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Ausgabe Nr. 31 des Online-Magazin für Fotografie Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv
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Fotografie: Gesamtsieger „Glanzlichter-Naturfotograf 2011 “ Gastone Pivatelli – Alter Ego – Das andere Ich |
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Zum 13. Mal hat das „projekt
natur fotografie“ den internationalen Naturfoto-Wettbewerb „Glanzlichter
2010“ ausgeschrieben. In
Zusammenarbeit mit dem „projekt natur & fotografie“ in Fürstenfeldbruck
präsentiert das Museum der Natur nun innerhalb einer
Deutschlandweiten Wanderausstellung das Ergebnis die Fotoausstellung
„Glanzlichter des Jahre" Es ist eines der renommiertesten internationalen Wettbewerb der Natur-Fotografie. Aus den verschiedenen Kategorien wie „Schönheit der Pflanzen“, „Geflügelte Künstler“, „Majestätische Wildnis“ oder „Humorvolle Blicke auf die Natur“ wird eine hochrangige Auswahl faszinierender Landschaftsstudien und Tierporträts vorgestellt. Die „Glanzlichter“ bieten intime, witzige und überraschende Blicke auf die Tier- und Pflanzenwelt der Erde. Auch in diesem Jahr hat der DVF den Glanzlichter- Naturfoto-Wettbewerb wieder mit dem Patronat des Deutschen Verbandes für Fotografie ausgezeichnet. Neben dem Naturfotografen des Jahres und dem Nachwuchs-Naturfotografen des Jahres vergeben die Glanzlichter in diesem Jahr den Fritz Pölking-Award. Dieser Preis wird in Erinnerung an den großen deutschen Naturfotografen verliehen, der über Jahrzehnte der Naturfotografie mit seinen Ideen, Beiträgen und Fotos entscheidende Impulse gegeben hat. Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie
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| Fotografie: Ulrich Kneise | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Meine Heimatstadt Eisenach ist mein Thema. Vor mehr als 25 Jahren begann ich hier ernsthaft zu fotografieren. Hier habe ich damit begonnen, die Kamera auf Umstände zu richten, die wir schaffen und am Ende aushalten müssen. Um zu beschreiben, was wir späterdings wohl Geschichte nennen werden, blicke ich immer wieder auf scheinbar Vertrautes. Ich suche mit der Kamera Plätze auf, die mir Heimat bedeuten. Mit der Zeit sind darunter zahlreiche Orte gewesener Realitäten. Was sich mit ihnen verbindet, hat oft nur auf meinen Fotos überdauert. Um die politische Wende im Osten ging es mir dabei weniger. Sie war nicht abzusehen, als ich zu fotografieren begann. Es ging um Fragen zur gesellschaftlichen Wirklichkeit, die ich mir aus eigener Anschauung beantworten wollte. Das Ende der Volkseigenen Betriebe wie des Automobilwerkes Eisenach, der Kammgarnspinnerei, der Schnellwaagenfabrik, von Fahrzeugelektrik Ruhla, der Lakufa-Lackfabrik, das Aus für Spezima-Anlagenbau und Handwerkliche Produktionsgenossenschaften wie Wäscherei, Backwaren oder Polsterei “Wartburgstadt", für Hotels, Gaststätten und Kleingewerbe auch in privater Hand, vollzog sich in wenigen Wochen vor meinen Augen und direkt vor meiner Haustür. Zwangsläufig fehlt es in meinen Bildern nicht an Melancholie. Die Hoffnung auf Sicherheiten erwies sich als trügerisch. Eine Erfahrung, die ich mit allen Ostdeutschen teile. Auch Industrieansiedlungen wie die von Opel, Bosch und Anderen können nicht darüber hinwegtäuschen, was längst das Leben in ganz Deutschland bestimmt: die Arbeit verlässt uns! Wie als Fotograf