater, Vater und Sohn - sind Fotografen und als
solche die Repräsentanten der Moderne im Dorf Sachseln. Seit drei
Generation bringen sie Ereignisse, Besonderheiten und Abnormitäten
aus einem persönlichen Blickwinkel in die Zeitungen und in die
Wohnstuben. Die Dokumentation "Trophäen der Zeit" von Angelo A.
Lüdin und Barbara Zürcher porträtiert drei Generationen der
Fotografendynastie Reinhard, die ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht
haben. Die Porträtierten verstehen es, über die Fotografie hinaus
Anekdoten klar und humorvoll zu erzählen.
Samstag, 9. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Jean Mohr, Porträtreihe
Jean Mohr dokumentiert in seinen Bildern nicht Gewalt und Terror,
sondern besucht Katastrophen-, Kriegs- und Krisengebiete stets vor
oder nach, nie während den Konflikten. Mohr fotografiert Flüchtlinge
und Kriegsgefangene, aber auch den mühseligen und doch äußerlich
normalen Alltag einer geplagten Bevölkerung.
Sonntag, 10. August 2008 - 11.15-12.00 HR
Faszination Kunst: René Magritte - Das Rätsel der Bilder
René Magritte war ein Meister des Mysteriums. Seine Bilder laden zu
vielfältigen Interpretationen ein, entziehen sich jedoch einer
abschließenden Erklärung. Hinter der Fassade eines kleinbürgerlichen
Lebens entstanden in seinem Haus in Brüssel Bilder, die die gewohnte
Welt der alltäglichen Dinge radikal in Frage stellen. Sie zeigen
eine brüchige Realität, hinter der das Unerwartete lauert. Der Mann
mit der Melone wurde Magrittes Markenzeichen, der Künstler
inszenierte sich als Allerwelts-Bürger und verschwand hinter der
Maskierung. Erst in seinen letzten Lebensjahren gelangte sein Werk
nach internationalen Erfolgen auch in Belgien zu Wertschätzung. Der
Film folgt in Belgien den Spuren Magrittes, unter anderem in seinem
Haus; hier finden sich verblüffende Parallelen zu seinen Bildern.
Die Ausstellung "Magritte et la photographie" im Palais des Beaux
Arts in Brüssel, in der 350 Fotos aus dem Besitz des Künstlers
gezeigt wurden, war eine Weltpremiere. Die Fotografien bilden einen
neuen Zugang zu Magrittes Welt. Zu Wort kommen Patrick Roegiers,
Autor, Kritiker und Kurator der Ausstellung "Magritte et la
photographie", Charly Herscovici, Präsident der Fondation Magritte,
Robert Willems, ein Künstler, der Magritte gute kannte, André
Balthasar, Autor und Spezialist für belgischen Surrealismus, sowie
Michel Draguet, Kurator im Musée Royal des Beaux Arts in Brüssel,
mit der größten Sammlung von Werken Magrittes.
Mittwoch, 13. August 2008 - 12.30-12.45 HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden?
Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die
Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys,
die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin
verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von
den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der
Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von
der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren
Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema
"Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie
dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene
Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind
sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es
in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch
Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler
selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt,
versucht eine Antwort zu geben.
Samstag, 16. August 2008 - 9.25-9.40 3SAT
PHOTOsuisse: Peter Knapp
Peter Knapps Bildserie "Drei Minuten einer Flagge" ist ein
Meilenstein der Schweizer Fotografie. Dabei hat Knapps die Schweizer
Flagge nicht etwa aus patriotischen Gründen fotografiert, vielmehr
hat ihn fasziniert, wie das Kreuz, dem Wind ausgesetzt,
außergewöhnliche Formen annimmt. - Ein Film über den Schweizer
Künstler Peter Knapp.
Sonntag, 24. August 2008 - 12.00-13.00
Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August
Als Meister des "entscheidenden Augenblicks" ist Henri
Cartier-Bresson zu einem der bekanntesten Fotografen aller Zeiten
geworden. 50 Jahre lang bereiste er die Erde und lebte zu Zeiten
bedeutender politischer Umwälzungen in Indien, China und Indonesien.
