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"Um mich ist alles noch immer in Glanz getaucht. Ich habe acht Tage in Schönheit und Harmonie verlebt, wie sie eben nur diese grüne reiche Insel geben kann",
schrieb Gerhard Hauptmann als Nachlese zu einen
Ostseeaufenthalt.
Weiß
leuchtende Kreidefelsen, türkisfarbenes Wasser, farbenfrohe Fischerdörfer und die
unberührte Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft lassen die Grenzlinie
zwischen Land und Meer verwischen. Das kleine Paradies, direkt vor
unserer Haustür, brilliert mit seinen Kontrasten, zwischen Meer, Boddenlandschaft und
mecklenburgischer Gemütsruhe und Gelassenheit.
Garantiert wird kultureller und künstlerischer Reichtum durch den
Künstlerort Ahrenshoop und die dänischen kulturellen Einflüsse des letzten
Jahrhunderts. Der Dialog mit den Kulturen und der Kunst zeigt uns einen offenen Weg zu
einer freien und unbelasteten Art der Fotografie.

Die Inseln Darß, Fischland und Rügen werden oft als die
schönsten deutschen Inseln der Ostseeküste bezeichnet. Die Küstenlinie bietet durch
ihre starke Zerklüftung eine fotogene Landschaft mit zahlreichen Motiven.
Hohe Backsteinspeicher am lebendigen Hafen, gotische Hallenkirchen, Seen direkt um die
historische Altstadt, Stadtmauern, Großschiffwerften, Katzenbuckelpflaster in den Gassen
und eine frische Seeluft umreißen die Hansestadt Stralsund. Szenekneipen
mit modernen Flair geben der Stadt etwas Prickelndes und Bewegtes auf dem Grat zwischen
Geschichte und Zukunft, die dort zu spüren ist.

Der Fotoreise beinhaltet über die Reise hinaus, eine praxisorientierte Erklärung,
Bilddiskussion an der Location und eine Auswertung der Photographien.
Die Fotoreise Ostseeküste setzt auf besondere Art und Weise Akzente. Fakultativ ist
es zum Beispiel möglich, die Küstenlandschaften mit dem Flugzeug zu besichtigen und zu
photographieren. Mehr Informationen zur Fotoreisekultur - oder
zu der Frage Was ist
eine Fotografiereise ? - finden Sie
hier!
Am
späten Nachmittag treffen Sie in Ahrenshoop ein und belegen Ihr Hotelzimmer. Der Referent
Dieter Horn wird Sie begrüßen und sich vorstellen. Anschließend wird in der gemeinsamen
Runde der Workshop kommentiert, individuelle Wünsche der Teilnehmer werden besprochen und
soweit notwendig organisatorische Dinge geklärt.
Zum Kennenlernen untereinander empfiehlt es sich, den späten Abend an der Steilküste
zwischen Wustrow und Ahrenshoop zu verbringen, den Sonnenuntergang zu beobachten und die
neue Stimmung, geprägt durch die Meeresluft, zu genießen.
Der Workshop beginnt mit einem Highlight: Urwälder, wilde Strände im
Westen und Ruhe bestimmen den Tag. Die Entfernungen zwischen den Motiven müssen mit dem
Fahrrad bewältigt werden, denn der Nationalpark ist für den Autoverkehr gesperrt
(Fahrradverleih).
Die Tour führt
durch den Darßer Urwald, eine Bruchlandschaft mit jahrhundertealten
Bäumen, Farnwäldern und botanischen Schönheiten. Umgefallene, mit Moos bewachsene
Baumriesen und Brüche, die durch das Frühjahrswasser noch kleine Seen bilden, geben der
Gegend ihren speziellen Reiz. Makrophotographie steht hier im Vordergrund der Arbeit. Das
Licht bricht als Spot durch die Baumkronen und liefert so eine pointierte, reizvolle
Lichtstimmung.