auf all das reagieren? Welche Bilder finde ich nun jenseits von morbidem Scharm, süßer Schwermut und naiver Aufbruchstimmung? Kann ich ich mich den geglätteten Oberflächen von heute auf gleiche Weise nähern? Und kann es überhaupt manchmal gelingen den Zunder von morgen darunter sichtbar zu machen, oder besser noch, was uns immer noch auf den Beinen hält? Die Serie großformatiger Porträts sind der Versuch, Geschichten aus meiner Heimatstadt zu erzählen, ohne mich zu wiederholen. © Ulrich Kneise Museum für Thüringer Volkskunde Erfurt, Juri-Gagarin Ring 140 a, 99084 Erfurt
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Fotografie: Michael Gudzich, Waldlicht |
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Das Café Refugium
beherbergt zur Zeit eine kleine, aber sehr reizvolle Ausstellung von
Fotografien Michael Gudzichs. Der Eisenacher „kwereinsteiger“ und
Autodidakt ist ein fotografisches Multitalent, im Refugium zeigt er
einige seiner in Deutschland entstandenen Natur- und
Landschaftsaufnahmen: Harmonisch angelegte Fotografien von Blumenfeldern
im Gegenlicht oder von Nebelsituationen im Nationalpark Hainich stehen
neben Schneestürmen in Schwarzweiss. Letztere Bilder zeugen von einer
Dynamik, die in der üblicherweise recht bewegungsarmen
Landschaftsfotografie Seltenheitscharakter hat. Die malerischen und
feinsinnig konzipierten Fotografien sind noch bis Anfang März 2012 zu
sehen. Einen ersten Einblick in seine Arbeiten
gibt Michael Gudzich auf seiner Webseite
www.kwerblick.de. Doch nicht nur die Ausstellung verspricht interessante Eindrücke, auch das Café Refugium kann sich sehen lassen: Es dient als gemütliches „Stadtwohnzimmer“ und zugleich als eine Werkstatt für Stuhlgeflechte. Der leckere Espresso, die kleine Bibliothek und der Blick auf das Bachhaus laden zum Verweilen auf dem rot-samtig gepolsterten Sofa des Refugiums ein. Die Werkstatt und das Café Refugium befindet sich am Eisenacher Frauenplan 4, in unmittelbarer Nähe des Bachhauses und des Antiquariats Reinsch. Dieter Horn im Januar 2012 |
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Neue Fotokurs im Programm der PHOTOSCHULE HORN |
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Vortragsserie GEONATURGEONATUR im Bürgerhaus der Wartburgstadt Eisenach, Ernst-Thälmann-Str. 94, 99817 Eisenach / Thüringen |
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| Fotografie: Thomas Wils, Birne-Veräppelt | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Die Zeit „zwischen den
Jahren“ bietet Gelegenheit zum Durchatmen, Nachdenken
oder vorausschauendem Planen. Ein guter Augenblick, eigene
Sichtweisen zu überdenken, neue zu finden oder einfach andere zu
betrachten… „Sichtwechsel“ ist der Titel einer Fotoausstellung von Thomas Wils, die in der Zeit vom 01. Dezember 2011 bis zum 04. März 2012 im Alten Rathaus in Suhl zu sehen ist. Dabei gibt es kein Schwerpunktthema, die gewählte Zusammenstellung zeigt einen Querschnitt seiner fotografischen Arbeiten. Zu sehen sind im Erdgeschoß neben Architekturfotos, die während der blauen Stunde entstanden, auch Landschaftsaufnahmen, Fotografien „wörtlich genommen“: ein Spiel aus Wort und Bild sowie verschiedene Porträts. In der ersten Etage des Rathauses ist eine Serie (26 Fotografien) an Schattenmotiven zu sehen: das „Schattenkabinett“. Eine kleine Serie „Mischobst“ im Vorraum des Oberbürgermeisters rundet die Ausstellung ab. Thomas Wils