Ausgabe Nr. 42 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

 

 

Fotografie: Schumacher, Mike (Jg.96), Treffpunkt Ähre, Junior-Award Winner
  

Fotoausstellung Glanzlichter

  

Die „Glanzlichter der Naturfotografie“ sind der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb. Und die Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der erste von Deutschland aus veranstaltete internationale Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. 2014 wurden ca. 18 000 Bilder eingereicht, ein eindrucksvoller Beweis für das hohe Renommee der „Glanzlichter“.

Auch die Auszeichnung mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie und die Schirmherrschaft durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit sind eine Würdigung des hohen Glanzlichter-Standards. Dotiert ist der Naturfoto-Wettbewerb mit Preisen im Wert von einer mittleren fünfstelligen Summe, die von den Sponsoren aus der Fotoindustrie zur Verfügung gestellt werden.

Alle 80 Siegerbilder sind in einem Buch „Glanzlichter 2014“ veröffentlicht. Zusätzlich gibt es mehrere Wanderausstellung mit allen Siegerfotos, die in 20 Naturkundemuseen und Nationalparks in Deutschland gezeigt werden.  Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie. Die Wanderausstellung wird an folgenden Orten gezeigt:

 

Naturkundemuseum in Leipzig Sachsen vom  11. Januar - 06. April 2015

 

Naturkundemuseum im Marstall in Paderborn / Nordrhein-Westfalen vom  17. Januar - 06. April 2015

 

Museum der Natur  im Schloss Friedenstein in Gotha / Thüringen  vom 1. Februar bis 25. März 2015

 

Nationalparkzentrum auf der Thiemsburg bei Bad Langensalza / Thüringen vom Juli - September 2015

 

Nationalparkhaus Ilsetal  in Ilsenburg / Harz in Sachsen-Anhalt vom 6. November - 31. Mai 2015

 

Klipp's Wasserwelt  bei Dresden / Sachsen vom  1. Oktober - 22. Februar 2015

(nur zu den Veranstaltungen geöffnet - optimal am Sonntag nachmittag)

 

   

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Die Fotoreise Bretagne  

mit Open Air Fotografiefestival

Die Bretagne lebt vom Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise Bretagne findet am westlichsten und charismatischsten Teil des schöne Landstriches Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima.

 

Information: Fotoreise Bretagne - Frankreich

Termin: 08. - 15. August 2015

Buchung unter: Servicebüro   

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Fotografie: John Stanmeyer, USA, VII für National Geographic

 

 

Ausstellung WORLD PRESS PHOTO

 

 

Die internationale Jury des 57. World Press Photo Contest hat ein Foto des amerikanischen Fotografen John Stanmeyer der VII Photo Agency zum World Press Photo of the Year 2013 gekürt. Das Siegerfoto zeigt eine Gruppe von afrikanischen Migranten an der Küste von Djibouti Stadt während der Nacht. Beim Hochheben ihrer Mobiltelefone versuchen sie, ein günstiges Telefonsignal des benachbarten Landes Somalia einzufangen – eine spärliche Verbindung zu Verwandten im Ausland. Djibouti ist ein üblicher Zwischenstopp für Migranten auf der Durchreise von Ländern wie Somalia, Äthiopien und Eritrea, um ein besseres Leben in Europa und im Mittleren Osten zu suchen. Das Foto gewann auch den ersten Preis in der Kategorie „Contemporary Issues“ und wurde für National Geographic aufgenommen. Einen Überblick über alle Gewinner finden Sie hier: http://www.worldpressphoto.org/awards/2014
 
Die Jury vergab Preise in neun Kategorien an 53 Fotografen aus 25 Ländern wie:
Argentinien, Australien, Aserbaidschan, Bangladesch, Bulgarien, China, Tschechische Republik, El Salvador, Finnland, Frankreich, Deutschland, Iran, Italien, Jordanien, Mexiko, Niederlande, Neuseeland, Polen, Russland, Serbien, Südafrika, Spanien, Schweden, Großbritannien und die USA. Die Gewinner wurden am 14. Februar bei einer Pressekonferenz am Sitz von World Press Photo in Amsterdam verkündet.
 
Kommentare zu den Gewinnern von der Jury Jillian Edelstein, Jurymitglied aus Großbritannien/Südafrika sagte:
„Es ist ein Foto, das mit so vielen anderen Geschichten verbunden ist – es eröffnet Diskussionen über Technologie, Globalisierung, Migration, Armut, Verzweiflung, Entfremdung und Menschlichkeit. Es ist ein sehr feinsinniges, kraftvolles und differenziertes Foto. Es ist subtil und poetisch gemacht, dennoch voller Bedeutung und es übermittelt Themen von großer Ernsthaftigkeit und Besorgnis in der heutigen Welt."


