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Ausgabe Nr. 26 des
Online-Magazin für Fotografie
aktuelle Artikel zur
Fotografie -
Ausstellungen und Fotokurse -
Fotografie im Fernsehen -
Archiv
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Fotografie: Günter Bersch, Startbahn Ost2000
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Der geschärfte Blick
Günter Bersch - eine Retrospektive
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20. April 2010, 20.00 Uhr bis
August -
Fotogalerie im
Hause Bohl
in
Eisenach
in
Thüringen |
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Fotografie:
Maxhütte 1992 |
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Fotografie: Heisig |
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Fotografie: 1986 nachdenken |
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Fotografie: STILLE-IST-D.-ZEIT |
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Noch scheint es mir zu früh,
zu unwirklich, in Begriffen des Erinnerns zu reden. Im Februar 2007
verstarb der Fotograf Günter Bersch nach schwerer Krankheit. Die 63
Jahre, die er alt wurde, wollen mir nicht reichen. Er war in vielen
Dingen eine Instanz für Kollegen wie Freunde, vor allem, was seinen
Blick auf die Welt betraf. Diesen Weltblick spiegeln seine Bilder, die
zum Bedeutendsten zählen, was die Fotografie in Deutschland in unserer
Zeit hervorgebracht hat. Seine Arbeiten genießen bei Fachleuten höchsten
Ruf, doch vermisst man ihre öffentliche Würdigung. Vielleicht blieb der
längst fällige Ruhm aus, weil Berschs Bilder wie alle große Kunst etwas
Sperriges haben. Da ist etwa die strenge Stilisierung. Und alles andere
als hochglänzend ist auch der tonale Reichtum zwischen Schwarz und Weiß;
farbig fotografierte er nur widerwillig. In der moribunden Grauskala des
realsozialistischen Alltags formten sich seine Sichtweisen, dort, wo die
finalen Ängste nicht hinter den Fassaden lagen, sondern sie
kennzeichneten.
Das allgegenwärtige Bröckeln
und der oft das Absurde streifende Behauptungswille des Einzelnen waren
naheliegendster Anlass für Kunst. Es ging immer um alles, und zwar
grundsätzlich. Viele Talente ruinierte diese Humorlosigkeit, wer aber
mit dem nötigen Schuss Anarchismus gegenhalten konnte wie Bersch, dem
war dieses Alles oder Nichts eine große Chance zur Zuspitzung der
eigenen Mittel. Aus solchen Quellen heraus kondensierte er ein
Existenzgefühl zum bildnerischen Zeichen, das uns abseits der
naturalistischen Bilderflut Auskünfte des Menschlichen gibt. Bersch
selbst interessierte der Moment des Auslösens nicht weiter - er hätte
das Bild zuvor schon im Kopf und wisse vor dem Entwickeln, ob's
"geworden" sei. Das war keine Koketterie. Nie habe ich ihn
Schnappschüsse machen sehen, die Situation konnte noch so sensationell,
noch so skurril sein. Er pflegte sich das zu merken, um mit genau
durchdachter Intention später zurückzukehren. Seine Sache war nicht das
Festhalten, sondern das Bezeichnen, das Herausdestillieren eben von
"Zeichen", die nicht nur abbilden, sondern auch begründen.
Befragte man Günter Bersch
nach seiner künstlerischen Verwandtschaft, so nannte er Will McBride
oder Barbara Klemm, beide wie er Einzelgänger im Suchen nach einer
komplexen Synthese von sozialer Verankerung und gestalterischem
Eigenwillen. "Startbahn Ost" (2000, Links-Verlag) heißt sein aufregender
Bildband über zehn Lebensläufe, die in der DDR begannen. Er selbst hat
exemplarisch gezeigt, dass in solcher Provenienz ein Privileg verborgen
sein kann: ein besonders geschärfter und kaum zu kompromittierender
Blick (Johannes Heisig, Maler und Freund des Fotografen im Nachruf
Berliner Zeitung 02/2007 -Auszug).
Mit der Ausstellung von
Günter Bersch schließt sich in der Eisenacher Fotogalerie im Hause Bohl
gewissermassen ein Kreis, bevor sich 2010 mit dem 20 jährigem Jubiläum
dieser Kulturinitiative die Türen der Galerie schließen werden. Diese
126 Ausstellung ist Günter Bersch vorbehalten, weil mit ihm im Februar
des Umbruchsjahres 1990 alles begann. Als Freund und Mentor des
Fotografen Ulrich Kneise hat Bersch sich immer wieder mit thematischen
Ausstellungen in Eisenach zu Wort gemeldet. 2002 wurde er zum
fotografierenden Stadtgast. Sein klares Bekenntnis zu einer Fotografie,
die stets die Inhalte in den Vordergrund ihrer Betrachtung rückte, fand
auch im Credo der Galerie Ulrich Kneise Partnerschaft und Bestätigung.
©
Fotogalerie im
Hause Bohl
in
Eisenach
in
Thüringen |
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Ein
praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und
ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik
an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen,
gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer
selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden
gemeinsam trainiert.
Information:
Fotokurs
Portraitfotografie
bei
Eisenach
/
Thüringen
Termin:
26. - 27. August
2010
Anmeldung unter:
Reise Möller
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Hyperlinks zu aktuellen
Artikeln zur Fotografie im Internet
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Fotoreise Toskana
und Florenz
Die Fotoreise
Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten
Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die
Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der
Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und
im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit
großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der
Fotografien zu realisieren.
Information:
Fotoreise Toskana
Termin:
26. Sept. - 3. Okt.2010
Anmeldung:
Reise Möller
Der Fotoreise findet statt.
Anmeldungen sind noch möglich!
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Fotoausstellung
SIBYLLE
Modefotografie
und Frauenbilder in der DDR
Hauses
der
Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
in
Potsdam
in
Brandenburg
13. Mai bis 22.
August 2010 |
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Fotografie:
Titel der SIBYLLE 6/1983 -
mit einem Foto von Ute Mahler |
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Eine Ausstellung des Hauses der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte
im Rahmen des Themenjahres von Kulturland Brandenburg 2010 „Mut &
Anmut. Frauen in Brandenburg-Preußen“.
Die Zeitschrift SIBYLLE gehörte in der DDR
wegen ihrer einzigartigen Mode- und Fotobeiträge zu den beliebtesten und
begehrtesten Publikationen. Sie erschien zwischen 1956 und 1989 alle
zwei Monate in einer Auflage von etwa 200.000 Exemplaren, die immer
sofort vergriffen war. Der Versuch, die Zeitschrift nach 1990 auf dem
gesamtdeutschen Markt zu erhalten, scheiterte.1995 kam das endgültige
Aus.
Der
Erfolg der SIBYLLE lag in ihrem besonderen Konzept – Mode, Fotografie
und Kultur zu verbinden. Der Modeteil mit seinen anspruchsvollen
Fotografien war Inspirationsquelle, bot Informationen über neueste
Trends in Ost und auch West sowie Schnittmusterbögen und Nähanleitungen.
Der Kulturteil setzte auf Themenvielfalt, brachte Beiträge über Kunst,
Literatur, Theater, Architektur und Design, ausführliche Porträts
prominenter wie unbekannter Frauen, aber auch Kosmetik- und
Gesundheitstipps, Ratgeber in Rechtsfragen und Kochrezepte.
Die SIBYLLE hatte den Anspruch, alltagstaugliche Mode zu
präsentieren und ein modernes Frauenbild zu vermitteln. „Die
berufstätige, selbstbewusste, emanzipierte Frau wollte man zeigen, sich
von alten Klischees trennen. Mode ins Verhältnis setzen zu den
gesellschaftlichen Idealen.“, so Dorothea Melis, Moderedakteurin der
SIBYLLE 1961 bis 1970. Bekannte Fotografen und Fotografinnen wie Arno
Fischer, Sibylle Bergemann, Ute Mahler und Werner Mahler, Roger Melis
und Günter Rössler fanden dafür eine ganz individuelle Bildsprache, in
der sich Mode- und Porträtfotografie verbanden. „Wir haben nicht nur
Mode fotografiert, wir haben Bilder gemacht, die uns wichtig waren“, so
die Fotografin Ute Mahler.