Sein Werk hat nicht nur Referenzcharakter für den Bildjournalismus
des 20. Jahrhunderts, sondern für Ästhetik und Ethik der Fotografie
überhaupt. Er ist einer der Mitgründer der Fotoagentur Magnum in
Paris. Die "Sternstunde Kunst" zeigt das berührende Porträt des
Schweizer Filmers Heinz Bütlers anlässlich des 100. Geburtstags
Henri-Cartier Bressons. Der Fotograf gibt in diesem Filmporträt, das
nicht lange vor seinem Tod realisiert wurde, sehr persönlich
Einblick in das, was ihn bewegt, heiter oder nachdenklich stimmte.
Zu Wort kommen auch Isabelle Huppert, Arthur Miller und die
Magnum-Fotografen Elliott Erwitt, Josef Koudelka und Ferdinando
Scianna. Henri Cartier-Bresson wurde am 22. August 1908 geboren und
verstarb am 2. August 2004.
Sonntag, 24. August 2008 - 20.15-20.40 arte
Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt! Chi Peng - Fotograf
des Affenkönigs
Das moderne China erlebt derzeit einen ökonomischen und kulturellen
Aufbruch ohne Gleichen. Und nirgendwo sonst werden der Segen und der
Fluch der Globalisierung eindrücklicher widergespiegelt als in den
Kunstwerken der chinesischen Avantgarde-Künstler. Mittlerweile
werden chinesische Künstler überall auf der Welt ausgestellt und auf
den bedeutendsten Kunstereignissen wie der Biennale von Venedig, den
wichtigsten Kulturinstitutionen in Paris und auf der documenta in
Kassel gefeiert. Der heutige Film stellt den 1981 geborenen
Fotografen Chi Peng vor. ARTE zeigt diese Sendung innerhalb des
Themenschwerpunkts "China".
Montag, 25. August 2008 - 1.05-2.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August
Mittwoch, 27. August 2008 - 5.30-6.30 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August
Samstag, 30. August 2008 - 10.00-11.00 Schweiz 1
Henri Cartier-Bresson - Biografie eines Blicks
Zum 100. Geburtstag des Magnum-Fotografen am 22. August
Sonntag, 31. August 2008 - 12.00-13.00 Schweiz 1
Sophie Calle, die bedeutende französische Künstlerin
Ihre Kunstwerke folgen einem Regelkatalog oder einem Prozess: indem
sie einem Fremden mit der Kamera durch Venedig folgt, Anweisungen
von Schriftsteller Paul Auster von der Fiktion in die Realität
umsetzt oder als Zimmermädchen im Hotel arbeitet und dokumentiert,
was sie in den Zimmern antrifft. Sophie Calle, 1953 in Paris
geboren, ist eine der bedeutendsten französischen Künstlerinnen der
Gegenwart. International bekannt geworden ist sie als Vertreterin
einer subjektiven und erzählerischen Fotografie und ihrer Arbeit
"Suite vénitienne". Manche ordnen sie der Konzeptkunst zu. Welches
Label auch immer (nicht) zu ihr passt: die Filmdokumentation zu
Sophie Calle zum Auftakt des Herbstprogramms der Sternstunde Kunst
dokumentiert umfassend das Werk der Französin, die in Paris und New
York lebt. Sie selbst und Weggefährten spiegeln ihre Arbeiten, u.a.
Paul Auster, Robert Storr. Der letzten Biennale in Venedig steuerte
sie mit "Prenez soin de vous" im französischen Pavillon eine der
besten - und witzigsten - Arbeiten der Ausstellung bei. "Jedes Mal,
wenn ich scheitere, zum Beispiel in einer Liebesbeziehung, mache ich
etwas daraus. Es ist für mich auch eine Rache, nicht an der Person,
sondern an der Situation."