 

6. Januar bis 24. Januar, Galerie Roter Turm, Neumarkt 2, Chemnitz in Sachsen

24. Januar bis 15. Februar 2015, Kuk e.V. Monschau, Austraße 9, 52156 Monschau in Nordrhein-Westfalen
27. Januar bis 7. Februar 2015, City Carré Magdeburg, Kantstraße 3, 39104 Magdeburg in Sachsen-Anhalt

10. Februar bis 21. Februar 2015, Pasing Arcaden, Josef-Felder-Straße 53, 81241 München in Bayern

24. Februar bis  7. März 2015, Regensburg Arcaden, Friedenstraße 23, Regensburg in in Bayern

11. März bis 29. März 2015, Rathaushalle Kitzingen, Kaiserstraße 13/15, 9731 Kitzingen in Unterfranken

 

© WORLD PRESS PHOTO, Amsterdam

 

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Fotoworkshop Makrofotografie

Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

 

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

 

Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich

 

 Termine: 19.  März 2015

 

Anmeldung unter: Servicebüro 

 

      fotoworkshop makrofotografie frühblüher hessen

Fotokurs Thüringen Makrofotografie Frühblüher im Nationalpark Hainich

 

 

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Fotoausstellung

Wendepunkt

von Ulrich Kneise

 

Thüringen in

Fotografien

von 1984 bis 2014

 

Thüringer Aufbaubank in

Erfurt Thüringen  vom

30. Oktober 2014 bis 17. April 2015

Fotografie: Ulrich Kneise, Eisenach 1986

  

 

Vor nunmehr 25 Jahren wurde es dem „Volk der DDR“ zu eng in seiner Nische. Es drängte nach Veränderung und schaffte sie mit Disziplin und deutscher Gründlichkeit: Das sozialistische Wirtschaftssystem kollabierte in den Fesseln seiner Ideologie. Das machte den Weg frei für unbestritten einmalige Veränderungen, auch in Thüringen. Viele konnten das Beste aus dieser Situation machen. Andere hingegen, fühlten sich benachteiligt und ausgegrenzt. Vieles wurde zu recht verworfen und manches, nostalgisch verklärt, erneut herbei gesehnt … Auf den Standpunkt kommt es an: Meine Fotografien zeigen Lebensumstände zum Zeitpunkt der Aufnahme. Auch heute geht es darum,
sichtbar zu machen, was wert erscheint, für die kollektive Erinnerung aufbewahrt zu werden, bevor es selbst zu Vergangenheit wird. Darin sehe ich meine Aufgabe als Fotograf. Ich bekenne mich dabei zu einer fotografischen Tradition, in der es selbstverständlicher Anspruch für ein gutes Foto ist, Dokument und poetisches Bekenntnis zugleich zu sein. Die amerikanische Fotografin Dorothea Lange hat es so ausgedrückt: „Es gibt keinen wirklichen Streit zwischen dem Künstler und dem Dokumentarfotografen. Man muss beides sein. Der Dokumentarfotograf versucht sich über die Erfahrungen auszudrücken, die alle haben. Der Künstler teilt die Bedeutung des Ereignisses, der Umstände und Situationen durch Qualität mit, weil man sie nur so zum Leben erwecken kann.“ Dem scheint mir nichts hinzuzufügen, als gute Fotografien. Kritische Distanz schließt Anteilnahme nicht aus, sie bedingt sie. So möchte ich meine Bilder verstanden wissen.
Ulrich Kneise, September 2014
 
Ausstellungsort: Thüringer Aufbaubank Gorkistraße 9, 99084 Erfurt Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 7.00 – 19.00 Uhr

 

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Ausstellung

Wozu Bilder?

Gebrauchsweisen

der Fotografie

 

Kunstsammlung in

Jena / Thüringen vom

13. Dezember 2014 bis 1. März 2015

Fotografie: Tamamura Kozaburo, Schlafende Frau um 1890
  

 

Weit mehr als einhundert Jahre hat die Fotografie unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit in erheblichem Maße mitbestimmt. Bezogen auf das 20. Jahrhundert wird sie wegen ihrer Omnipräsenz auch „Auge des Jahrhunderts“ genannt und ist zu allen Wandlungen und Verwandlungen fähig, die sich aus den jeweiligen Einsatzgebieten ergeben. Dabei hat die Fotografie zahlreiche Metaphern aufgenommen, bevor sie die Fähigkeit entwickelte, die Wirklichkeit zu gestalten. Aus genau diesem Grund kann Fotografie vieles – oft sogar gleichzeitig – sein, Dokumentation, Halluzination, Lüge oder Offenbarung, Spiegelbild oder Schatten. Die Fotografie zeugt von der Wirklichkeit und prägt diese zugleich. Heute, in einer Zeit, in der das Sehen das Hören überrundet hat, gilt dies mehr denn je.