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Titel der
Erstausgabe der SIBYLLE 1/1956
mit einem Foto von: Goethe |
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Fotografie: Titel
der SIBYLLE 5/1981
mit einem Foto von Ute Mahler |
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Fotografie: Titel
der SIBYLLE 6/1988
mit einem Foto von Sibylle Bergemann |
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Diese subjektive Haltung
prägte über Jahrzehnte die Bildästhetik und damit den besonderen
Charakter der SIBYLLE. Redakteure und Fotografen fanden hier eine
vergleichsweise große künstlerische Freiheit. Wie alle Massenmedien in
der DDR stand aber auch die SIBYLLE unter ständiger politischer
Kontrolle. Formal unterstand sie der Frauenkommission des ZK der SED,
die im Sinne des ideologischen Leitbildes der „Frau im Sozialismus“ auf
die Inhalte aller Hefte Einfluss nahm und eine entsprechende Vorzensur
übte. Außerdem musste die Chefredaktion einmal wöchentlich zur
politischen Weisung in der Abteilung Agitation des ZK der SED
erscheinen, die mit so genannten Empfehlungen, Kritik und auch
Themenverboten sämtliche Veröffentlichungen der DDR bestimmte.
Die
Ausstellung gibt Einblicke in die Mode-Fotostrecken und in den
redaktionellen Kulturteil der SIBYLLE, den sie zum Ausgangspunkt einer
kritischen Reflexion von Frauenleitbildern und Frauenalltag in der DDR
nimmt. Die
Ausstellung zeigt ausgewählte Fotoserien und kombiniert sie mit Aussagen
von Redakteurinnen, Mannequins und Fotografen. Sie vermitteln Einblicke
in die Arbeitsweise und –bedingungen bei der Moderedaktion der SIBYLLE.
Sie berichten von Zensur und künstlerischer Freiheit, von
Mangelwirtschaft und Improvisationstalent, von Gleichberechtigung und
SED-Frauenpolitik, von Berufstätigkeit und Familienleben.
Bekleidungsstücke des Modeinstituts der DDR und des VEB Exquisit,
Filmausschnitte von Modesendungen der DDR und ein Exkurs über die
Bildsprache und ästhetischen Besonderheiten der Fotografien ergänzen das
Thema Mode als Hauptarbeitsfeld der SIBYLLE.
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Katharina Thalbach
in SIBYLLE 6/1974
Foto und copyright: Sibylle Bergemann |
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aus der Serie
"Stralsund"
in SIBYLLE 5/1967
Foto: Roger Melis, 1967
copyright: Roger Melis/ Mathias Bertram |
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Sommerhüte
in SIBYLLE 3/1978
mit einem Foto von Ute Mahler |
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aus der Serie
"Seebäderbilder"
in SIBYLLE 2/1981
Foto und copyright: Sibylle Bergemann |
Zu hören bzw. zu lesen
sind Interviews mit damaligen Leserinnen der SIBYLLE. Die Berichte der
Frauen und Leserbriefe vermitteln einen Einblick in die Rezeption der
Zeitschrift und in den DDR-Alltag. Auch Ausschnitte von Sendungen des
DDR-Fernsehens, statistische Daten und Hintergrundinformationen
verdeutlichen das Frauenbild und die Frauenrealität in der DDR.
Die Schau entsteht in Zusammenarbeit mit dem Deutschen
Rundfunkarchiv sowie mit dem Zentrum für Zeithistorische Forschung
Potsdam, der Fachhochschule Potsdam/ Fachbereich
Informationswissenschaften, dem Filmmuseum Potsdam und der Stiftung
Stadtmuseum Berlin, Archiv des Modeinstituts der DDR.
©
Haus
der Brandenburgisch-Preußischen Geschichte,
Kutschstall, Am Neuen Markt 9, 14467 Potsdam |
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Fotokurs
Landschaftsfotografie
Durch Schluchten und Urwald zur Wartburg
Ein Fotokurs von uriger Natur zum
UNESCO-Welterbe Wartburg. Die unmittelbare
Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten,
märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion
die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr
reizvoll zu fotografieren.
Anmeldung unter:
Reise Möller
bei
Eisenach
/
Thüringen
Termin:
22. und 31. Oktober 2010
Info:
Fotokurs Landschaftsfotografie
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Veranstaltungen
zur Fotografie1-2-3
Eintauchen in Vergessene,
private Bilderwelten
Fachgeschäft
für
vergessene Privatfotografien
Karl-Liebknecht-Straße
10
99423 Weimar in
Thüringen |
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Vom 20. bis 31. Juli 2010 lädt die FOTOTHEK,
das Fachgeschäft für vergessene Privatfotografien,
erneut zu einer Dreierreihe. Man zähle also bis drei.
Eins-Zwei-Drei wunderbare Veranstaltungsabende
nach bester FOTOTHEK Manier sind zu erwarten und hoffen auf zahlreiche
Gäste. Darüber hinaus wird das Fachgeschäft im
Zeitraum der Reihe jeweils von 14 bis 20 Uhr
geöffnet haben, ausgenommen Montags und Sonntags.
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| OSTSEE 1962-1967 / Diashow mit Klavierbegleitung von Christian
Ernst (Berlin) Sa
24.07.2010, 20 Uhr
Lasst Euch mitnehmen auf mehrere Reisen einer Familie in den 60iger
Jahren. Die Reise führt an die Ostsee und ihr
dürft mit. Reiseführer ist der Komponist
Christian Ernst. Er wird live am Klavier die
Unternehmungen von Walter, Mutti und Vati
vertonen. Seine extra angefertigten Kompositionen
liefern uns den Soundtrack zu einem Diaabend der besonderen
Art. |
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FERIEN MIT DER KAMERA - Kein Erlebnis verlieren
/ Lesung mit Sprechsteller Martin Stiebert (Jena)
Mi 28.07.2010, 20 Uhr
Im Sieb unseres Erinnerungsvermögens bleiben
nur die ganz großen Körner hängen. Die
kleinen fallen im Laufe der Jahre hindurch:
für immer verloren. Wer eine Kamera hat, für den wird das mit
einem Schlage anders. Lassen wir uns das auf der Zunge
zergehen und begrüßen Martin
Stiebert, der aus dem
Amateurfotoratgeber „Ferien mit der Kamera“ (1961) vortragen wird.
Dazu werden die besten Bilder von den
„Männern hinter der Kamera“ aus dem hauseigenen Archiv präsentiert. |
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| DAS MATERIAL EINER AUSSTELLUNG
Fr 30.07.2010 20 Uhr Vortrag
/ Vortrag mit Petra Bopp (Hamburg) & Sandra Starke (Dresden)
Die Kuratorinnen der Ausstellung „Fremde im Visier - Fotoalben aus
dem Zweiten Weltkrieg“ werden von ihrer
Arbeit mit privaten fotografischen Nachlässen aus dem Zweiten
Weltkrieg berichten. In Alben haben Tausende
deutsche Wehrmachtssoldaten ihre
Erinnerungsfotos von der Front gesammelt und
beschriftet. Auch Briefe, Souvenirs und offizielle Dokumente tragen
zur individuellen Kriegserzählung bei. Aus diesen Fragmenten
baut sich die familiäre Erinnerung an
diese Zeit jedesmal neu zusammen, wenn die Zeitzeugen erzählen. |
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Gutscheine für Fotokurse
und
Fotoworkshops zum Verschenken
Verschenken
Sie einen Fotoworkshop, einen Fotokurse oder eine Fotografiereise an
Freunde oder Verwandte. Inspiration, Kreativität, Fototechnik und
Gestaltung werden in diesen Kursen praxisorientiert vermittelt.

Mehr
Informationen im Internet sehen Sie unter
Service Geschenkgutschein
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Ausstellung
mit Fotografie
Mit Steinen fing alles an…
Aenne Biermann
bis 17.Oktober 2010
im
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Fotografie: Aenne
Biermann, Detail einer Spurenfossils (Nereites sp.)
aus der ehem. Sammlung Rudolf
Hundt,
2009 gefunden im Nachlass Hundt,
Museum für Naturkunde Gera |
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Ausstellung im
Naturkundemuseum der Otto-Dix-Stadt verknüpft Wirken der Geraer Rudolf
Hundt und der Fotografin Aenne Biermann
miteinander und mit Graptolithen |
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Sie sehen aus wie auf
schwarzem Schiefer gemalte Spiralen, Kringel oder Sägeblätter –
Graptolithen. Die ausgestorbenen koloniebildenden Tiere des Erdaltertums
faszinierten den Geraer Heimatforscher Rudolf Hundt (1889-1961), der
wiederum die Geraer Fotografin Aenne Biermann (1898-1933) für diese
Fossilien begeistern konnte. Dieses „Dreiecksverhältnis“ beleuchtet seit
Montag (Vernissage 18.00 Uhr) die neue Sonderausstellung „Mit Steinen
fing alles an – Rudolf Hundt, Aenne Biermann und die Graptolithen“ im
Museum für Naturkunde der Otto-Dix-Stadt Gera.