Donnerstag, 4. September 2008 - 16.25-16.50 arte
Chinas Kunst-Avantgarde - Die Zukunft ist jetzt! Chi Peng - Fotograf
des Affenkönigs
Montag, 8. September 2008 - 18.15-18.45 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting
Peter Noreick legt Wert auf Qualität. Der Profi-Fotograf setzt alle
Kniffe und Tricks für seine Kunden ein. Schöne Fotos sind bei ihm
selbstverständlich. Entweder in seinem Ahrensburger Studio oder
irgendwo in der Natur "verzaubert" er mit seiner Kamera ganz normale
Menschen in hocherotische Models. Ob sie für ihn, oder er für sie,
oder beide ein besonderes Foto von sich haben möchten, Peter Noreick
stellt immer wieder fest, es ist gar nicht so leicht, ganz natürlich
vor der Kamera zu posieren.
Dienstag, 9. September 2008 - 2.30-3.00 NDR
Erotikfotograf - Das besondere Foto-Shooting
Virtuelle
Videorecorder im Internet:
http://www.shift.tv
/
http://www.onlinetvrecorder.com/
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Fotografieausstellungen
Michael Reisch
und
Peter Schlör - Deep Black
27. Januar - 9. März 2008
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Fotografie: Peter Schlör,
Sinai I, 2001, 70 X 100cm,
edition 6+1 AP,
Copyright by Peter Schlör
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Fotografie:
Peter Schlör,
Ait Benhaddou (1991)
Courtesy Bernhard Knaus Fine Art,
Frankfurt/Main
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Der Fotograf Peter
Schlör (*1964) lebt und arbeitet in Mannheim. Seit
bereits zwei Jahrzehnte setzt er sich
künstlerisch mit dem Medium Fotografie auseinander. Charakeristisch
für seine Arbeit sind seine unverwechselbaren Schwarzweißfotografien,
mit denen er sich im Bereich der konzeptionellen Landschaftsfotografie
international einen Namen gemacht hat. Geprägt von einer großen
kompositionellen Strenge und einem starken Kontrast zwischen Hell und
Dunkel, halten die Bilder Schlörs eine bemerkenswerte Spannung
zwischen Ruhe und Dramatik.
In seinen Arbeiten
beschäftigt er sich mit Archetypen, wie etwa der Baum, der Fluss, der
Berg oder das Haus, die als zeitlose Symbole für
Menschen jeden Zeitalters und aller Kulturen einen Sinn tragen.
Ein zentrales Motiv in Schlörs Werk von Beginn an war das Haus, das er
in seiner Gestalt und Vielfalt bis in seine jüngst entstandenen
Arbeiten variiert. |

Fotografie:
Michael
Reisch, Landschaft
(Landescape),1/026, 2006 |
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Den in Düsseldorf lebenden Fotografen Michael
Reisch(*1964), Bernd Becher- Schüler, "interessiert reale Landschaft in
der Betrachtung von virtueller Landschaft und umgekehrt" wie er selbst
seine irritierenden Arbeiten, die sich in der Unschärfezone von
Wirklichkeit und Simulation nicht eindeutig verorten lassen, kommentiert.
Reisch nimmt Industriekomplexe und Häuser, vor allem aber Landschaft
zunächst mit einer Großbildkamera auf, digitalisiert die Diavorlagen und
bearbeitet sie am Computer. Dabei entfallen alle Anspielungen auf einen
Ort und Zeitpunkt. Mittels feiner Farbkorrekturen und Eingriffen in das
Kompositionsgefüge kreiert er ein eigenes Bild von Landschaft, die teils
real, teils fiktiv erscheint.
Dabei kann die "erfundene" Landschaft unglaubhaft
wirklich, die "real existente" Landschaft unwirklich, entrückt oder
fantastisch erscheinen.
©
Kunsthalle
Erfurt |
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Fotoausstellung
"Zeichnen mit Licht" -
Fotogramme
Studentenprojekt der FHE
Galerie
Waidspeicher, OG, 18.01.-17.02. Erfurt / Thüringen
18.01.,
19.00 Uhr Vernissage |
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Studierende des Fachbereichs
Architektur an der FH Erfurt experimentierten im vergangenen Jahr mit
einem alten fotografischen Verfahren. Ohne die Verwendung einer Kamera
entstanden die Bilder direkt in der Dunkelkammer.