Der Titel der Ausstellung „Wozu Bilder?“ stellt eine in heutiger Zeit geradezu radikale und zugleich kesse Frage. Die Ausstellung thematisiert die überaus vielfältigen Gebrauchsweisen der Fotografie anhand von 400 herausragenden, auch skurrilen, gelegentlich abseitigen, doch immer überraschenden Aufnahmen aus einer namhaften süddeutschen Privatsammlung.

„Wozu Bilder? Gebrauchsweisen der Fotografie“ dreht die gewohnten Perspektiven auf das Medium um. Die Exponate sind nicht danach ausgewählt, was auf ihnen zu sehen ist oder welche Sujets sie bieten, sondern vielmehr nach ihren Gebrauchs- und Verwendungsformen, die in großer Breite sichtbar werden. Etwa, dass mit Hilfe der Fotografie Natur erforscht oder verklärt werden kann, Menschen erinnert werden oder ihnen polizeilich nachgespürt wird. Unter der Rubrik „Scherzen“ findet sich Unterhaltsames: Bilder, die amüsieren, die zum Lachen anregen. Sie hat es bereits vor Erfindung der Fotografie gegeben. Doch erst die Fotografie macht es möglich, durch Montage, Mehrfachbelichtung oder ähnliches, eine Dame eine Schachpartie gegen sich selbst austragen zu lassen. Die Fotografie hat die Fähigkeit, das Unmögliche wirklich erscheinen zu lassen.

Ausstellung und Publikation wurden in Zusammenarbeit mit der Universität Konstanz realisiert. Das Konzept der Ausstellung konnte im Rahmen eines zweisemestrigen Projekts von Studierenden, begleitet durch Prof. Dr. Bernd-Alexander Stiegler sowie Dr. Felix Thürlemann, entwickelt werden.

 

 

© Kunstsammlung inMarkt 7, 07743 Jena / Thüringen im Stadtmuseum

 

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Fotoreise

Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 20. - 27. Sept. 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

 

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Vortragsserie GEONATUR

 

Diashow Faszination Erde

Die Wunder der Natur

von Markus Mauthe

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 12.03.2015

am 20:00 Uhr

 

 
     

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen.

  

 

   
Diashow Spitzbergen

Inseln im Eis 

von Jürgen Schütte

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 26.03.2015

um 20:00 Uhr

 

 
     
Der Inselarchipel Spitzbergen liegt auf halbem Weg vom nördlichsten Punkt Norwegens zum Nordpol, direkt im Eismeer. Es ist eine unwirtliche Gegend für Menschen. Die Sonne geht monatelang nicht unter und lässt Besucher jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Manchmal ist die Luft so klar, dass weit Entferntes zum Greifen nah erscheint. Ein anderes Mal hüllen Nebelbänke das Land tagelang in graue Schleier. Von Longyearbyen, der Hauptstadt des Inselarchipels, startete die ungewöhnliche Kajakreise von Jürgen Schütte. Bereits nach zwei Wochen fiel seine Paddelpartnerin aus gesundheitlichen Gründen aus. Jürgen Schütte machte sich mit seinem Faltboot allein auf den Weg nach Norden.
   

 

GEONATUR,  Weitere Informationen finden Sie unter: www.geonatur.de

 

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Fotografie: Nicholas Nixon, The Brown Sisters, 1978, Courtesy Niedersächsische Sparkassenstiftung Hannover

  

Fotoausstellung  DAILY MEMORIES

16. November 2014 - 1. März 2015 im Kunstmuseum  in Magdeburg / Sachsen-Anhalt

 

 

Erinnerst du dich? Erinnerung ist die vielleicht wichtigste Methode unserer Orientierung im Leben. So unmittelbar Erinnerungen ein Teil unserer Persönlichkeit und unseres sozialen Wesens sind, so wenig greifbar erscheint die alltägliche Funktionsweise unseres Gedächtnisses. Unsere Erinnerungen können uns täuschen, verfolgen, sie selektieren, was geschah und sie verlassen uns – vielleicht besonders in unserer heutigen Zeit, die ein ungekanntes Maß technischer Kapazitäten zur Speicherung charakterisiert. Verliert unser Erinnerungsvermögen das bisherige Maß an Einsicht und verschieben sich bereits die Maßstäbe des Wirklichen in die Perspektive aufgerufener Schlagwörter im Internet? Immer war es vielleicht die wichtigste Idee und Aufgabe der Kunst, festzuhalten, was ist, um auch später und an anderen Orten darüber Auskunft zu geben. Die künstlerische Form ist Instrument und Ort der Speicherung von Erinnerungen.