Der Darßer Ort mit seinem historische Backsteinleuchtturm, der
gusseisernen Innentreppe und den Panoramablick vom Turm auf den Darß und die
Nährungsgebiete im Norden sind das nächste Ziel. Hier können wir das Mittagessen
genießen und zur Entspannung ein Bad am Strand nehmen.
Der Darßer Weststrand ist das Spätnachmittagsziel. Diese ist
einer der schönsten, wildesten und sinnlichsten Strände
von Deutschland. Weißer Sand, klares Wasser, freier Blick nach Westen, Buchenwälder
direkt am Strand mit ins Meer gefallenen Bäumen und sonnenweiß gegerbtes Strandgut,
bilden vielfältige Motive. Hier wird photographiert, gebadet, relaxt bis zur goldenen
Stunde und dem Sonnenuntergang bei Wein, Käse und Brot.
Danach fahren wir mit dem Rad zurück nach Ahrenshoop und werden insgesamt 23 km
zurückgelegt haben.
Der
kulturell geprägte Tag im Fischland verspricht vor allem Begegnung mit
den Menschen und ihren Gedanken . Am Morgen geht die Radtour direkt am Bodden entlang zum Fischerdorf
Born. Der Radweg bietet die Möglichkeit, charismatische teleobjektivorientierte
Bilder von diesem Binnenmeer zu machen. Das Dorf ist geprägt durch seine vielen kleinen
Katen mit den sehr farbigen Hausfassaden und den ursprünglichen Sandwegen, die das
Hauptmotiv bilden.
Zurück
in der Künstlerkolonie Ahrenshoop genießen wir Räucherfisch. Anschließend geht es
durch ausgewählte Kunstgalerien, um den Esprit der Landschaft durch
andere Augen sehen und Photographieren zu können. Diese Kunstbegegnung dient einer Art
von Inspiration, die den Fotografen in seinen Eindrücken, Ideen und seiner Arbeit
beflügelt.
Menschen
und ihre Kunst lernen Sie am späten Nachmittag kennen. Es sind Keramiker und
Töpfer, die die typische Fischlandkeramik per Hand herstellen. Hier verleiten
charismatische Porträts, Reportagen vom Prozess der Arbeit und Stilleben von den Werken
der Künstler. Im Dialog mit den Fischländern werden gesellschaftliche Situationen
erklärbarer.
Für den Abend empfiehlt der Referent wieder eine schöne Location für
Photographie und Genuß von Wein, Käse ...
Der Nationalpark Jasmund ist das Highlight von Rügen. Weiß
leuchtende Kreidefelsen im Kontrast zu dem türkisfarbenem Meer und den
unendlichen Buchenwäldern, von wilden kleinen Schluchten durchpflügt, geleiten den
Besucher durch diese Gegend.
Die Wanderung
führt von Hagen in Richtung Königsstuhl durch den Buchenwald Stubnitz, vorbei an einer
verwunschenen Bruchlandschaft, dem mystischen Herthasee mit vielen
wunderschönen botanischen Sehenswürdigkeiten.
Den Königsstuhl selbst besuchen wir nicht, dort ist das landschaftliche Erlebnis nur
gering. Die Wanderung führt in Richtung Victoriasicht und Waldhalle,
hier sind wunderschöne Motive mit exzellenten photographischen Einstellungen, die Größe
und Anmut dieser Landschaft transportieren können. In der Waldhalle, einer kleinen
Gaststätte mitten im Wald, gibt es die Möglichkeit einer kleinen Rast.
Nach
der gedanklichen Verarbeitung der Motive kommen wir zum ästhetischen Höhepunkt
des Nationalparks Jasmund, den Wissower Klinken. Weltberühmt wurden diese durch die
Malerei von Caspar David Friedrich. Die Wissower Klinken werden ausführlichst
photographisch interpretiert. Nach dieser ca. 10 km langen Wanderung fahren wir zum
Parkplatz Königstuhl zurück und steigen von dort zum Ufer herab.