aus Suhl zeigte bereits zu Beginn des Jahres 2010 in einer ersten Personalausstellung („Bilder sind Ansichtssache“) einen Teil seiner Arbeiten in der Städtischen Musikschule „Alfred Wagner“ Suhl. Die positive Resonanz ermunterte den 46jährigen zu dieser zweiten Ausstellung. Lassen sie sich ab dem 01. Dezember 2011 einladen- verschaffen sie sich mit VorSICHT eine ÜberSICHT verschiedener AnSICHTen, AusSICHTen oder auch GeSICHTern. Nehmen sie RückSICHT, üben NachSICHT und tanken ZuverSICHT- S I C H T W E C H S E L – mit Fotos von Thomas Wils. Austellungsort: Altes Rathaus Suhl, 98527 Suhl, Marktplatz 1, Die Webseite des Suhler Fotografen Thomas Wils ist - http://phothowi.jimdo.com |
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FOTOGRAFIE IM STUDIO
Sigrid Schütze-Rodemann und Gert Schütze
Sakrale Architektur in Mitteldeutschland
in Halle / Sachsen-Anhalt 10. Dezember 2011 bis 26. Februar 2012 |
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Fotografie: Sigrid Schütze-Rodemann, aus der Serie "Marktkirche St. Marien zu Halle an der Saale" Schwarz-Weiß-Fotografie, 1990 |
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Der Kunstverein
“Talstrasse“ e.V. in Halle (Saale) präsentiert vom 10. Dezember 2011 bis
26. Februar 2012, parallel zu der Ausstellung „Dem Glauben dienend –
Sakrales Gerät in der Moderne“, Fotografien von Sigrid Schütze-Rodemann
und Gert Schütze in seiner STUDIO-Galerie. Die Ausstellung zeigt Motive mitteldeutscher Kirchen und Kirchenräume u.a. aus Freyburg/Unstrut, Halberstadt, Hamersleben, Jerichow, Klostermansfeld, Landsberg, Merseburg, Petersberg und Schulpforta, sowie einen Zyklus von Fotografien zur „Marktkirche St. Marien zu Halle (Saale)“. Sigrid Schütze-Rodemann und Gert Schütze sind beide freiberuflich als Fotografen in Halle (Saale) tätig und arbeiten seit Langem auf den Gebieten der Architektur-, Landschafts- und Industriefotografie. © Kunstvereins Talstraße in Halle / Sachsen-Anhalt
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Fotografie: Hermann Walter, Königsplatz Blaues Ross um 1870 |
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Kein anderer Fotograf hat sich um die
Erfassung des Leipziger Stadtbildes so verdient gemacht wie Hermann
Walter (1838 – 1909). Der gebürtige Thüringer,
der seine Lehr- und Wanderjahre als optischer Mechaniker in Hamburg, St.
Petersburg und London verbrachte, erwarb 1863 das Leipziger Bürgerrecht
und wurde bald zum wichtigsten Bildchronisten der Stadt Leipzig im
ausgehenden 19. Jahrhundert. Die hohe Qualität seiner Fotografien bewogen Bürgermeister Tröndlin und Baudirektor Licht, ihn mit der Dokumentation aller zum Abbruch bestimmten und aller neu errichteten Gebäude zu beauftragen. Aus diesem wie aus eigenem Antrieb fotografierte Hermann Walter von 1870 bis 1909 die Stadt in der Zeit ihres Umbruchs und Aufstiegs. Er dokumentierte den Wandel Leipzigs von der Renaissance- und Barockstadt zur Stadt der Gründerzeitarchitektur bis zum Jugendstil. Der besondere Reiz seiner Architekturaufnahmen und Straßenszenen besteht aber darin, daß er die Lebendigkeit des Alltags, die Handwerker, Arbeiter und Flaneure, Fuhrleute, Marktfrauen und Kinder, den ganzen Trubel der wachsenden Metropole, in seine Fotografien einbezog. Das Kamera- und Fotomuseum konnte im vergangenen Jahr 30 Originalabzüge von Hermann Walter erwerben, die in dieser Ausstellung ergänzt werden durch 30 weitere Originalabzüge aus der Sammlung von Dr. Hartmut Hennebach. Die teilweise sehr frühen Bilder sind letzte Zeugnisse eines Stadtbildes im ausgehenden Biedermeier, vor Leipzigs großem Aufbruch in die Moderne. © Kamera- und Fotomuseum Leipzig