In den Werken von 17 internationalen Künstlern zeigen sich ganz unterschiedliche Methoden, in denen die Funktion von Erinnerung sichtbar wird. Da geht es beispielsweise um die mit Hilfe der Massenmedien kollektiv verankerten Bilderinnerungen, die Michael Schirner in manipulierten Fotografien untersucht; da ist die Angst vor dem Vergessen oder Vergessenwerden, von denen die gesichtslosen Porträts des Malers Gideon Rubin sprechen; da erklingt in einem Video von Edgar Arceneaux die in einem Lied verarbeitete Erinnerung an den eigenen Vater.

Das Foto von Anahita Razmi (Abb. rechts) erinnert an Aufnahmen von Micheline Bernardini aus dem Jahre 1946. Der Modeschöpfer Louis Réard hatte das Mannequin mit einem zweiteiligen Badeanzug auf den Laufsteg geschickt, der mit Pressebildern von Atomtests am Bikini-Atoll bedruckt war. Dieser provokante medienwirksame Auftritt etablierte seinerzeit das Wort „Bikini“ in der Modebranche.

Hans-Peter Feldmann entdeckt Typologien im Alltag. Sein Zyklus 100 Jahre (Abb. unten) besteht aus 101 Fotografien. Er beginnt mit einem Foto kurz nach der Geburt und alle weiteren Fotos stehen jeweils für ein Lebensjahr. Wie so oft ist die Fotografie ein Speicher für Erinnerungen an das Leben.  Das Wort Daily bezieht sich auf unser Erinnern im Alltag, das oft durch unbewusste Reize ausgelöst wird, sei es durch einen Geruch, ein Geräusch – oder das Betrachten von Kunst. So konstruiert die Ausstellung einen komplexen Horizont von Bildern und Bedeutung, in dem sich der Betrachter mit seinen eigenen Erfahrungen bzw. mit seinem Gedächtnis spiegeln kann.
  
© Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Regierungsstraße 4-6, 39104 Magdeburg / Sachsen-Anhalt
   

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

Eisenach vom 11. - 12. April  2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

       

fotokurs thüringen portraitfotografie eisenach fotoworkshop

I

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

     

 

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Fotoausstellung

MEISTERWERKE

Fünfzig berühmte internationale

Fotografen des 20. Jahrhunderts

  

Deutschen Fotomuseum Markkleeberg

bei Leipzig Sachsen

noch bis zum 1. März 2015

 Fotografie: Frank Horvat, Givenchy hat, Paris, 1958
 

 

Das Deutsche Fotomuseum hat seine Ausstellungsfläche erweitert und präsentiert im neuen Saal für Sonderausstellungen „Meisterwerke“ von fünfzig berühmten internationalen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Gezeigt werden Foto-Ikonen, die sich in das kollektive Bildgedächtnis der Menschheit eingeschrieben haben.

 

In unendlicher Vielfalt und ganz im Sinne der Philosophie einer pluralistischen Gesellschaft agieren die Fotografen als Schöpfer eigener Bildwelten. Die Fotografie ist das Medium der Moderne, das die Menschheit für ihr intellektuelles Weiterkommen nutzt. Die Ausstellung zeigt legendäre Reportagefotografien, Ansichten von Menschen und der Welt, künstlerische Mode- und Aktfotografien, die als Symbolbilder der Moderne unsere Gegenwart mitgeprägt haben.

 

August Sander ist der Neuen Sachlichkeit zuzuordnen, Man Ray gilt als erster Künstler, dessen fotografisches Werk höher geschätzt wird als sein malerisches Oeuvre, Bernd und Hilla Becher begründeten eine neue Schule des Sehens, Helmut Newton hat sich wie kein anderer ins öffentliche Bewusstsein eingeprägt, Jan Saudek hat sich einen dauerhaften Platz in der Ästhetikgeschichte der Aktfotografie gesichert und Stuart Franklin hat mit seinem Foto vom chinesischen Studenten, der eine ganze Panzerkolonne aufhält, die Weltgeschichte beeinflusst.