Die Exposition, die bis 17. Oktober zu sehen ist, vereint rund 70
Graptolithen-Platten und 25 exzellente Spurenfossilien – die
interessantesten und schönsten Stücke - aus der Sammlung Hundt sowie 25
Fotografien von Aenne Biermann. Persönliche Gegenstände Hundts, die
Geraer Bürger dem Museum nach einem Aufruf zur Verfügung stellten,
ergänzen die Schau. Dazu gehören sein Schreibtisch, der ansonsten in
einer Wohnung in Gera-Lusan steht, seine Brieftasche und sein
Brieföffner. Außerdem wird ein weltweit wohl erstmals hergestelltes
Modell eines kompletten Graptolithen gezeigt.
Das Museum für Naturkunde erwartet seine Besucher – wie alle Museen der
Otto-Dix-Stadt – dienstags bis sonntags sowie an Feiertagen von 11.00
bis 18.00 Uhr.
©
Stadt - Gera, Naturkundemuseum Gera,
Nicolaiberg 3, 07545 Gera
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Fotokurs
Nachtarchitekturfotografie
mit HDR -
Fotografie
Das neue System der digitalen
Bildbearbeitung die HDR-Fotografie erlaubt Bilder vom Motiven mit extremsten
Kontrastumfang zu realisieren. Von den sehr schönen Thüringer Städten
entstehen so romantische Bilder mit besonderer Fotogenität.
Malerisch bis
romantisch wirken Nachtfotografien von Thüringens
Architektur. Diese Architektur im denkmalreichsten deutschen
Bundesland ist gekennzeichnet von einer breiten Vielfalt
historischer Bauwerke des 11. bis 19. Jahrhunderts, gefolgt von Jugendstil,
Bauhaus und moderner Architektur.
Anmeldung unter:
Reise Möller
in
Mühlhausen /
Thüringen
Termin: 12.
November 2010
Info:
Fotoworkshop Architektur mit HDR-Fotografie
Der Fotokurs findet statt.
Wenige Anmeldungen sind noch möglich!
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Fototechnik
Der hellste Blitz in Ost
und West
Eugen Nosko.
Industriefotograf und
Erfinder
Eine Kabinettausstellung in
den
Technischen Sammlungen
Dresden
23. April bis 29. August 2010 |
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Die
Technischen Sammlungen Dresden präsentieren in einer
Kabinettausstellung vom 23. April an ein fototechnisches
Unikat und zugleich einen spektakulären Neuankauf für
die Museumssammlung. Der Dresdner Industriefotograf
Eugen Nosko entwickelte und baute in den 1970er Jahren
die stärkste transportable Blitzlichtanlage der Welt.
Mit dieser einzigartigen Technik fotografierte Nosko von
1977 an Maschinen, Prozesse und vor allem arbeitende
Menschen unter extrem ungünstigen Lichtbedingungen in
den großen Produktionsanlagen der Schwerindustrie und im
Bergbau. 1985 reiste Nosko in die Bundesrepublik aus und
konnte Dank seiner auch dort konkurrenzlosen
Blitztechnik seine erfolgreiche Arbeit als
Industriefotograf fortsetzen. Inzwischen lebt Nosko
wieder in Dresden. Die Technischen Sammlungen konnten im
vergangenen Jahr die technische Ausrüstung Noskos für
die Museumssammlung erwerben.
Die
Blitzlichtanlage von Eugen Nosko basiert auf
handelsüblichen Blitzgeräten der Firma Elgawa in Plauen,
die miteinander verknüpft und in ihrer Leistung bis an
die Grenzen des Materials ausgereizt wurden. Nosko baute
drei batteriebetriebene Blitzlichtleuchten mit einer
Leistung von je 2.000 Wattsekunden. Während der
Aufnahmen positionierte Nosko drei Assistenten in den
auszuleuchtenden Räumen, die die schweren Geräte als
„lebende Stative“ in der Hand hielten. Nosko war auf
diese Weise in der Lage, Momentaufnahmen der
Arbeitsprozesse zu machen. Seine Fotografien, die vor
allem für die Berufswerbung Verwendung fanden, zeigten
ungestellte Bilder von Menschen bei ihrer Arbeit und
ersetzten die bis dahin üblichen inszenierten Aufnahmen,
in denen Arbeiter zumeist als Helden posierten.
Außer
Noskos „Fotografiermaschine“ und einer Materialsammlung
aus seiner Erfinderwerkstatt ist in der Ausstellung der
Technischen Sammlungen eine Auswahl aus Noskos
Industriefotografien in Betrieben der Großindustrie der
DDR und der BRD zu sehen. Ausschnitte aus
Video-Interviews, die gemeinsam mit dem Mediencollege
Dresden produziert worden sind, erinnern an ein
erfolgreiches und ungewöhnliches Fotografenleben in Ost-
und Westdeutschland.
Hyperlink zu
Eugen Nosko
in Deutschen Fotothek.
©
Technische Sammlungen Dresden
in
Sachsen,
Junghansstr.
1-3, 01277 Dresden
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Fotoworkshop Faszination der
technischen Denkmäler
und historischer
Industriekultur in Thüringen
Die Technischen Denkmäler
historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen
Fotoworkshops in Thüringen. Die schönsten historischen Maschinen
Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe
fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert
mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit
und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur
Geltung bringen.
Termin:
11. - 12. September 2010, Mehr Information unter:
Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen,
Anmeldung
unter:
Reise Möller
Der Fotokurs findet statt.
Wenige Anmeldungen sind noch möglich!
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Fotoausstellung
Bauhäusler mit der Kamera
Eine
Bilderschau
Meisterhaus Kandinsky/Klee
in
Dessau /
Sachsen-Anhalt
12. Mai bis 29. August 2010
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Fotografie:
Lucia Moholy,
Fotonachweis: Bauhaus-Archiv Berlin/ © VG Bild-Kunst ,
Bonn 2010
Marianne
Brandt: Tee-Extraktkännchen MT 49, 1924 |
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Fotografie:
Marianne Brandt,
Selbstportrait in der Kugel
gespiegelt, im Studierenden- Atelier im
Bauhaus Dessau, 1928/29Fotonachweis:
Bauhaus-Archiv Berlin/ © VG Bild-Kunst ,
Bonn 2010 |
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Fotografie:
Pius Pahl
Unbekannte Studierende photographiert mit
einer Großformatkamera, 1931-1932
Fotonachweis: Bauhaus-Archiv Berlin/ © Prof.
Peter Jan Pahl |
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1923 kam der
ungarische Maler, Grafiker und Fotograf László
Moholy-Nagy ans Bauhaus. Mit ihm:
seine Kamera, die fortan nicht mehr wegzudenken sein
sollte aus dem Leben an der Schule. Plötzlich
gab es ein Bild vom Bauhaus, mehr noch, Bilder
verschiedenster Form und Machart. Die Bauhäusler
nutzten Fotoapparate für künstlerische
Experimente, fotografisch dokumentierten sie das
Leben an der Schule. Und sie hatten einen Weg
entdeckt, um ihre Produkte bekannt zu machen.
Die Fotografie beeinflusste das Bild der Hochschule für
Gestaltung in der Öffentlichkeit nachhaltig.
Einen Ausschnitt aus der reichen Fotografiegeschichte
des Bauhauses zeigt eine neue Fotoausstellung
des Bauhaus-Archiv Berlin. „Bauhäusler mit der
Kamera. Eine Bilderschau“ versammelt
Porträts von Lucia Moholy und Gertrud Arndt,
dokumentarische Arbeiten von Pius Pahl, experimentelle
Fotografien von Marianne Brandt und vieles mehr.
Auch einige Aufnahmen vom Leben
und Arbeiten am Bauhaus Dessau sind Teil der
Ausstellung, die nach Berlin nun in Dessau-Roßlau zu
sehen ist. „Das Bauhaus-Archiv Berlin hat seit seiner
Gründung Fotografien aus dem
Bauhaus gesammelt. Wir freuen uns, dass wir in Dessau
nun eine prominente Auswahl unserer
Bestände zeigen können“, sagte Annemarie Jaeggi,
Direktorin des Bauhaus-Archiv Berlin.
„Wir freuen uns
sehr über die Möglichkeit dieses gemeinsamen Projekts“,
sagte Philipp Oswalt, Direktor der Stiftung
Bauhaus Dessau, im Vorfeld. „Im fünfzigsten Jahr des
Bestehens des Bauhaus-Archiv ist diese
Ausstellung ein Signal der Gemeinschaft, sie steht für
die produktive gemeinsame Arbeit der
Bauhaus-Institutionen in Deutschland.“ Das Bauhaus-
Archiv Berlin feiert am kommenden Dienstag sein
fünfzigstes Gründungsjubiläum. 1960 von
Hans Maria Wingler in Darmstadt gegründet, zog
das Archiv 1971 nach Berlin. Seit 1979 ist es
in dem von Walter Gropius selbst entworfenen
Gebäude ansässig.