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Fotografie: Stefan Heyne, 9223, 2010 Fotografie auf Alu-Dibond, 60 x 40 cm © Stefan Heyne / VG Bild-Kunst, Bonn 2011 |
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In der zeitgenössischen Fotografie besetzt
das Werk des Berliner Künstlers Stefan Heyne (*1965 in Brandenburg) eine
unverwechselbare Position. Seine Arbeiten brechen radikal mit
Konventionen und vertrauten Sehgewohnheiten des Mediums. Klassische Aspekte der Fotografie - Schärfe und Wiedererkennbarkeit - setzt er außer Kraft und macht damit den Weg frei, das Ungewisse zu erkunden. Heynes Bilder werfen Fragen nach dem Verhältnis von Optik und Rezeptionspsychologie, nach dem Erlernen von Lesbarkeit, dem Verhältnis zwischen Malerei und Fotografie - kurz: nach der Wahrnehmung des Bildes auf. Konsequent setzt er Unschärfe als Gestaltungsmittel ein und hinterfragt damit die Objekte seiner Bildproduktion. Nur schemenhaft taucht im Licht etwas auf, um in der angrenzenden Dunkelheit wieder zu verschwinden, die abgebildeten Gegenstände belässt Stefan Heyne im Unklaren, stattdessen wird die Leere sein zentrales Motiv. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl von Bildern, die in den letzten vier Jahren entstanden. Sie sind die bisher radikalsten Abstraktionen, die sein Oeuvre hervorgebracht hat. Die meist großformatigen Arbeiten offenbaren, dass die Fotografie, ihrer etymologischen Bedeutung gemäß, eine „Malerei mit Licht“ ist, befreit vom Glauben an die objektive Reproduzierbarkeit der Realität, wie sie dem mit aufklärerischem Denken behafteten Medium bis heute eingeschrieben ist. © KUNSTMUSEUM DIESELKRAFTWERK, Uferstraße / Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
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![]() FotoausstellungDeutschland, Deutschland ...Fotografien aus zwei Ländernvon Rudolf Holtappel undThomas Kläberin Cottbus / Brandenburg vom 14.2. bis 29.4.2012 |
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Fotografie: Thomas Kläber, Modenschau, Beyern, 1980, Silbergelatineabzug, 35,2 x 52,9 cm |
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Die in dieser Ausstellung versammelten Schwarzweißfotografien von Thomas Kläber (geb. 1955) und Rudolf Holtappel (geb. 1923) ermöglichen einen Rückblick ganz eigener Art auf deutsch-deutsche Befindlichkeiten. Es werden zwei fotografische Positionen gegenübergestellt, die eng mit verschiedenen Regionen Deutschlands verknüpft sind und diese in teilnehmender Beobachtung dokumentieren: Während die Fotografien Rudolf Holtappels Aspekte des Lebens im Ruhrgebiet der 1950er bis 1970er Jahre zeigen, halten die etwas später, in den 1970er bis 1990er Jahren, aufgenommenen Bilder von Thomas Kläber vor allem Alltagssituationen in der ländlichen Umgebung Südbrandenburgs fest. Bei aller Verschiedenheit von Sichtweise und Herkunft reflektieren beide Fotochronisten ihr jeweiliges Lebensumfeld mit empathischem und zugleich unbestechlichem Blick durch die Kameralinse. Die Menschen in den Fotografien – Bergleute, Bauern, Taubenzüchter, Kneipenbesucher oder auch elegant gekleidete Damen bei der Anprobe im Warenhaus – werden unverstellt, zuweilen auch mit leisem Humor, in ihrer Eigenart gezeigt, bewahren jedoch stets eine eigene Würde, die aus der intimen Verbundenheit der Fotografen mit dem abgelichteten Umfeld resultiert. Die Ausstellung ist Teil einer Ausstellungstournee, die im Januar 2011 in Bochum startete und nach den Stationen in Ulm und Koblenz in Cottbus endet. © KUNSTMUSEUM DIESELKRAFTWERK, Uferstraße / Am Amtsteich 15, 03046 Cottbus