 

Die „Meisterwerke“ spiegeln ein Stück Fotografiegeschichte wider, in der es zahlreiche Highlights wieder oder neu zu entdecken gibt.

 

Kerstin Langner und Andreas J. Mueller, die die „Meisterwerke“ zusammengestellt haben, danken den Leihgeber der Ausstellung: in focus Galerie Burkhard Arnold, Köln, Sammlung Frank Wolff, Leipzig, und dem Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale).

 

© Deutschen Fotomuseum Markkleeberg bei Leipzig Sachsen

 

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Fotoausstellung

Am Ende der Zeit

Fotografien von Thomas Kläber

 

 

KUNSTMUSEUM DIESELKRAFTWERK

in Cottbus / Brandenburg vom

24.Januar bis 15.März 2015

Fotografie: © Thomas Kläber, Aus der Serie: Am Ende der Zeit, 2006-2013, Inkjet Print

    

 

Dem Bild des Menschen, einem der großen, emotionalen Kernthemen der Fotografiegeschichte, widmet sich Thomas Kläber seit Beginn seiner künstlerischen Laufbahn. Sein großes Interesse an seinen Mitmenschen und ihrem unmittelbaren Lebensumfeld wird auch in dem einfühlsamen Fotoessay „Am Ende der Zeit“ deutlich, indem die Hauptfigur Annemarie Jatzlauk ist.

Die Inhaberin der Cottbuser Bahnhofdrogerie stand fast sechs Jahrzehnte hinter dem Ladentisch ihres kleinen Geschäftes, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein schien. Mehr als sieben Jahre lang, bis zu ihrem Tod, begleitet Thomas Kläber sie mit seiner Kamera und versucht mit den Mitteln der Fotografie das Normale, das Besondere und das Einmalige ihrer Persönlichkeit zu begreifen und darzustellen. Er nimmt Anteil an ihrem Alltag und breitet Bild für Bild vor unseren Augen die unaufgeregten Momente ihres Lebens in ihrer gleichmäßigen Wiederholung aus. Der Fotograf erzählt in stillen, teilweise poetischen Bildern von einer Frau, die unter sehr einfachen Bedingungen ein genügsames und autarkes Leben führt. Stets spürt man das beidseitige Vertrauen, dass auf gegenseitiger Achtung und Wertschätzung beruht. Insbesondere die anrührenden, manchmal auch emotional aufgeladenen Fotografien aus Annemarie Jatzlauks letzten Lebensjahren konnten nur durch dieses Vertrauen gelingen.

  
© KUNSTMUSEUM DIESELKRAFTWERK, Uferstraße / Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
   

 

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Die Fotoreise Provence

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

 

Information: Fotoreise Provence / Frankreich

Termin: 04. - 11. Juli 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

fotoreise provence frankreich
    
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Fotografie: Alexander Rodtschenko, Die Treppe, 1929
  

Wir müssen den Schleier von unseren Augen reißen

Ausstellung Fotografie und Zeichnung der russischen Avantgarde aus der Sammlung der Sepherot Foundation
  
Opelvillen in Rüsselsheim / Hessen vom bis 8. März 2015
   

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts suchten Künstler allerorten neue Ausdruckformen. Die russische Avantgarde entwickelte — inspiriert von westeuropäischen Kunstströmungen — eine genuin eigene, revolutionär ungegenständliche Darstellungsweise. Die Ausstellung mit rund hundert Exponaten veranschaulicht, wie die aus der bildenden Kunst kommenden Impulse auch das Medium der Fotografie durchdringen. Insbesondere Alexander Rodtschenko, der ursprünglich Maler war, widmete sich früh der Fotomontage. Mit seiner Leica erforschte er das Großstadtleben — nicht allein, um Realität einzufangen, vielmehr stehen seine Aufnahmen ungewohnter Motive aus unüblichen Perspektiven im Zeichen abstrakt-malerischer Bildkompositionen. Auch El Lissitzky oder Georgi Selma übertrugen bildnerische Strategien auf die Fotografie. In der Gegenüberstellung mit Papierarbeiten und Zeichnungen, etwa von Kasimir Malewitsch, wird die Fortführung von Suprematismus und Konstruktivismus mit fotografischen Mitteln evident.
   
© Stiftung Opelvillen • Ludwig-Dörfler-Allee 9 • 65428 Rüsselsheim / Hessen

 

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Fotoworkshop Faszination der technischen Denkmäler

und  historischer  Industriekultur  in  Thüringen

Die Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen  Fotoworkshops in Thüringen.  Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen.