Eine
thematische Einschränkung bei der Auswahl der verwendeten Motive und
Materialien gab es nicht. Es war erstaunlich, mit welcher
Experimentierfreude und welchem Einfaltsreichtum die Studenten dieses
Thema bearbeitet haben: Unspektakuläre Alltagsgegenstände, die durch die
fotografische Transformation interessante Bilder ergaben, Insekten, die
während der Belichtung über das Fotopapier krabbeln und ihre Spuren
hinterlassen, Experimente mit der Wirkung unterschiedlicher Flüssigkeiten
auf das fotografische Papier.... Die Bildergebnisse, die von so vielen
überraschenden und unkalkulierbaren Zufällen abhängen, wurden von den
Studenten nach dem Dunkelkammerprozess am Computer bearbeitet und
konkretisiert. Die Endergebnisse wurden mit Plottern auf großformatiges
Fotopapier gedruckt.
Das Fotogramm kann als Urform der Fotografie bezeichnet werden.
Fotopioniere begannen vor etwa 170 Jahren Papier mit lichtempfindlichen
Substanzen zu beschichten und experimentierten dabei mit Gegenständen aus
ihrem direkten Umfeld: Sie legten Blumen, Gräser, Stoffe und ähnliches auf
das lichtempfindliche Papier. Unter Einwirkung von Sonnenlicht entsteht
ein detailreiches negatives Abbild des Objekts. Natürlich sind nicht nur
Pflanzen geeignet, um Fotogramme herzustellen. Eigentlich eignet sich
alles, was auf ein Blatt Fotopapier passt: Knöpfe, Nähzeug, Glas, Nudeln,
Schrauben, Papier, Folien.....
Man
kann beobachten, dass experimentelle fotografische Verfahren, derzeit eine
Renaissance erleben. In den letzten Jahren sind häufig Arbeiten zu sehen,
die mit der Camera Obscura (Lochblendenkamera) oder mit Hilfe
fotohistorischer Verfahren entstanden. Die digitale Fotografie hat die
»alte analoge« Fotografie mittlerweile schon längst überholt. Die
chemische Fotografie wird jedoch in einigen Nischenbereichen weiter
existieren. Einer dieser Bereiche ist die Herstellung von Fotogrammen in
der Dunkelkammer. Es hat etwas von Magie, wenn im Entwicklerbecken das
»Röntgenbild« eines Gegenstandes auftaucht, den man kurz zuvor auf ein
Blatt Fotopapier gelegt hat. Bei der Herstellung von Fotogrammen erlebt
man immer wieder Überraschungen. Nichts kann vollkommen vorausgeplant
werden. Jedes dieser Bilder ist ein Unikat. Nie wird man das Bildergebnis
exakt wiederholen können.
Jörg Behrens, Diplom-Designer im FB Architektur der FH Erfurt, der die
Studentengruppe anleitete und inspirierte, ist selbst schon sowohl im Haus
Dacheröden (zum Thema „Nudel“) als auch am selben Ort (zum Thema
„Perpetuum mobile“) mit seinen ebenso anspruchsvollen wie witzigen
Fotoexperimenten von nachhaltiger Wirkung in Erscheinung getreten.
(Abbildungen: 5 Arbeiten der Studenten Nicole Funk, Manuel Lindner, Steven
Neukirch, Martin Ortmann, Sigrun Queitsch)
©
Galerie im Kulturhof
Krönbacken - Studentenprojekt der FHE
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Fotoausstellung
zu
„isolierten“ Inselwelten
in Deutschland und Amerika
Fotograf
Ulrich Mack
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
in Sachsen-Anhalt
Staatliche Ethnographische
Sammlungen Sachsen
17.11.2007 bis zum 10.2.2008
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„Inselmenschen – Island People“ ist eine
ethnographische Fotountersuchung des international
renommierten Fotografen
Ulrich Mack. Für die vergleichende Studie hat der World-Press-Preisträger
und langjährige „Stern“-Fotograf
die Bewohner zweier kleiner Inseln in verschiedenen Teilen der Welt zum
Motiv gewählt. Vom 17.11.2007 bis zum 10.2.2008 präsentiert das GRASSI
Museum für Völkerkunde die Fotoausstellung
„INSELMENSCHEN“ mit Arbeiten von Ulrich Mack.