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Fotoworkshop Digitale PanoramafotografieDer Traum vom Raum wird Realität - Die historischen Städte Thüringens stehen "Modell"
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| Panoramafotografien sind Blickfänger. Dieser Fotoworkshop erklärt praxisorientiert die Technologie der Panoramaherstellung, wie sie mit jeder guten digitalen Kamera realisiert werden kann. Die reizvolle Motivwelt im schönen Thüringen mit seinen historischen Städten steht Modell für eine faszinierende abschließende Präsentation der fotografischen Ergebnisse. Jeder Teilnehmer wird innerhalb des Fotoworkshops zwei Panoramen mit der eigenen Kamera und einer von uns gelieferten kostenlosen Software selbst realisieren. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Mehr Information: Fotokurs Panoramafotografie, Termin: 21. und 22. April 2012 Anmeldung unter: Reise Möller |
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| Fotografie: Herrn Bernd Sikora / Deutscher Werkbund Sachsen e. V. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Faszination Industriearchitektur: 1799 begann in Sachsen mit drei Spinnereibauten das Industriezeitalter. Bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts hatte sich die sächsische Industrie zu einer der innovativsten und leistungsstärksten auf dem europäischen Kontinent entwickelt – abzulesen auch an der Industriearchitektur. Fabrikgebäude gehörten zu den eindrucksvollsten Bauwerken in den Städten und Gemeinden. Insbesondere im 20. Jahrhundert wurde der Fabrikbau Impulsgeber für die moderne Architektur. Die Ausstellung basiert auf dem ausführlich recherchierten Begleitbuch zu „Industriearchitektur in Sachsen“ von Bernd Sikora, der zugleich Kurator der Ausstellung ist (2010 erschienen bei Edition Leipzig). Das als Wanderausstellung angelegte Projekt möchte, auch dank der hohen ästhetischen Qualität der großformatigen Fotografien von Bertram Kober, einen gesellschaftlichen Diskurs über Wert und Wertschätzung sowie das breite Spektrum an Nutzungsperspektiven von Industriearchitektur in Sachsen anstoßen. Eine ganz Sachsen widerspiegelnde repräsentative Auswahl von Objekten in den Rubriken „erhalten“, „erleben“, „erinnern“ lenkt die Aufmerksamkeit auf Sachsens facettenreiche Industriekultur bis in die Gegenwart. Chemnitz als Stadt der Moderne ist ein eigener Ausstellungsteil, ergänzt um ausgewählte Modelle, gewidmet. Gelungene Sanierungen, die Industriearchitektur im Hier und Heute erlebbar machen, könnten beispielgebend für weitere noch zu erhaltende Objekte sein. Erinnert wird auch an Verlorenes. Wichtig ist der Austausch mit einer breiten Öffentlichkeit im Rahmen von Diskussionsforen. Daher wird an dem jeweiligen Ausstellungsort ein Regionalteil, gern ergänzt durch hauseigene Bestände, hinzugefügt. Jede Ausstellung wird von einem themenbezogenen Veranstaltungsprogramm einschließlich Vorträge, Diskussionsforen und Bildungsangebote – so am 15.12.11 und am 2./3.2.12 – begleitet.