Termin: 27. und 28. Juni  2015, Mehr Information unter: Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen,

Anmeldung unter: Servicebüro  in Eisenach

 

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Fotografie: Saul Leiter, Untitled, 1950er (Selbstporträt), © Estate of Saul Leiter, Courtesy Howard Greenberg Gallery, New York
    

 

Fotoausstellung SAUL LEITER RETROSPEKTIVE

Fotografie Forum in Frankfurt am Main / Hessen  bis zum 01. März 2015

    

 

   

Der Fotograf und Maler Saul Leiter erfährt erst seit wenigen Jahren die verdiente Würdigung als einer der führenden Pioniere der Farbfotografie. Schon im Jahr 1946, weit vor den Vertretern der »New Color Photography« der 1970er Jahre wie William Eggleston und Stephen Shore, benutzte er als einer der ersten die damals von Künstlern verachtete Farbfotografie für seine freien künstlerischen Aufnahmen.
 
Das Fotografie Forum Frankfurt würdigt vom 13. Dezember 2014 bis 1. März 2015 Saul Leiter in einer Überblicksschau. Die Ausstellung umfasst mehr als 100 Arbeiten und vereint in einem großen Spannungsbogen frühe Schwarzweiß- und Farbaufnahmen, Modefotografien, seine Malerei sowie die selten ausgestellten Skizzenbücher. Zudem sind neue Fotoarbeiten von Saul Leiter zu sehen, die er auf den Straßen seiner Nachbarschaft im New Yorker East Village aufnahm. Saul Leiter starb kurz vor seinem 90. Geburtstag im Jahr 2013. Die von Ingo Taubhorn und Brigitte Woischnik kuratierte Ausstellung ist eine Kooperation mit dem Haus der Photographie, Deichtorhallen Hamburg und Margit Erb, Direktorin der Saul Leiter Foundation.
 
Saul Leiter (*1923 in Pittsburgh, †2013 in New York) hat sich immer als Maler und Fotograf verstanden. Sowohl in seiner Malerei als auch in seinen Fotografien tendierte er deutlich zu Abstraktion und Flächigkeit. Oft findet man große, tiefschwarze, von Schatten hervorgerufene Flächen, die bis zu Dreiviertel seiner Fotografien einnehmen. Passanten werden nicht als Individuen in das Bild aufgenommen, sondern als verschwommene Farbimpressionen, überlagert von Fensterscheiben oder eingekeilt zwischen Hauswänden und Verkehrszeichen. Die Übergänge zwischen Abstraktion und Figurativem in seinen Malereien und Fotografien sind nahezu nahtlos. Saul Leiters Straßenfotografie ist eigentlich Fotografie gewordene Malerei, wie Rolf Nobel im begleitenden Buch schreibt. In seinen Aufnahmen fließen die Genres der Straßen-, Porträt-, Stillleben-, Mode- und Architekturfotografie zusammen. Er fand seine Motive wie Schaufenster, Passanten, Autos, Schilder und immer wieder Regenschirme in der unmittelbaren Umgebung seiner New Yorker Wohnung, die er bis zu seinem Tod fast 60 Jahre bewohnte. Die Unschärfe im Detail, die Verwischung von Bewegung und die Minderung der Tiefenschärfe, den Ausgleich oder den gewollten Entzug von notwendigem Licht und die Verfremdung durch Fensterdurchsichten und Spiegelungen − dies alles verschmilzt zur Farbsprache eines halb realen, halb abstrahierten urbanen Raums. Es sind Arbeiten eines modernen Meisters der Farbfotografie der 1940er und 1950er Jahre.
    
© Fotografie Forum Frankfurt e.V., Braubachstraße 30-32, 60311 Frankfurt am Main

  

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Fotoworkshop

Neue Architektur

in Berlin

Der Fotokurs Architekturfotografie an dem futuristischen Platz - Berlin.  Der Fotokurs erklärt praxisorientiert an ausgesuchten Architekturen  Kamerabedienung, Bildgestaltung in Grafik / Licht und Bildbearbeitung in der Architekturfotografie.  Faszinierende Fotografien  entstehen mit Ihren Kameras  an reizvoller Architektur.