Die eine Hälfte der Bilder wurde auf der nordfriesischen Insel Pellworm
aufgenommen. Für die andere Hälfte wählte Ulrich Mack Harkers Island vor
der Küste North Carolinas in den USA. In der Gegenüberstellung hebt er
anhand konkreter Beispiele vor dem Hintergrund unterschiedlicher
Lebensverhältnisse und Haltungen das allgemein Menschliche hervor. Das
Thema, die Beziehung zwischen Deutschland und den Vereinigten Staaten von
Amerika, wird dadurch auf ganz besondere Weise dargestellt. Macks
umfangreiches Werk mit über 230 Exponaten entstand in den 80iger Jahren
des 20. Jahrhunderts und ist die erste vergleichende Studie in der
Geschichte der künstlerischen Fotografie.
Die Menschlichkeit, die Humanitas ist der ganz große Antrieb der Kunst
Ulrich Macks. Er, der als Zeichner begonnen hat, nämlich als Schüler des
großen Grafiklehrers Alfred Mahlau in Hamburg, kam dann erst zur
Fotografie und wurde einer der hervorragendsten und gefragtesten
Bildreporter Deutschlands. Anfang der 1960er Jahre war er in Afrika, in
Kenia. In den dortigen Kriegen hat er die entsetzlichsten Dinge gesehen
und auch die so berühmt gewordenen Wildpferde von Kenia aufgenommen und
nicht nur darin Geschwindigkeit und das Rasende der Geschehnisse abbilden
und bannen können. Mit seiner Seele hat er dafür bezahlt, was er in jenen
Kriegen an Grausamkeiten, an Verletzungen, die Menschen Menschen
beibringen, sehen und dokumentieren musste. Er wurde einer der Besten, wie
der "Stern" in einer Eigenannonce schrieb, in einer Reihe mit Thomas
Höpker, mit Robert Lebeck und Stefan Moses.
Die Insel Pellworm lernte Ulrich Mack kennen, als er 1968 für den "Stern"
im Rahmen der Reihe "Dichter und ihr Paradies" zu „Siegfried Lenz und
Pellworm“ zu fotografieren hatte. Pellworm, das Paradies des Dichters
Siegfried Lenz, dorthin ging Ulrich Mack, um Frieden zu finden und um sich
körperlich wieder aufzubauen. „Nach den schnelllebigen Jahren als Reporter
brachte mich die Einsamkeit der Insel Pellworm wieder zu dem Wesentlichen
zurück“ so Mack selbst. „Den bewegten Ablauf der Natur fand ich in den
Gesichtern der Personen wieder“.
In den Vereinigten Staaten, auf Harkers Island, North Carolina, fand
Ulrich Mack ein Pendant zu Pellworm. Er als Fotograf war die einzige
Verbindung zwischen diesen beiden 'isolierten' Eilanden und entdeckte
unendlich viel Gemeinsames. Er überlässt es in seiner Fotodokumentation
dem Betrachter, all die kleinen Details - das Gemeinsame wie das Trennende
- wahrzunehmen und zu deuten, Gesichter und Haltungen zu vergleichen, Er
möchte dazu auffordern, innezuhalten, Ruhe zu finden, um die Fähigkeit
wiederzugewinnen, die durch die alltägliche Bilderflut verloren ging: die
Fähigkeit, Bilder zu lesen.
Zur Ausstellung erscheint ein Fotokatalog.
©
GRASSI Museum für Völkerkunde zu Leipzig
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Fotoworkshop
Historische
Automobile und Oldtimer
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Historische Automobile
strahlen Eleganz, Stolz und Erfindergeist in technischer Perfektion
und in souveräner Gestaltung aus. Jedes Detail wie der Motor, die
Scheinwerfer und die Räder ist ein Meisterwerk der Technik und
Gestaltung.