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Sächsisches Industriemuseum Chemnitz,
Zwickauer Straße 119, 09112 Chemnitz
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Fotografie: Tobias Zielony, Ghost, aus der Serie „Manitoba“, 2009-11 |
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Mit der Ausstellung „Tobias Zielony:
Manitoba“ präsentiert das MMK Museum für Moderne Kunst einen Künstler,
der seit einigen Jahren zunehmend die Aufmerksamkeit der internationalen
Kunstszene auf sich zieht. Mit seinen Arbeiten bewegt sich Zielony (*
1973 in Wuppertal) zwischen klassisch dokumentarischen und konzeptuellen
Vorgehensweisen. Die Motive seiner Fotografien sind Beschreibungen von
Jugendlichen in großstädtischen Randgebieten und ihre sozialen
Lebensräume. Dabei ist vor allem die Nähe zu den fotografierten
Jugendlichen ein besonderes Merkmal seiner Arbeiten. „Tobias Zielony
gehört für mich zu den bemerkenswertesten Fotografen unserer Zeit. Ich
freue mich, dass wir mit dieser Ausstellung eine weitere Facette seiner
Arbeit vorstellen können, nachdem wir im vergangenen Jahr bereits die
vollständige Serie ‚Vele’ in unserer Sammlungspräsentation ausgestellt
haben“, sagt Dr. Susanne Gaensheimer, Direktorin des MMK. Im MMK Zollamt zeigt Tobias Zielony seinen 42-teiligen Zyklus „Manitoba“ erstmals vollständig. Die in Winnipeg, der Hauptstadt des kanadischen Bundesstaates Manitoba, entstandenen Arbeiten geben Einblicke in das Leben von jugendlichen Mitgliedern verschiedener Indianergangs in ihrem urbanen Umfeld. Über die klassische Bildreportage hinausgehend porträtiert Zielony die Jugendlichen in seinen Fotografien und zeigt Gruppenaufnahmen, auf denen die Gangmitglieder posieren. Diese Porträts werden mit Fotografien aus dem Reservat sowie der Architektur und Landschaft in Winnipeg zu einer sehr umfänglichen und präzisen Bestandsaufnahme. Neben den globalisierten Kleidungscodes und Gesten der Jugendlichen interessiert sich Zielony besonders für die Geschichte der indigenen Kanadier. Durch Fotografien aus dem Naturkundemuseum in Winnipeg und der Nutzung von zeitgeschichtlichen Originalklangaufnahmen macht Zielony auf den drastischen Gegensatz zwischen dem traditionellen Indianerbild und der gegenwärtigen Lebenswirklichkeit vieler indigener Kanadier aufmerksam, die durch Perspektivlosigkeit, Arbeitslosigkeit und Kriminalität geprägt ist.
Karl-Ströher-Preis für ZielonyTobias Zielony ist der Preisträger des Karl-Ströher-Preises 2011.
Zielony wird für sein vielseitiges Schaffen zwischen Fotografie, Film
und Soundcollage ausgezeichnet. Der mit 20.000 Euro dotierte Preis wird von der
Karl-Ströher-Stiftung im zweijährigen Turnus verliehen und zur Eröffnung der Ausstellung "Manitoba"
im MMK Zollamt an Tobias Zielony überreicht. |
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MMK Zollamt,
MMK
Museum für Moderne Kunst,
Domstraße 10, 60311 Frankfurt am Main
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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur
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Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland - ISSN der Publikation: 1862-7293 |
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© Copyright - Photoschule Horn - 22. Oktober 2011 |
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Kompetenzworte: Neuigkeiten, Aktuelles, Täglich, Wöchentlich, News, Neu, schnell Nachrichten, Heute, Meldung, Neuheiten, Zu den Themen und Inhalte: Digitale Fotografie, Photographie, Fotoreise, Workshop, Fotomotive, Fotoshooting, Fotosafari, Fotoschule, Photoschule, Fotoausstellung, Galerie, Präsentation, Kultur, Kunst, Fotografiekultur, Photographiekultur, Strukturiert als: Veranstaltungskalender, Ausstellungsprogramm, Magazin, Journal, Zeitung, Onlinemagazin, Für: Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Mitteldeutschland, |
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