 

Information:  Fotokurs Architekturfotografie Berlin

Termin: 13. - 15. März 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

       fotokurs architekturfotografie berlin fotoworkshop
 
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Fotoausstellung

ONE STATION

Poesie der Bahnhöfe

 

 

 

im DB Museum in

Nürnberg / Franken

bis 31. Mai 2015

Fotografie: Christian Höhn, Central Station New York

   

 

Das Nürnberger DB Museum eröffnete im Dezember 2014 die Ausstellung ONE STATION - Poesie der Bahnhöfe des Nürnberger Fotografen Christian Höhn. Zehn Monate lang war Höhn im Auftrag des DB Museums unterwegs, um auf allen Kontinenten Bahnhöfe zu portraitieren, die Schauplätze der Weltliteratur abgegeben haben. Die dabei entstandenen Fotografien bilden ein einzigartiges Bahnhofspanorama, von der kleinen Bergstation bis zum historischen Denkmal, vom australischen Outback bis zur japanischen Weltmetropole.
Zitate aus literarischen Werken, in die die Bahnhöfe Einzug gehalten haben, begleiten die Bilder der Ausstellung, so Sätze aus Ingeborg Bachmanns Der gute Gott von Manhattan oder Marl Twains Riffelberg-Besteigung. Die Bahnhofsarchitektur bildet dabei einen reizvollen Kontrast zu den Literaturauszügen, die von Schicksalen, Gefühlen und Veränderungen an Bahnhöfen berichten.
Zu sehen sind u.a. die Stationen Gornergrat, Mailand, Peking und Beijing. Ebenfalls dabei sind Kapstadt, Mumbai, New York und Dresden. Die Ausstellung läuft bis zum 31. Mai 2015.
Christian Höhn hat bereits zahlreiche Publikationen sowie Ausstellungen im In- und Ausland realisiert. Bekannt geworden ist er vor allem durch seine großformatigen Aufnahmen internationaler Megacities.
  
© DB Museum in der Lessingstraße 6, 90443 Nürnberg in Franken

    

 

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Fotokurs

Vom Stillleben

zur Werbefotografie

 

 

 

Es entstehenden interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit Schönheit, Ruhe  und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt  uns die Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in das Bild.

 

Ein Fotokurs "für die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönen historischen Landhaus irgendwo in Hessen  zu den Thematiken Stillleben, Bildgestaltung und Werbefotografie

Das Landhaus ist für uns Fotomotiv,  Nachtruhe, Erholungsort und Tisch für gute Speisen und Getränke  für ein ganzes Wochenende.

 

 

Information:  Fotokurs Bildgestaltung in Hessen

Termin: 20. - 22. Februar 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

 

 

fotokurs hessen  stillleben werbefotografie bildgestaltung

    

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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen


             


Mittwoch, 28. Januar 2015 - 11:20 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse: Folge 9, Urs Lüthi
Als «Polizisten des guten Geschmacks» bezeichnet sich der Schweizer Künstler Urs Lüthi selber: «Ich registriere die Sünden der Welt, die ästhetischen. Dann gehe ich nach Hause und mache daraus etwas Schönes. Damit man nicht immer darunter leiden muss.» Lüthi lässt sich nicht festlegen, schon gar nicht auf ein bestimmtes Medium. Neben der Fotografie arbeitet er mit Skulptur, Malerei, Grafik, Rauminstallation und Video. Mit seiner Figur «Jedermann» an der Biennale Venedig 2001 sorgte er für besonderes Aufsehen.

Mittwoch, 4. Februar 2015 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse, Folge 10: Reto Rigassi
Reto Rigassi ist mehr Alchimist als Fotograf: Er nutzt die Naturkräfte, um seine künstlerischen Experimente durchzuführen: Auf dem Gotthard liess er den Vollmond das Fotopapier belichten und die Ströme von Entwickler und Fixierbad den Gesetzen der Schwerkraft gehorchen. Zuweilen gestattet er dem Zufall, nachhaltig in seine Arbeit einzugreifen. So fiel ihm an einem stürmischen Tag an der schottischen Küste der belichtete Film ins Meer. Die entwickelten Bilder zeigten daraufhin ein Zufallspuzzle aus dunklen wolkigen Flecken und klar erkennbaren Stellen: «Eine neue Technik war geboren.» Diese hat er auch für seine neuste Arbeit genutzt: Mit einer alten Zeiss Ikon Box hält er den morbiden Charme Venedigs fest und taucht dann die Filme ins Salzwasser. «Ich beschleunige die Sintflut», sagt Rigassi, «das ist eine symbolische Form der Reinigung.»