Der Praxistag findet im
neuen Automobilmuseum in der Wartburgstadt Eisenach in Thüringen
statt. Er wird geleitet von einem Fotografiedozenten, der Sie zu den
Themen Gestaltung, Konzeption und Technik der Automobil-Fotografie
berät. Die fotogenen Varianten der Bildgestaltung werden Ihnen am
Motiv vorgeführt und erläutert.
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Wartburgstadt Eisenach /
Thüringen am
02.
Februar 2008 -
Anmeldung:
Reise Möller
mehr Informationen Fotoworkshop historische
Automobile und Oldtimer
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Eröffnung
der Fotografiegalerie
und Fotografieparty
auf dem Campus
der Universität Erfurt
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Fotografie: Jeanette Hülsebus, Ergebnis
des Fotoworkshop "Expressive Digitale Fotografie" |
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Fotografie bestaunen, diskutieren, urteilen, feiern
am Donnertag den 31. Januar 2008 um 19 Uhr in der
Mensa auf dem Campus der
Uni Erfurt mit
guter Musik,
feinen Getränken und viel Spaß
- Eintritt frei
mehr
Information:
www.uni-erfurt.de/fotografie |
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Kunstausstellung
mit Fotografie
SIX FEET UNDER
AUTOPSIE UNSERES
UMGANGS MIT TOTEN
22. September 2007 bis
30. März 2008
Eine Ausstellung des Kunstmuseums Bern
zu Gast im Deutschen Hygiene-Museum
in Dresden - Sachsen |
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Fotografie:
Catacombs
Peter Hujar (1934-1967, USA), Palermo, 1963, Silber Gelantine Druck,
Sammlung Fotomuseum Winterthur, Schenkung Richard Brintzenhofe |
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Mit seiner neuen Sonderausstellung Six Feet
Under – Autopsie unseres Umgangs mit Toten wendet sich das Deutsche
Hygiene-Museum erneut dem Themenkomplex Tod und Sterben zu. Während sich
die Fotoausstellung "Noch mal leben" vor zwei Jahren mit der ganz
individuellen Dimension des Sterbens befasst hatte, betrachtet diese in
leicht veränderter Form aus dem Kunstmuseum Bern übernommene Ausstellung,
wie Gesellschaften ihr Verhältnis gegenüber den Toten und dem menschlichen
Leichnam organisieren.
Obwohl Gewalt und Tod heute in den Medien fast allgegenwärtig sind, wird
der direkte Kontakt zu den Toten in den westlich geprägten Ländern –
anders als in vielen anderen Kulturkreisen - meist gemieden. Insbesondere
die Leiche ist nahezu aus unserem alltäglichen Blickfeld verdrängt und
durch ein neues System von Ritualen und Symbolen ersetzt worden, in dem
die Endlichkeit der menschlichen Existenz verarbeitet werden soll.
Vielleicht ist die amerikanische Kult-Serie "Six Feet Under", deren Titel
unsere Ausstellung übernommen hat, ein guter Indikator dafür, wie wir
heute mit dem Phänomen Tod umgehen. Scheinbar lässig und mit einer
gehörigen Portion schwarzen Humors erzählt sie vom Tod im turbulenten
Alltag der Familie Fisher, die im kalifornischen Pasadena ausgerechnet ein
Begräbnis-Institut betreibt.

Kuroki Meisa wears Gucci
Izima Kaoru (*1954, Japan),
2006, C-Print, Courtesy of Galerie Andreas Binder, München |
Ironie, Neutralisierung, Katharsis,
Entsymbolisierung oder aber Metaphorisierung sind die Strategien, mit
denen wir versuchen, der natürlichen Unbeholfenheit bei der Begegnung mit
der Idee des Todes und mit dem Körper des Toten Herr zu werden. Diese
merkwürdige Verschiebung durch einen fast spielerischen Umgang mit dem Tod
kann man auch an einem anderen Beispiel beobachten: Der Totenkopf - in
früheren Zeiten ein Heiligenattribut oder Vanitassymbol – hat sich in
manchen Kreisen in ein subkulturelles Emblem oder schickes Modeaccessoire
verwandelt.