Hier
erwarten uns hervorragende Makromotive, die aufgrund von vielfältigen
Feuersteinfeldern, Strandgut und botanischen ästhetische Besonderheiten der Kreideflora
zur Motivoberklasse gehören. Hier kann ungestört an einer Vielzahl an Spitzenmotiven
unabhängig voneinander gearbeitet werden. Die räumliche Nähe wird aber trotzdem zu
gegenseitiger Inspiration führen.
Die gesamte Technik der Makrophotographie ist hier gefragt. Photografen mit
Mittelformattechnik und Schwarzweißphotographie sollten diese hier unbedingt anwenden, um
den Detailreichtum besser auf das Bild bannen zu können.
In den Morgenstunden
geht die Fahrt zum Mönchsgut, einer kleinstrukturierten, motivreichen Boddenlandschaft.
Mehrere lange Landarme reichen hier parallel tief in den Greifswalder Bodden.
Das frische Morgenlicht gibt der kleinen Radtour und den Photographien ihren besonderen
Reiz.
Nach getaner Arbeit geht es zum Ostseebad Binz. Hier kann das zweite Frühstück
mit Blick auf das offene Meer genossen werden.
Zum
Frühstück findet die photographische Auswertung der ersten drei
Phototage statt. Den Kursteilnehmern steht es hier nun frei, ob sie sich dem mondänen
Seebad photographisch nähern oder ein Bad an diesem schönen Strand nehmen. Das eine
schließt das andere natürlich nicht aus!
Das Jagdschloß Granitz mit dazugehörigem Aussichtsturm, bilden ein großartiges
Panorama, mit Blick auf den Jasmunder Bodden, das Mönchgut und die
Stubbenkammer. Dem geographischen Höhepunkt des Tages mit seiner bezaubernden
Innenarchitektur sowie der Aussicht bildet ein wunderschönes Panorama über das südliche
Rügen, über den Strelasund nach Vorpommern.
"Menschen
und Technik" als Aspekt bilden in Verbindung mit dem historischen
Dampflokzug "Rasender Roland" besondere Reize. Porträts von Menschen, Stilleben
technischer Details und die Reportage über die Arbeit an den Loks bilden hier den
Kernpunkt.
Den Abend verbringe wir in der Blauen Stunde über der Seebrücke in
Sellin. Diese wird in der Lichtwaage der warmen künstlichen Beleuchtung der Brücke und
dem spätabendlichen natürlichen kühlen Licht photographiert.
Nach dem Frühstück geht es zum Sassnitzer Hafen, er ist der
größte in Betrieb befindliche Fischereihafen in der Region Rügen. Hier gibt es, unter
Einsatz unseres Charmes, die Möglichkeit Fischern bei ihrer morgendlichen Arbeit
zuzuschauen, mit ihnen zu reden und sie zu photographieren.
Anschließend
geht es zur Hansestadt Stralsund. Die alte Stadt mit ihren belassenen
Kopfsteinpflasterstraßen, großen Hallenkirchen und ausgeprägter Backsteingotik besitzt
eine Vielzahl von Motiven, mit denen wir unser photographisches Können herausfordern
wollen. Wir besteigen durch einen abenteuerlichen Aufgang die Nikolaikirche und genießen
von dort den Ausblick auf die mittelalterliche Stadt, den Strelasund, die
Rapsfelder auf dem Festland und der Insel Rügen.
Hungrig geworden durch die vielen Motive genießen wir im Angesicht
des Strelasundes zum Mittag am Hafen frisch geräucherten Fisch aus der
Ostsee.