Die Ausstellung „Bauhäusler mit der Kamera. Eine
Bilderschau“ ist ein Projekt des Bauhaus-Archiv Berlin
in Kooperation mit der Stadt Dessau-Roßlau und der
Stiftung Bauhaus Dessau. Sie ist
ab 12. Mai bis 29. August 2010 im Meisterhaus
Kandinsky/Klee zu sehen.
Ort der
Ausstellung: Meisterhaus
Kandinsky/Klee,
Ebertallee 69/71, 06846
Dessau-Roßlau
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Fotokurs
Weinlandschaften
an
Unstrut und Saale
Die
malerischen historischen Weinanbauflächen
an den Hängen der Flüsse, die
mit Sandsteinmauern abgestuft und
mit barocken Weinbergshäuschen
als Blickfang "dekoriert" sind, geben dieser Region mit
1000 Jahren Weinbautradition einen einzigartigen Charakter: ein
Kleinod mit mediterranem Flair.
mehr Information:
Fotokurs Landschaftensfotografie
bei
Freyburg /
Sachsen-Anhalt
Termine: 08. Oktober 2010
Anmeldung unter:
Reise Möller
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Fotokunstausstellung
Strahlend schöne Bilder
Jeff
Wall in der Kunsthalle
im
Lipsiusbau
Ausstellung der
Galerie Neue Meister
Dresden in
Sachsen
20. Juni bis 19. September 2010 |
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Fotografie: Jeff Wall,
Morning Cleaning Mies van der Rohe Foundation,
Barcellona 2009 |
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Die
Kunsthalle im Lipsiusbau zeigt aus Anlass der
Wiedereröffnung des Albertinums mit Jeff Wall einen der
bedeutendsten Fotografen des 20. und 21. Jahrhunderts.
In unmittelbarer Nähe des Albertinums mit Kunst von der
Romantik bis zur Gegenwart wird damit ein wichtiger
Schwerpunkt der Gegenwartskunst gesetzt. Bis Jeff Wall
als einer der ersten anfing, mit Leuchtkästen zu
arbeiten, wurde Fotografie schwarz-weiß und im kleinen
Format wie Druckgrafik ausgestellt. Das Aufgreifen der
Werbeästhetik in seinen Werken hat die Fotografie
revolutioniert.
„Walls Leuchtkästen und Fotografien in Dresden zeigen zu
dürfen, ist ein Glücksfall. Seine Werke hinterfragen
nicht nur den Umgang mit kulturellem Erbe. Sie treffen
hier zusätzlich auf einen Ort, der eine Wiege der
Fototechnik war“, sagte der Generaldirektor der
Staatlichen Kunstsammlungen Dresden, Prof. Dr. Martin
Roth heute in Dresden.
Die Ausstellung umfasst 26 Werke des kanadischen
Fotokünstlers aus Vancouver, eine beachtliche Zahl für
den sorgfältig arbeitenden Jeff Wall mit seinem
überschaubaren Oeuvre. Aus allen drei bedeutenden
Werkgruppen sind Beispiele im Lipsiusbau vertreten: 19
Leuchtkästen, sechs Schwarz-Weiß-Fotografien und eine
farbige Arbeit im C-Print-Verfahren. Sie umfassen 32
Jahre seines Schaffens, vom Doorpusher (1984) bis zur
jüngsten Arbeit von 2009, Search of premises.
„I don’t have a personal relation to Dresden. But maybe
my pictures can relate. The last 50 years have been
dramatic in Dresden and people are disturbed by history.
That’s also a subject of my pictures: being disturbed
and going over and over history”, sagte Jeff Wall.
Trotzdem lassen sich in der Dresdner Auswahl feine
Bezüge herstellen.
„Der größte Leuchtkasten der Auswahl mit dem Titel
Restoration (1993), schlägt eine Brücke nach Dresden. Er
thematisiert Wiederherstellung und Bewahrung der
Vergangenheit anhand der Restaurierung eines
monumentalen Panoramagemäldes“, so der Direktor der
Galerie Neue Meister, Prof. Dr. Ulrich Bischoff.
Die modernen Allegorien von Jeff Wall beziehen sich auf
Gesten, Bildformeln und Kompositionsprinzipien aus
früheren Zeiten, viele Motive sind in der europäischen
Kunstgeschichte vorgeprägt, in der sich Jeff Wall als
gelernter Kunsthistoriker hervorragend auskennt. So
bezieht er sich im Storyteller auf Edouard Manets
Frühstück im Freien, der Doorpusher mit seinem
stilisierten Segensgestus hat Anklänge an Christus beim
letzten Abendmahl.
©
Kunsthalle im Lipsiusbau,
Georg-Treu-Platz 2,
01067
Dresden
/
Sachsen
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Fotoworkshop
Pflanzen-
und Makrofotografie
im
Botanischen Garten in Jena
Der Fotokurs
in die Ästhetik
der Pflanze in der
Carl-Zeiss-Stadt Jena
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Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen"
aus Farben, Linien und Flächen. Blüten
groß abzubilden ist sehr fotogen und ästhetisch.
Der Fotoworkshop trainiert mit Ihnen praxisorientiert
Technik und Gestaltung der
Makrofotografie.
Mehr Information:
Fotokurs
Pflanzen- und
Makrofotografie in
Jena /
Thüringen
Termin:
15. - 16. Januar 2011
Anmeldung unter
Reise
Möller
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Fotoausstellung
Jugend fotografierte
Verwandlungen
Schloss Elisabethenburg
in
Meiningen
/
Thüringen
bis 26.
September |
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Fotokurs
-
Lichtmalerei
trifft auf
Thüringens
Naturdenkmäler
Fotografie anders: Theatralische
Lichtgestaltungen und die schönsten Naturmotive Thüringens verschmelzen
zu romantischen Bildern. Mit geringsten fototechnischen Einsatz, für
jeden also in seiner eigenen Heimat nachvollziehbar, entstehen reizvolle
märchenhafte Inszenierungen in Licht und Farbe als Gruppenarbeit.
Info:
Fotokurs Lichtgestaltung an Naturdenkmälern
bei
Bad Liebenstein
/
Thüringen
Termin:
13.
November 2010
Anmeldung unter:
Reise Möller
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Fotoausstellung
Die World Press
Photo
Hauptbahnhof Frankfurt /
Hessen
6. bis 16. August
2010
Hauptbahnhof Erfurt /
Thüringen
17. bis 27.
September 2010
Bahnhof Neustadt Dresden /
Sachsen
1. bis 11. Oktober
2010
Goethe Galerie,
Jena
/
Thüringen
16. Mai bis 04. Juni
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Fotografie:
World Press Photo des Jahres 2009,
Pietro Masturzo, Italien |
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Die jährliche World
Press Photo-Ausstellung ist wohl eines der bekanntesten
Ereignisse des fotografischen Jahres. Für Fotografen stellt es
die höchste Auszeichnung dar, wenn das eigene Bild von World
Press Photo zum Pressefoto des Jahres gewählt wird. Jedes Jahr
gehen die Bilder der Wettbewerb-Gewinner auf eine
Ausstellungsreise rund um die Welt.
Die Ausstellung ist ein Spiegel photojournalistischer
Kreativität und eine Plattform für Entwicklungen auf dem Gebiet
der professionellen Fotografie. Sie zieht ein großes Publikum an
und ist aufgrund ihrer thematischen Vielseitigkeit ein Zeugnis
der Ereignisse, die das vorangegangene Jahr bewegt haben.
Die internationale Jury des 53. World Press Photo Wettbewerbs
hat ein Foto des italienischen Fotografen Pietro Masturzo als
das World Press Photo des Jahres 2009 gewählt. Das Bild zeigt
Frauen, die am 24. Juni ihren Protest von einem Teheraner Dach
rufen. Das Gewinnerfoto ist Teil einer Serie, welche die Nächte,
die der umstrittenen Präsidentschaftswahl im Iran folgen,
thematisiert. In diesen Nächten riefen Menschen ihre politische
Unzufriedenheit von Balkonen und Dächern, nachdem sie tagsüber
auf den Straßen protestiert hatten.