Freitag, 6. Februar 2015 - 07:30 - 08:00 Uhr RBB
Vom Baumriesen zum Bildriesen: 3.000 m² Regenwald für Leipzig
Der Berliner Panoramakünstler Yadegar Asisi holt ein gut 3.000 m² großes Stück Regenwald in den Leipziger Gasometer. Es soll das größte Rundbild der Welt werden. Nach seinen Rundbildern Dresden, Rom, Mount Everest wird der Urwald zu seiner bislang größten Herausforderung. Er will die perfekte Illusion schaffen: Farbe, Licht, Geräusche, ja sogar Düfte sollen den Betrachter im Gasometer mitten in die geheimnisvolle Welt Amazoniens versetzen. Zwei Jahre lang arbeiten der Künstler und sein Team mit modernsten Retusche- und Drucktechniken an dem gigantischen Bild. Die Sendung erzählt die abenteuerliche und spannende Entstehungsgeschichte des größten Panoramas der Welt: von der Expedition in die geheimnisvolle grüne Hölle nahe dem Äquator bis zur Hängung des über 3000 Quadratmeter großen Bildes durch Alpinkletterer im Leipziger Gasometer.

Dienstag, 10. Februar 2015 - 20:15 - 21:00 Uhr RBB
Geheimnisvolle Orte: Das Filmstudio Babelsberg

Mittwoch, 11. Februar 2015 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse, Folge 11: Georg Gerster
In über 3500 Flugstunden hat Georg Gerster mehr als hundert Länder überflogen und mit seiner Kleinbildkamera über eine Million Fotos gemacht - Flugbilder von atemraubender Schönheit. Der typische «Gerster-Blick» macht ihn zum Meister seines Fachs: «Ein Flugbild ist eine Gratwanderung zwischen Information und Abstraktion», sagt Georg Gerster. «Ich habe Information immer hoch geschätzt, aber die Abstraktion macht das Bild erst zu dem, was es ist und bleibt.» Und genau dies suchten Gersters Auftraggeber, unter ihnen «National Geographic» und die Swissair, für die er viele Plakat- und Kalendermotive erflog.

Freitag, 13. Februar 2015 - 07:00 - 07:15 Uhr SWR
Medienmacher: Folge 3, Kameramann, Maskenbildnerin, Sounddesigner, Social-Media-Redakteurin
Hardy ist Kameramann. Mit seinem Team fährt er diesmal zu einem Hühnerhof. Seine Ausrüstung ist immer dabei: Kameras, Objektive und Stative. Zusammen mit der Filmredakteurin plant Hardy den Dreh und die unterschiedlichen Kameraeinstellungen. Hardy macht sich genaue Gedanken über Aufbau und Wirkung seiner Bilder. Sie sollen die Aussage des Films transportieren, interessant sein und dem Zuschauer neue Perspektiven vermitteln. Christiane ist Maskenbildnerin. Sie schminkt und frisiert Schauspieler für ihre Auftritte vor der Kamera. Christiane hantiert aber nicht nur mit Bürste und Puderquaste, sie knüpft auch falsche Bärte und Brusthaartoupets - eben alles, was nötig ist, damit die Schauspieler so aussehen, wie im Drehbuch vorgegeben. Und im Drehbuch heißt es nicht immer, dass eine Person "schön" zu sein hat. Jemanden richtig hässlich schminken, mit Narben und Wunden, das macht Christiane am meisten Spaß. Stefan ist Sounddesigner beim SWR-Jugendradio "DASDING". Sein Job ist es, originelle Toneffekte und Soundcollagen zu erzeugen. Stefan kann mit Tönen und Effekten nahezu alles simulieren, von Tropfsteinhöhlen bis zu Autorennen. Dazu verfremdet er Originalaufnahmen und nutzt Elemente aus Geräuschdatenbanken. Mit einer speziellen Software legt er Töne übereinander, mischt und verblendet sie und erzeugt so ganz neue Wirkungen. Katja ist Social-Media-Redakteurin. Sie arbeitet für ganz unterschiedliche Sendungen und Shows und ist ständig in Kontakt mit den Zuschauern. Über die Plattformen Facebook und Twitter versorgt sie die Fans der Sendungen mit den neuesten Informationen. Katja mag den direkten Austausch mit den Zuschauern und die Möglichkeit zur Kommunikation.

Samstag, 14. Februar 2015 - 01:15 - 02:00 Uhr ZDF info
Bilder, die Geschichte machten
Ob im Fernsehen, Kino oder Internet - Bilder umgeben uns ständig und überall. Es sind vor allem Bilder von außergewöhnlichen historischen Situationen, die Ikonen formten. Der Kapuzenmann von Abu Ghraib, der Sprung in die Freiheit des Volkspolizisten Conrad Schumann, das stilisierte Konterfei von Ché Guevara oder Marilyn Monroe mit fliegendem Rock. Es sind magische Bilder mit großer Symbolkraft. Sie alle haben Geschichte gemacht.





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