Ein besonderer
Höhepunkt ist der Handelshafen Stralsund mit seinen großen Kränen und
den Speicherhäusern. Photographisch steht er stark im Kontrast zur mittelalterlichen
Stadt und bildet mit seiner Industriearchitektur aus dem 19.-20. Jahrhundert eine
willkommene Abwechselung. Photographisches Abstraktionsvermögen ist hier
besonders gefragt, um die Motive umsetzen zu können. Um unsere Tageseindrücke in den
Köpfen zu sortieren, geht es zwischendurch zu einer besonderen Rast in einer jungen Szenekneipe
im Hafengebiet.
Nach wieder abgekühlten Köpfen geht es zu einer Kormorankolonie in der Nähe
von Stralsund. Hier können wir in Ruhe aus nächster Nähe unsere Vorliebe für Natur-
und Tierphotographie walten lassen.
Den letzten Abend der Tour genießen wir angesichts der späten Sonne wieder traditionell
gemeinsam mit Wein und Käse und lassen in die Tour Revue passieren.
Gemeinsam genießen wir am Morgen das Frühstück und vereinbaren die
Auswertung in Thüringen. Der Workshop ist nun zu Ende.
Wer noch
Lust und Kleingeld hat, kann nun mit auf den Flughafen kommen und ein Flugzeug chartern,
um die Landschaften der Woche von Oben zu besichtigen. Wir sind nun bereit, den
absoluten Höhepunkt der Fotoreise den Überflug des Nationalpark Vorpommersche
Boddenlandschaft zu genießen und vor allem zu photographieren. Samtweiche Motive,
die aus einer impressionistischen Malerwerkstatt stammen könnten.
Finden sich
genug Teilnehmer, chartern wir zwei Flugzeuge gleichzeitig und begeben uns im Tandemflug
in die Landschaft und können das jeweilig andere Flugzeug im Wechsel unter uns als Größenvergleich
benutzen. Nach diesem "ultimativen Kick" genießen wir noch Tee
zur Beruhigung unserer aufgewühlten Gedanken in einem schönen Cafe am Wasser und treten
anschließend per Zug, Flugzeug oder Auto die Heimreise an, so dass wir in Ruhe wieder am
Abend zu Hause sind.
Inhaltliche Änderungen zugunsten der Reise behalten wir uns vor.
ÜBER DIE OSTSEE IN DIE FREIHEIT, Christine & Bodo Müller , Delius Klasing Verlag, Dramatische Fluchtgeschichten aus der Zeit der DDR
maximal 10 Teilnehmer
799 Euro incl. Mwst. bei 10 Personen
Einzelzimmerzuschlag 199 Euro
Der Entwicklungsservice für die eigenen Bilder sind im Preis nicht enthalten.
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Das komplette Angebot unser Fotoreisen und Schnupperfotogreisen finden Sie hier
Was ist mitzubringen an photographischen
Zubehör
Durch den Reiseleiter wird garantiert, dass Sie die Möglichkeit haben zu wählen
zwischen einer Gaststätte oder einer Selbstversorgung inklusive Besorgung der
Nahrungsmittel und heißem Wasser für den Tee. Eine Kochstelle ist nicht mit in der
Leistung enthalten.
Aufgrund der Gegebenheiten ist es nicht immer möglich, Punkt 12.00 Uhr Mittag oder Punkt
18.00 Uhr Abendbrot zu essen. Zeitliche Verschiebungen sind hier möglich.
Das Mitbringen von Wanderschuhen, die über den Knöchel gehen und einer regenfesten
Jacke ist zwingend notwendig.
Wenn vorhanden bringen Sie bitte eine Kopfbedeckung und Sonnenschutzmittel mit. Im Herbst
empfiehlt sich ein dicker Pullover oder Fleece und Handschuhe.
Ein Taschenmesser und Campinggeschirr empfiehlt sich für diejenigen, die sich selbst versorgen
wollen.
Die Reisen beinhalten keine körperliche Beanspruchung, welche über das normale Niveau
von Wanderungen in Mittelgebirgen hinausgeht.
Der Reiseleiter ist mit einem Funktelefon ausgerüstet, so dass im notwendigen Fall Hilfe
organisiert werden kann.
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