Jurymitglied Guy Tillim begründete die Wahl folgendermaßen: “Die
Schwierigkeit, die beim Fotografieren von Konfliktsituationen
auftreten ist jene, wie man das alltägliche Leben der
beteiligten Menschen parallel zu den politischen Ereignissen
portraitieren kann. Dieses Foto hat einen sehr guten Ansatz
gefunden, diese beiden Aspekte zu vereinigen, indem dem Konflikt
ein Kontext gegeben wird – und das ist ein heiliger Gral der
Fotografie. Der Fotograf erreicht dies mit einem sehr schönen
Bild einer iranischen Landschaft, welche an sich schon
betrachtenswert ist. Doch zugleich weckt das Bild unsere
Neugierde bezüglich der rufenden Frau. Es verkörpert diesen
politischen Moment, die Bedeutung dieses historischen
Ereignisses. Es stellt einen sehr ehrlichen und gelungenen
Versuch dar, unser Vokabular des Zeigens von Geschehnissen zu
erweitern.”
World Press Photo : 16. Mai bis 04. Juni 2010 in der Goethe
Galerie in Jena, geöffnet Montag bis Samstag 10 bis 20 Uhr. Am
Freitag, 28. Mai, ist sie bis 24 Uhr geöffnet.
Anfahrtsbeschreibung
Goethegalerie.
©
Text:
World Press
Photo Foundation -
Amsterdam - Niederlande -
Übersetzung: Steffi
von dem Fange
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World Press Photo des Jahres
2009
Pietro Masturzo, Italien |
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Frauen rufen am 24. Juni
ihren Protest von einem Teheraner Dach in die Nacht.
Zuvor fand die stark umstrittene Präsidentschaftswahl im
Iran statt, bei der Präsident Mahmoud Ahmadinejad über
den Kandidaten der Opposition, Mir Hossein Moussawi,
siegte. Ihm wurde Wahlbetrug vorgeworfen und in den
darauf folgenden Wochen fanden Demonstrationen auf den
Straßen Teherans statt, auf die der Staat mit Gewalt
reagierte. Nachts riefen Menschen “Allah ist groß” von
den Dächern - als Echo der ähnlichen Proteste, die
während der 1979er Islamischen Revolution stattfanden. |
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Erster Preis
in der Kategorie “Spot News Stories”
Walter Astrada, Argentinien, Agence France-Press |
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Die madagassische Polizei
schießt Tränengas auf der Hauptstraße von Antananarivo,
am 16. Februar. In der Hauptstadt Madagaskars brach im
Februar Gewalt aus, nachdem Unterstützer des
Oppositionsführers Andry Rajoelina die Amtsenthebung des
Präsidenten Marc Ravalomanana forderten. Ravalomanana
wurde vorgeworfen, sich persönlich zu bereichern.
Sicherheitskräfte eröffneten das Feuer und töteten 28
Menschen. In den folgenden Wochen kam es zu
Ausschreitungen, bis Ravalomanana schließlich abdankte,
ins Exil flüchtete, und Rajoelina ohne die Durchführung
von Wahlen zum Präsidenten erklärt wurde. |
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Erster Preis in der
Kategorie “General News Singles”
Kent Klich, Schweden |
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Licht dringt durch ein Loch
im Dach eines Hauses in Tuffah, Gaza, das von einer
Panzergranate getroffen wurde. Die Familie, die in
diesem Haus lebte, floh während der Operation Cast Lead,
dem Ende Dezember 2008 begonnen israelischen Angriff
auf Gaza. Der 39jährige Mohammed Shuhada Ali Ahmed ging
zurück um Kleider für seine Kinder zu holen. Er wurde
getötet, als die Panzergranate einschlug. |
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Erster Preis in der
Kategorie “Portraits Singles”,
Laura Pannack, Großbritannien, Lisa Pritchard Agentur
für The Guardian Weekend Magazine |
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Graham litt seit seinem 14.
Lebensjahr unter Anorexia nervosa. Ein Mädchen aus
seiner Klasse hat ihn so sehr beeindruckt, dass er
versuchte, Gewicht zu verlieren um ihre Aufmerksamkeit
auf ihn zu lenken. Mit 15 wog er nur noch wenig mehr als
30kg. Er trainierte es ein, wieder Nahrung zu sich zu
nehmen und schaffte es in den folgenden sechs Jahren,
sein Gewicht zu verdoppeln. Heute ist er 24 und arbeitet
als Schauspieler. Er sieht sich noch immer auf dem Weg
der Genesung von Anorexie. |
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Erster Preis in der Kategorie “Arts and
Entertainment Stories”, Kitra Cahana, Kanada, Colors
magazine |
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Das amerikanische Rainbow Gathering ist
ein Festival, das jedes Jahr um den vierten Juli herum
stattfindet, jedes Mal in einem anderen amerikanischen
Nationalpark. Eines der Ziele des Festivals ist es,
Zusammenhalt und Gemeinschaft zu feiern und für den
Weltfrieden zu beten. Das Festival ist Anziehungspunkt
für hunderte Reisende und Ausreißer, die auch “The Dirty
Kids” genannt werden. 2009 fand das Gathering im Santa
Fe National Forest in New Mexico statt. Auf dem Bild
sind Teilnehmer des The Dirty Kids’ Camp zu sehen. |
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Erster Preis in der
Kategorie “Nature Singles”
Joe Petersburger, Ungarn, National Geographic Image
Collection |
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Ein Eisvogel fängt einen
Fisch und schließt dabei sein drittes Augenlid. Wenn der
Eisvogel taucht, schützt dieses Lid das Auge vor
Verletzungen und ist immer noch ausreichend durchsichtig,
um dem Vogel das Verfolgen seiner Beute unter Wasser zu
ermöglichen. |
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Fotografieausstellungen zu
denen wir leider noch keine Informationen haben |
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Ort
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Inhalt |
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Cafe
Hilgenfeld am Domplatz
in Erfurt |
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SW-Akt-Fotografie von
polyphren |
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Phyletische Museum
in Jena |
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Diatomeen |
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Thüringer
Volkskundemuseum
in Erfurt |
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Modefotografie:
Chic aus Bonn und Ostberlin |
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Sepulkralmuseum
in Kassel |
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Orte ohne
Wiederkehr |
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KUNSTHAUS MEININGEN |
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Nachhall |
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EGA Erfurt |
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100 Bilder
des Jahres |
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Dokumentationen
und Kurse zur Fotografie im
deutschsprachigen Fernsehen
Freitag, 14. Mai 2010 - 2.20 - 2.45 arte
Künstler hautnah:
Tony Oursler - Fotograf, Video- und
Installationskünstler
Reihe, Frankreich, 2009, 26 min
VPS: 2.25
Montag, 17. Mai 2010 - 10.00 - 10.15 HR
Der fotografische Supermarkt: Schüler lichten ihre Alltagswelt ab
Bringen Fotografien die Wirklichkeit hervor oder zum Verschwinden?
Die neue digitale Fotografie vervielfältigt zumindest die
Alltagswelt - nicht nur durch Kameras, sondern auch durch Handys,
die zu jeder Zeit spontane Bilder ermöglichen, die überall hin
verschickt werden können. Dies wird in dem Film aufgegriffen und von
den Jugendlichen selbst hinterfragt. Schüler einer 10. Klasse der
Alexander-von-Humboldt-Schule aus Rüsselsheim fotografieren - von
der Kamera begleitet - ihre Alltagswelt und gehen dabei ihren
Sehnsüchten, Wünschen und Ängsten nach. Wie wird etwa das Thema
"Liebe" fotografiert? Wie teilt man seine Gefühle mit? Greifen sie
dabei auf Werbemuster zurück, oder entwickeln sie ihre eigene
Bildsprache? Werden die Fotos am heimischen PC bearbeitet, oder sind
sie spontan? Welche Manipulationsmöglichkeiten gibt es? Gelingt es
in diesem Projekt, die Alltags- und Konsumwelt von Schülern durch
Schüler neu und kritisch zu hinterfragen? Der Film, den die Schüler
selbst gedreht haben und der ihre eigene mediale Kompetenz stärkt,
versucht eine Antwort zu geben.
Montag,
12. Juli 2010 - 4.25 - 4.35 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3
In Fotografien und Videoarbeiten dokumentiert Annelies Strba stimmig
ihre intimste Umgebung. Ein Porträtfilm aus der Reihe "PHOTOsuisse".
Mittwoch, 14. Juli 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3
Freitag,
16. Juli 2010 - 14.50 - 15.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 3
Samstag, 17. Juli 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Annelies Strba
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min,
Folge 3
Sonntag, 18. Juli 2010 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah:
Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Der besondere Stil der Fotografin Camille Vivier zeichnet sich durch
künstlerische Inszenierungen aus. Nachdem die 1977 in Paris geborene
Künstlerin in Grenoble Kunst studiert hat und ein Jahr in London am
berühmten "Central Saint Martins College of Art and Design"
ausgebildet wurde, etabliert sie sich als Modefotografin und schafft
gleichzeitig persönlichere Arbeiten, die schnell ihren Weg in
verschiedene Ausstellungen finden.