Six Feet Under vereint Werke aus der Sammlung des Kunstmuseums Bern, aus
zahlreichen Museen und Galerien, aus privaten Sammlungen sowie von
Künstler/innen und speziell für die Ausstellung geschaffene Arbeiten.
Neben Werken aus dem 19. Jahrhundert liegt das Hauptgewicht auf
zeitgenössischer Kunst aus Ländern verschiedener Kontinente, aus
Großbritannien, Frankreich, der Schweiz, Polen, Estland, USA, Mexiko,
Indien, Japan, Indonesien oder Ghana.
Wichtige Themenkreise der Ausstellung sind Totenköpfe und Skelette (von
Andy Warhol bis Stefan Balkenhol und Katharina Fritsch), Leichname und
Todesarten (von Félix Vallotton und Gabriel von Max bis Andres Serrano und
Teresa Margolles), Gräber (von Albert Anker bis Claes Oldenburg und Joe
Scanlan), der Künstlertod (von Keith Arnatt bis Gianni Motti und Adrian
Paci), Tod und Lifestyle (von John Armleder und Izima Kaoru bis Rosemarie
Trockel und Eberhard Havekost), Hommagen (von Ferdinand Hodler und James
Ensor bis AA Bronson und Ron Mueck) und das Nachleben (von Adolf Wölfli
bis Ana Mendieta, Felix Gonzalez-Torres und Sophia Schama).
Für die Präsentation im Deutschen Hygiene-Museum war es erforderlich,
einige Kunstwerke der Berner Version zu ersetzen. Dafür konnten Werke
international bedeutsamer Künstler wie Ron Mueck oder Kimsooja integriert
werden. Außerdem wurde die Ausstellung ergänzt um einige Werke deutscher
Künstler wie Lisa-Marie Auer, Hannes Broecker, Claudia Schoetz, Eberhard
Havekost, Martin Mannig und Sophia Schama.
©
Deutschen Hygiene-Museum in Dresden - Sachsen
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Fotoausstellung
6. - 26. Januar 2008 in der
Goethegalerie - Jena / Thüringen
8. - 27. Januar im
Hauptbahnhof - Leipzig / Sachsen
10. Januar - 2. Februar im
Hauptbahnhof - Potsdam / Brandenburg |
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Fotografie: Max Rossi, Italy, Reuters, 1st
prize Sports Action Singles, World Championship Gymnastics, Denmark, 14
October
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Die World Press Photo Foundation ist eine
unabhängige, gemeinnützige Organisation, die 1955 in den Niederlanden
gegründet wurde. Das Hauptziel von World Press Photo besteht darin, die
Arbeit professioneller Pressefotografen zu unterstützen. Im Laufe der
Jahre hat sich World Press Photo zu einer unabhängigen, international
renommierten Plattform für Fotojournalismus entwickelt. Zum Erreichen
seiner Ziele veranstaltet World Press Photo alljährlich den weltweit
größten Wettbewerb für Pressefotografie. Die preisgekrönten Fotos werden
in einer Wanderausstellung gezeigt, die in mehr als 80 Ländern von über
einer Million Besuchern gesehen wird. Begleitend wird ein Jahrbuch mit
allen preisgekrönten Einsendungen in sechs Sprachen veröffentlicht. Neben
dem Ausstellungsprogramm beschäftigt sich World Press Photo eingehend mit
aktuellen Entwicklungen im Fotojournalismus. Förderprojekte spielen eine
immer größere Rolle: So werden unter anderem sieben Mal im Jahr in
Entwicklungsländern Seminare für Fotografen, Fotoagenturen und
Bildredakteure veranstaltet.