Mittwoch, 21. Juli 2010 - 11.30 - 11.50 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Gian Paolo Minelli
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 4
VPS: 11.35
Sonntag, 25. Juli 2010 - 7.00 - 7.30 arte
Künstler hautnah:
Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Sonntag, 25. Juli 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse: Balthasar Burkhard
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 12 min, Folge 5
Balthasar Burkhard fotografierte an den extremsten Orten der Welt,
am Rio Negro im Amazonasgebiet, in der Wüste Namibias. Er flog über
Megastädte wie Mexiko-Stadt, Chikago, Los Angeles oder Tokio. Dabei
arbeitete Burkhard nicht flüchtig und schnell, sondern mit der
Bedächtigkeit des klassischen Studiofotografen. Seine
grossformatigen, schwarzweissen Bilder dieser Orte wirken - in ihrer
technischen Perfektion, der grossen Tiefenschärfe, den sehr genau
gewählten Lichtverhältnissen - wie Sachfotografien der Erde.
Balthasar Burkhard starb am 16. April 2010 im Alter von 65 Jahren.
Mittwoch, 28. Juli 2010 - 11.45 - 12.00 Alpha
Ich mach's! Mediengestalter/-in in Bild und Ton
Samstag, 31. Juli 2010 - 2.25 - 2.50 arte
Künstler hautnah:
Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Samstag, 31. Juli 2010 - 11.45 - 12.15 alpha
alpha-Campus Magazin: Campus Kommunikation
Medienausbildung in Hochschule und Universität
Sonntag, 1. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographie
Deutschland, 1968
Der Film aus dem Jahr 1968 porträtiert den damals erfolgreichen
deutsch-belgischen Großkonzern Agfa-Gaevert und begleitet ein
Produkt von der Entwicklung in der Forschungsabteilung bis zur
Markteinführung. Schwerpunkt der Dokumentation ist die Herstellung
des lichtempfindlichen Materials, dessen Endfertigung in absoluter
Dunkelheit erfolgt. Die Aufnahmen mit Infrarotfilm und einem
elektronischen Dunkelsichtgerät für den Kameramann waren vor über 40
Jahren eine Sensation. Sie ermöglichten Aufnahmen von Menschen und
Produktion, wo im Dunkeln nichts zu sehen war. Die
"Belichtungsprobe" des fertigen Filmmaterials ist extrem: Eine
35mm-Kamera wird für einen Galoppritt durch den Wald vor die Brust
eines Pferdes gebunden, die entstandenen Aufnahmen mit fetziger
Dixiemusik unterlegt.
Sonntag, 1. August 2010 - 17.00 - 17.45 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
Porträt, Deutschland, 2008, 43 min
Die Grande Dame des Fotojournalismus, Barbara Klemm, ist Reporterin
und Künstlerin zugleich. Ihre Bilder, die das ganze Spektrum der
Pressefotografie bedienen und gleichzeitig darüber hinausgehen,
illustrieren eine ganze Epoche: die zweite Hälfte des 20.
Jahrhunderts. ARTE hat die preisgekrönte Fotografin eine Woche lang
begleitet.
Sonntag, 1. August 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Christian Coignys erotisch-nostalgische Bilderwelten.
Montag, 2. August 2010 - 4.25 - 5.00 arte
Künstler hautnah:
Camille Vivier - Fotografin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Montag, 2. August 2010 - 5.40 - 5.50 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Montag, 2. August 2010 - 8.00 - 8.45 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
Porträt, Deutschland, 2008, 43 min
Mittwoch, 4. August 2010 - 5.30 - 6.30 Schweiz 1
From Somewhere to Nowhere - Wanderarbeiter in China
Unterwegs in China mit dem Schweizer Fotografen
Andreas Seibert
Mittwoch, 4. August 2010 - 11.35 - 11.55 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Donnerstag, 5. August 2010 - 11.10 - 11.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968
Freitag, 6. August 2010 - 0.25 - 0.55 Alpha
Wortwechsel: Jupp Darchinger, Fotograf
Gespräch: Jacqueline Stuhler, Zum 85. Geburtstag, SWR 2008
Freitag, 6. August 2010 - 14.50 - 15.05 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Samstag, 7. August 2010 - 6.45 - 7.30 arte
Schwarzweiß ist Farbe genug: Die Fotografin Barbara Klemm
Porträt, Deutschland, 2008, 43 min
Samstag, 7. August 2010 - 9.50 - 10.45 Schweiz 1
From Somewhere to Nowhere - Wanderarbeiter in China
Unterwegs in China mit dem Schweizer Fotografen
Andreas Seibert
Samstag, 7. August 2010 - 17.15 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Christian Coigny
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min, Folge 6
Sonntag, 8. August 2010 - 13.00 - 13.30 arte
Künstler hautnah:
Morgane Tschiember - Fotografin, Bildhauerin und
Malerin
Reihe, Frankreich, 2008, 26 min
Schon mit knapp 30 Jahren war die Absolventin der Pariser
Kunsthochschule und Trägerin des Paul Ricard-Preises Morgane
Tschiember in der französischen und internationalen Kunstszene
unterwegs. Ob als Fotografin, Bildhauerin oder Malerin - die 1976 in
Brest geborene und heute in Paris lebende Künstlerin ist ein
Energiebündel und reitet mit ihrer ausdrucksstarken Kunst auf allen
stilistischen Wellen.
Sonntag, 8. August 2010 - 17.10 - 17.30 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min
Mit dem Fotoreporter Manuel Bauer zu Besuch beim Dalai Lama in
Dharamsala
Montag, 9. August 2010 - 4.05 - 4.20 Schweiz 1
PHOTOsuisse:
Manuel Bauer
Porträtreihe, Schweiz, 2004, 13 min
Montag, 9. August 2010 - 23.35 - 0.30 arte
Die Schönheit in uns: Der Fotograf
Jock Sturges
Porträt, Deutschland/USA/Frankreich, 2008, 52 min
Der amerikanische Fotograf Jock Sturges wurde in erster Linie durch
seine Aufnahmen an FKK-Stränden in Kalifornien, Spanien und vor
allem Frankreich bekannt. Seine Bilder stellen vorwiegend nackte
Mädchen und junge Frauen dar, aber seine Fotos haben keine sexuelle
Komponente. Sie zeigen im Gegenteil in erster Linie Schönheit,
Zerbrechlichkeit und Vergänglichkeit. Seine Werke kann man heute im
MOMA in New York oder im MMK in Frankfurt bewundern.
Dienstag, 10. August 2010 - 11.10 - 11.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968
Freitag, 13. August 2010 - 16.10 - 16.50 Theater (ZDF digital)
Mit Licht schreiben - Photographein
Deutschland, 1968
Recherche durch
Kunstlinks.de - Abschließende
Filterung und Verlinkung Dieter Horn
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Vergangene Fotoausstellungen im Quartal
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Fotoausstellung
„Rückkehr nach Wolfen“
Fotografien von
Wolfgang G. Schröter
Industrie- und Filmmuseum
06. Mai bis 11. Juli 2010
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Fotografie:
Wolfgang G.
Schröter,
Solas Doppelakt |
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1928 in Wolfen geboren, war „als Flakhelferjahrgang“ für Wolfgang G.
Schröter nach dem Abitur 1947 der Weg in ein Praktikum in der Filmfabrik
naheliegend - es gab kaum andere Arbeitsmöglichkeiten in Wolfen. In der
Filmprüfstelle der Agfa lernte er bei hervorragenden Meistern die
fotografischen Techniken der Schwarz-Weiß und Farbenfotografie.
1949 nahm er das Studium am damaligen Institut für
Farbenfotografie an der Akademie für Grafische Künste und Buchgestaltung
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Fotografie:
Wolfgang G. Schröter,
Äquidensitogramm des Orionnebel aus Negativ 13 x18CN |
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Fotografie: Dessau
Motorbootrennen, Zielfotografie |
in Leipzig auf.
Nach Abschluss seines Studiums war Schröter freischaffend als
Bildreporter und Farbfotograf tätig, vor allem für die Illustrierte
„Freie Welt“. Seit 1972 war er Gastdozent für Angewandte Farbfotografie
an der HGB Leipzig und 1992 bekam er eine Professur auf dem Gebiet der
Medienkunst. Neben seiner Dozententätigkeit nahm er Auftragsarbeiten
auch für große Industriebetriebe der DDR an. So beispielsweise auch für
die Filmfabrik Wolfen.