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Spencer Platt, USA, Getty Images
World Press Photo of the Year 2006
Young Lebanese drive through devastated Beirut neighborhood, 15 August |
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Akintunde Akinleye, Nigeria, Reuters
1st prize Spot News Singles
Man at the scene of petrol pipeline explosion, Lagos, Nigeria, 26
December |
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Oded Balilty, Israel, The Associated Press
1st prize People in the News Singles
Settler struggles with Israeli security officer, Amona outpost, West
Bank, 1 February |
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Damon Winter, USA, Los Angeles Times
3rd prize Portraits Singles
Clint Eastwood
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Der Wettbewerb
Beim jährlich von der Stiftung durchgeführten World-Press-Photo-Wettbewerb
wird das Pressefoto des Jahres gewählt. Die Wahl zum Pressefoto des Jahres
gilt als höchste Auszeichnung unter Fotografen
Der World-Press-Photo-Wettbewerb ist der einzige internationale Wettbewerb
dieser Art, an dem Fotografen aus der ganzen Welt teilnehmen. Jedes Jahr
treffen zum Einsendeschluss Ende Januar Zehntausende von Pressefotos
freier Pressefotografen, Presseagenturen, Zeitungen und Magazine bei World
Press Photo in Amsterdam ein. Die Einsendungen umfassen alle wichtigen
nachrichtenbezogenen Ereignisse des Vorjahres. Insofern ist der Wettbewerb
immer auch ein Resümee des aktuellen Weltgeschehens. Neben der Wahl zum
Pressefoto des Jahres werden Preise in den folgenden zehn Kategorien
vergeben:
Spot News I General News I People in the News I Sports Action I Sports
Features I Contemporary Issues I
Daily Life I Portraits I
Arts and Entertainment I Nature
In jeder Kategorie werden jeweils drei Preise für die besten Einzelbilder
und drei Preise für die die besten Fotoserien/Fotostorys vergeben.
©
Wikipedia, der freien Enzyklopädie
I
World Press Photo
- Amsterdam
- The Netherlands
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Der
Kinofilmklassiker
mit Thema Fotografie
BLOW UP
KINO mon ami WEIMAR
- Thüringen
Donnerstag, den 10. Jan.
bis Mittwoch, den 16. Januar
jeweils
um
21.30 Uhr
Der abgestumpfte Fotograf Thomas hat nichts gesehen. Und doch hat er
alles gesehen: Heimlich hat er ein Liebespaar im Park fotografiert –
erst auf den Vergrößerungen der Fotos entdeckt er Indizien dafür, dass
vor seinen Augen ein Mord geschah. Oder doch nicht? Michelangelo
Antonionis BLOW UP wurde 1966 vom gerade gegründeten US-Verband der
Filmkritiker mit den Preisen für den Besten Film und den Besten
Regisseur ausgezeichnet: Seine stilsichere Studie der Paranoia und
Intrigen einer orientierungslosen Generation erwies sich als sehr
einflussreich. Kein Film liefert ein besseres Portrait des
Lebensgefühls im „Mod“-London: Mode, freie Liebe, Partys, cooler
Jugendjargon und Musik. Und das Rätsel dessen, was wir sehen, was wir
nicht sehen und was die Kamera sieht, müssen wir als Zuschauer selbst
lösen. Am 30. Juli 2007 verstarb der Regisseur Michelangelo Antonioni
im Alter von 95 Jahren.
England 1966, 111 min, FSK 12, restaurierte Fassung
R/B: Michelangelo Antonioni, K: Carlo Di Palma, M: Herbie Hancock, The
Yardbirds,
D: David Hemmings, Vanessa Redgrave, Sarah Miles, Jane Birkin, The
Yardbirds
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KINO mon ami WEIMAR
Donnerstag, den 10. Januar bis Mittwoch, den 16.Januar 2008 um
21.30 Uhr
Goetheplatz 11 99423 Weimar Tel 03643 / 84 77 45 - Fax 03643 / 84 77
48 - www.monami-weimar.de
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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur
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Die
Deutsche Bibliothek -
Nationale ISSN-Zentrum für
Deutschland
- ISSN der Publikation: 1862-7293 |
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Copyright - Photoschule Horn - 05. März 2008
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