Passend zum diesjährigen Jubiläum „100 Jahre Filmfabrik Wolfen“ zeigt
das Industrie- und Filmmuseum eine Auswahl von ca. 50 Arbeiten, die
Schröter im Auftrag der Filmfabrik seit den 50er Jahren angefertigt hat.
Frühe Reportagen aus den 50er Jahren erinnern an das Schaffen in
der Filmfabrik nachdem das Werk ab 1953 nicht mehr zur sowjetischen
Aktiengesellschaft gehörte. Neben Aufnahmen aus der Filmproduktion sind
auch Arbeitsmomente aus dem Bereich Chemiefaser dargestellt.
Beruflich erfüllend war für Prof. Schröter die Zusammenarbeit mit der
Filmfabrik im Rahmen der Warenzeichenumstellung von AGFA auf ORWO seit
1964. War Werbung in der DDR allgemein ein Unding und kaum im Alltag
präsent, wurden für die Einführung des neuen Warenzeichens so viel
Mittel und Möglichkeiten bereit gestellt, dass sich diese Art der
Werbung durchaus mit der westlichen messen konnte. Schröter hatte die
Möglichkeit, aufwändige farbfotografische Experimente durchzuführen. So
entstanden beispielsweise lebensgroße farbige Fotogramme,
Farbäquidensitogramme, Strobochromatogramme, elektronische Umsetzungen
analog und digital, Montagen für großformatige Diapositive für Messen,
Ausstellungen und Printmedien usw.
Ziel dieser aufwändigen Bemühungen war die Einführung des neuen
Warenzeichens weltweit. Die Aufnahmen - meist im Format 18 x 24 cm –
dienten zur Herstellung von metergroßen Diapositiven als beherrschendes
Bildelement für die ORWO Messestände mit Schwerpunkten Fotokina und
Leipziger Messen. Eine Auswahl der Werke
die im Rahmen der Warenzeichenumstellung entstanden, werden in der
Ausstellung gezeigt.
In der DDR wurden die aufwändig gestalteten ORWO-Kalender zu
geschäftlichen Aushängeschildern. Für diese Kalender fertigte Schröter
Aufnahmen an, die im Kontrast zum technischen Milieu des Werkes
Kostbarkeiten und Kunstschätze aus dem Grünen Gewölbe und dem
Mathematisch-Physikalischen Salon in Dresden oder der Rüstkammer in
Moskau zeigen.
©
Industrie- und Filmmuseum
in
06766 Wolfen, Bunsenstrasse 4
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Fotografieausstellung
Liselotte Strelow
Porträts
Kunsthalle Erfurt
in
Thüringen
vom 16. 05. – 11. 07. 2010
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Fotografie:
Liselotte Strelow,
Theodor Heuss, 1957, Gesellschaft Photo
Archiv e.V. Bonn,
© Gesellschaft Photo
Archiv e.V. Köln, Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2010 |
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Liselotte Strelow,
Joseph Beuys, 1967,
LVR-LandesMuseum Bonn© Gesellschaft Photo Archiv e.V. Köln,
Bonn / VG Bild-Kunst, Bonn 2008 |
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Liselotte Strelow,
Marlene Dietrich, 1960,LVR-LandesMuseum
Bonn© Gesellschaft Photo Archiv e.V. Köln, Bonn / VG
Bild-Kunst, Bonn 2010 |
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Aus Anlass ihres 100. Geburtstages 2008
organisierte das LVR-LandesMuseum Bonn in Kooperation mit der
Gesellschaft Photo Archiv e.V. Bonn eine umfassende Retrospektive der
Fotografin Liselotte Strelow (1908–1981), die seitdem in mehreren
deutschen Städten gastierte. Die Ausstellung präsentiert originale
Porträt- und Theaterfotografien aus einem Zeitraum von 1942/43 bis 1971,
ergänzt um Dokumente und Filme. Strelows Lebensweg war nicht einfach,
umso bewusster gestaltete sie nach 1945 ihre Karriere als
Berufsfotografin und Fotokünstlerin der jungen Bundesrepublik.
Nach Ausbildung und ersten
Ateliererfolgen als Fotografin im Berlin der NS-Zeit zog sie nach dem
Zweiten Weltkrieg aus Pommern, wohin sie geflüchtet war, über Detmold
ins Rheinland. Zielsicher wählte sie 1949 die gut klingende
Atelieradresse Königsallee in Düsseldorf und fotografierte nun die
Prominenz der deutschen Nachkriegszeit bis in die sechziger Jahre
hinein. Politiker, Künstler, und Schauspieler aus dem In- und Ausland –
darunter Gustav Gründgens, Hildegard Knef und Marlene Dietrich, Thomas
Mann, Gottfried Benn, Ingeborg Bachmann und Jean Cocteau, Henry Moore,
Willi Baumeister und Joseph Beuys – sowie die Elite des deutschen
Wirtschaftswunders saßen ihr Modell. Der erste Bundeskanzler der neuen
Republik, Konrad Adenauer, wurde ebenso von "der Strelow" abgelichtet
wie der erste Bundespräsident Theodor Heuss.
Für das psychologische Porträt, das sie
anstrebte, hieß es, „so viele von den hundert Charakterzügen,
Wesenszügen eines Menschen zu sammeln wie möglich.“ In langen
Studiositzungen und Gesprächen mit ihrem Gegenüber entstanden
facettenreiche Einzelbilder, die ihren Rang als eine der großen
Porträtkünstlerinnen des 20. Jahrhunderts belegen.
©
Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen,
Fischmarkt 7-
99084 Erfurt
in
Thüringen
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Fotoausstellung
Edward Hartwig (1909 – 2003)
Retrospektive
des polnischen Meisterfotografen
Leipzig in
Sachsen
vom 27. Februar bis zum 30. Mai 2010
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In der Reihe „Große Lichtbildner des 20.
Jahrhunderts“ stellt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig legendäre
Fotoklassiker vor, die die Geschichte der Fotografie stilbildend
beeinflusst haben.
Edward Hartwig gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen
Fotografie und inspiriert bis heute. Anfangs, durch den Piktorialismus
inspiriert, wandte er sich nach dem Studium bei Rudolf Koppitz in Wien
vor allem der experimentellen Fotografie zu.
Er benutzte die Kamera als künstlerisches Werkzeug einer rein
subjektiven Gestaltung. Hartwig verfremdete Bildgegenstände, arbeitete
mit Überblendungen und Solarisationen, um die Dynamik und Expessivität
seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus wählte er intensive Licht- und
Schattenkontraste und führte reale und fantastische Bestandteile mit
rein abstrakten Elementen zusammen.
Um die Vielfältigkeit seiner experimentellen Fotografie zugänglich zu
machen, ist der Fokus der Ausstellung vor allem auf die wechselhaften
Ausdrucksweisen seiner Kunst gerichtet. Ein Sonderbereich widmet sich
dem Thema „Hartwig uns seine Künstler“, bei dem die engen Kontakte zu
Künstlerfreunden wie Hendryk Berlewi und Tadeusz Kantor thematisiert und
im Werk gespiegelt werden.
Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Moonblinx Gallery
Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung des Polnischen
Instituts Berlin, Filiale Leipzig, sowie der Stiftung für
deutsch-polnische Zusammenarbeit.
Das
Kamera- und Fotomuseum
in der
Mölkauer
Gottschalkstraße 9
ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.
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Ausstellung
SCHNITTSTELLE DRUCK
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig
in Kooperation mit dem Museum
der bildenden Künste Leipzig
Dauer: 21. Mai bis 26. Juni
2010 |
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Zusammengestellt von
Matthias Kleindienst und Prof. Katrin von Maltzahn (beide HGB); in
Zusammenarbeit mit Dr. Jeannette Stoschek (MdbK)
Das Projekt „Schnittstelle Druck“ hat seinen Ausgangspunkt in der Lehre
der Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig. Innerhalb einer
Vielfalt von Möglichkeiten der Bildproduktion stellen die einzigartigen
künstlerischen Druckwerkstätten der HGB (Lithografie, Radierung,
Siebdruck und Holzschnitt) herausragende Produktionsorte für alle
Studierenden der Hochschule dar. Ein elementarer Auftrag der Lehre und
Forschung besteht darin, Traditionen zu erhalten und in die Gegenwart zu
vermitteln. Die Möglichkeiten des Zusammenspiels zwischen konträr
erscheinenden Medien sind zu suchen ebenso wie Anknüpfungsformen zur
schnellen, hochtechnisierten Bilderwelt unserer Zeit.
In der Ausstellung „Schnittstelle Druck“ sind etablierte internationale
Künstlerpositionen sowie herausragende Arbeiten von Studierenden der
Hochschule zu sehen. Die ausgewählten Werke wurden durch eine hybride
Verwendung von Medien entwickelt oder nutzen „traditionelle Techniken“
innovativ und verstärkt in Bezug auf ihre spezifische Bildqualität im
zeitgenössischen Kontext. Zahlreiche der beteiligten KünstlerInnen
kommen aus den Sparten: Film, Installation, Skulptur, Malerei und
Fotografie und verwenden druckgrafische Medien als autonome
Ausdrucksform und wegen der ganz eigenen Bildeigenschaften.
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Fotografie: Tacita Dean
"V" aus Palast, 2005, Farbgravüre,
Papier: Somerset 300gr, ca. 50x70 cm
Auflage: 24, Set: 6
Verleger und ©: Niels Borch Jensen Galerie, Berlin und die
Künstlerin |
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Veronika Kellndorfer
„wonderland avenue“, 2009
2-teilig je 180 x 162 und 180 x 158 cm
Siebdruck auf Glas
© Veronika Kellndorfer |
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In beiden Ausstellungen
lassen sich neuartige künstlerische Prozesse und Bildfindungen
entdecken. Das Projekt soll BesucherInnen, Studierende und KünstlerInnen
zur Diskussion anregen, motivieren und Ihnen Raum für neue Ideen geben –
sowie Brücken zwischen Geschichte, Gegenwart und Zukunft bauen.
Hochschule und Museum verstehen sich nicht nur als Ausstellungs-,
sondern auch als aktive Diskussionsorte.
Die umfangreiche Ausstellung wird ermöglicht durch die beteiligten
KünstlerInnen, Galerie Kleindienst (Leipzig), Niels Borch Jensen Galerie
und Verlag (Berlin-Kopenhagen), Taborpresse (Berlin), Galerie Werner
Klein (Köln), Galerie Zwinger (Berlin), CFA (Berlin), Atelier für
Radierung, Spinnerei Leipzig sowie Privatsammlungen.
Podiumsdiskussion:
Mittwoch 02. Juni 2010, 16.30 Uhr im Museum der bildenden Künste
Leipzig:
Podiumsdiskussion u.a. mit Niels Borch Jensen (Galerie, Verlag &
Werkstatt Kopenhagen-Berlin), Dr. Andreas Schalhorn (Kupferstichkabinett
Berlin) und Dr. Jutta Schütt (Städel Museum, Graphische Sammlung /
Frankfurt a.M.).
Moderation: Prof. Katrin von Maltzahn und Dr. Jeannette Stoschek
KünstlerInnen: Lewis Baltz,
Silvia Bächli, Christiane Baumgartner, Tilo Baumgärtel, Fritz Best,
Joachim Blank, Jan Brokof, Janet Cardiff & George Bures Miller, Tacita
Dean, Benjamin Dittrich, Jean Drache, Olafur Eliasson, Patrick Fauck,
Gesa Foken, Anna Gille, Sebastian Gögel, Martin Groß, Stella Hamberg,
Paule Hammer, Timo Hinze, Carsten Höller, Marcus Jansen, Gabriela
Jolowicz, Linda Karshan, Veronika Kellndorfer, Clay Ketter, Astrid
Klein, Takehito Koganezawa, Daniel Krüger, Natasha Lin, Eva Löfdahl,
Stefanie Marx, Jonathan Meese, Bjarne Melgaard, Clemens Meyer, Sebastian
Nebe, Maria Ondrej, Vlado Ondrej, Susi Pop, Julius Popp, Sandro Porcu,
Inge Pries, Robin Rhode, Tal R, Daniel Richter, David Röder, Christoph
Ruckhäberle, Stefanie Schilling, Karoline Schneider, Annette Schröter,
Jens Schubert, Robert Schwark, David Shrigley, Heidi Specker, Sebastian
Speckmann, Claus Stabe, Jan Svenungsson, Anya Triestram, Gert und Uwe
Tobias, Rosemarie Trockel und Steve Viezens
Ausstellungsorte: Museum der bildenden Künste Leipzig (Kubus) und
Hochschule für Grafik und Buchkunst Leipzig (Lichthof,
Festsaal und Galerie), Öffnungszeiten:
MdbK: Di, Do – So, 10.00 – 18.00 Uhr, Mi, 12.00 – 20.00 Uhr
HGB: Di – Fr 12.00 – 18.00 Uhr, Sa 10.00 – 15.00 Uhr
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Fotoausstellung
Bilder machen
Fotografie als Praxis
ALTANA-Galerie der TU
Dresden
in
Sachsen bis 17. Juli 2010 |
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Fotografie: Selbstbildnis
mit Kamera, 1974, Christian
Borchert |
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Nahezu alle Exponate stammen
aus der Deutschen Fotothek, deren Bestände insgesamt
mehr als 3 000 000 Aufnahmen umfassen. Auch wenn die
Ausstellung nur einen verschwindend geringen Bruchteil
dieser Bildermasse sichtbar werden lässt, soll doch der
umfassende und welthaltige Charakter dieses
faszinierenden Bildarchivs in der Präsentation
anschaulich werden.
Gezeigt werden u.a. Aufnahmen von Karl Blossfeldt,
Christian Borchert, Hugo Erfurth, Fritz Eschen, Oswald
Lübeck, Eugen Nosko, Richard Peter sen., Evelyn Richter
sowie Roger und Renate Rössing.
Die Ausstellung „Bilder machen - Fotografie als Praxis“
führt Fotografie als vielgestaltige kulturelle Praxis
vor Augen. Dabei werden sowohl
Prozesse der Bilderzeugung wie auch Formen des
Bildgebrauchs in den Blick genommen. Fotografie wird
damit nicht allein als künstlerische Ausdrucksform,
sondern vor allem auch als flexibles und pragmatisches
Medium erfahrbar.
Die Kuratoren der Ausstellung
sind: Dr. des. Bertram Kaschek, Prof. Dr. Jürgen
Müller, Prof. Dr. Wilfried Wiegand,
Professur für mittlere und neuere Kunstgeschichte an der
Philosophischen Fakultät der TU Dresden in
Zusammenarbeit mit Dr. Jens Bove, Leiter der Deutschen
Fotothek / Sächsische Landesbibliothek - Staats- und
Universitätsbibliothek Dresden (SLUB)
Besucheradresse:
Universitätssammlungen Kunst + Technik in der
ALTANA-Galerie
TU Dresden,
Helmholtzstraße 9 / Görges-Bau,
01069 Dresden
Öffentliche, kostenfreie Führungen
am Dienstag, 22.06.2010, 16 Uhr
©
Universitätssammlungen Kunst +
Technik der TU Dresden in Zusammenarbeit mit
der Deutschen Fotothek / Sächsische Landesbibliothek –
Staats- und Universitätsbibliothek Dresden.
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Fotoausstellung
Carina Linge
EINSAMER
EROS
ausstellungs- und
projektraum bautzner69
Dresden
in
Sachsen |
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Fotografie aus der
Werkgruppe, Einsamer Eros,
Acedia, Single No. 1, 2008, C-Print auf Aludibond,
67,5×50 cm |
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Der
Ausstellungs- und Projektraum „bautzner69“ präsentiert
mit der Ausstellung EINSAMER EROS Teile einer Werkgruppe
der Künstlerin Carina Linge (*1976).
Die Unmöglichkeit, das Prinzip sinnlicher Anziehung, das
Liebesverlangen in erfüllter Form zu leben, steht im
Zentrum dieser mehrteiligen fotografischen Arbeit, die
seit 2008 entsteht. Basierend auf Beobachtungen und
intensiven Gesprächen mit verschiedenen Singles und
Paaren entwickelt Carina Linge Bilder,
die von Verhältnissen erzählen, die gleichermaßen
individuell wie allgemein-gültig sind.
Sensible Porträts von Frauen spiegeln Sehnsucht und
Verlangen, Einsamkeit und Depression, Dominanz und
Unterdrückung. Durch die Anlehnung der Inszenierung an
Motive aus der Kunstgeschichte wird jedoch die konkrete
Situation transzendiert und in eine Überzeitlichkeit von
Gefühlen überführt. Die Bildsprache der an die
Vergänglichkeit gemahnenden VanitasStillleben des Barock
wird von Carina Linge für das Arrangement von
Gegenständen aus dem
Besitz der Porträtierten adaptiert. Diese wie
dokumentarische Aufnahmen aus dem Lebensumfeld lassen
vielschichtige, visuelle Psychogramme entstehen, die die
Betrachter zum Entschlüsseln einladen.
Zur Ausstellung erscheint ein Booklet im
Hesperus-Verlag Potsdam/Dresden.
©
ausstellungs- und projektraum
bautzner69,
bautzner
str. 69, 01099 dresden-neustadt
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