Ausgabe Nr. 62 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

   

 

fotokurs erfurt
Fotografie: Manuel Enrique Gonzáles Carmona,Meteorit, Spiegelung am Rio Tinto, Huelva, Spanien      
    

  

Fotoausstellung Glanzlichter

   

 

Die „Glanzlichter der Naturfotografie 2017“ sind entschieden. 21.654 Bildeinsendungen wurden zu diesem Naturfoto-Wettbewerb aus 38 Ländern eingereicht, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Barbara Hendricks und unter dem Patronat des DVF steht. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

Diese Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann waren standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand dieses Jahr aus Viola Brandt, Naturfotografin, Andreas Klotz, Naturfotograf und Verleger, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

„Glanzlichter-Naturfotograf 2016“ ist Thomas Kolenbrander aus Deutschland mit "Dramaturgie des Himmels". Das Siegerbild zeigt einen dramatischen Wolkenhimmel über einer Hochebene auf Island. Hier hat die Natur eine eindrucksvolle Vorgabe gemacht, die der Fotograf mit seiner Kamera optimal einfangen konnte. Es ist die Rückkehr zum Minimalen, um das Maximale auszudrücken – Fotografie pur. Durch die Reduktion auf das Wesentliche gewinnt ein Schwarz-Weiß-Bild seine Ausdruckskraft. Der Fotograf muss schon bei der Aufnahme entsprechend komponieren und die farbige Sichtweise in Schwarz und Weiß sehen.

Die „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotografin 2016“ ist die 16jährige Eva Haußner aus Deutschland mit ihrem Bild „Aus dem Nichts“. Sie fotografierte die faszinierenden, intensiv grünen Facettenaugen einer Libelle. Diese sollten der Mittelpunkt ihrer Aufnahme werden. So scheint die Libelle wegen der geringen Tiefenschärfe aus dem Nichts zu kommen. Es wirkt, als würde ein Wesen aus einer anderen Welt auftauchen.

Danach wandern die Glanzlichter 2016 zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt.
 
Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie. Die Wanderausstellung wird an folgenden Orten gezeigt:
 
  Zoo Rostock   Mecklenburg-Vorpommern   2. August - 27. Oktober 2019
  Museum Alexander Koenig Bonn   Nordrhein-Westfalen   5. September 2019 - 5. Januar 2020
  Chemie- und Industriepark Zeitz   Sachsen-Anhalt   20. September - 5. Januar 2020
  Museum für Naturkunde Chemnitz   Sachsen   10. November 2019 - 12. Januar 2020
  Naturkundemuseum Paderborn   Niedersachsen   17. Januar - 13. April 2020
  Museum der Natur Gotha   Thüringen   26. Januar - 22. März 2020
  Nationalparkhaus Ilsetal   Sachsen-Anhalt   13. Februar - 22. Mai 2020
  Naturkundemuseum Bamberg   Franken / Bayern   23. April - 21. Juni 2020
    

    

   

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Fotokurs 

Der Nationalpark Hainich

  aus der

Froschperspektive

 

Sehr Fotogen sind diese ungewöhnliche Blickwinkel auf die Artenvielfalt des Nationalparks. Diese Fotografien die in der Froschperspektive gestaltet sind, scheinen aus einer anderen Welt zu sein. Der Fotokurs führt ein in die Fototechnik, Lichtgestaltung und Perspektive dieser Fotografie. Gemeinsam wird an den reichen Fotomotiven im  Hainich trainiert und gemeinsam ausgewertet.

  

Information:  Fotokurs Froschperspektive im Hainich

Termin: 24. Oktober 2019

Buchung unter: Servicebüro 

 

         fotokurs nationalpark hainich pilze

   

Der Fotokurs findet statt.

Anmeldungen sind noch möglich!

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 10 bis 18 Uhr.

 

 

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Fotoausstellung

In den Wohnzimmern

der Ostdeutschen

von Christian Borchert

 

 

 

 

 

 

 

Museum Flohburg

Nordhausen / Thüringen

vom 6. September bis 30.November 2019

©Deutsche Fotothek, Christian Borchert

    

   

Die neue Sonderausstellung des stadtgeschichtlichen Museums widmet sich den Wohnzimmern der Ostdeutschen. Gestern, am 6. September 2019, wurde die Fotoausstellung von Christian Borchert mit einer Vernissage durch Bürgermeisterin Jutta Krauth und Dr. Christina Meinhardt (meinhardt medien) im Museum Flohburg eröffnet.

Für Bürgermeisterin Krauth ergänzt die Fotoausstellung die Themensammlungen der diesjährigen Sonderausstellungen in den städtischen Museen – von der Ausstellung „Erbe Nordhäuser Reichstadtklöster“, die Bedeutung der Weimarer Republik und die Novemberrevolution bei der Ausstellung „Revolution und Demokratie 1918/19 – Einzug der Moderne in die Provinz“ über die „DEUTSCHLAND-CARICADE 1949 – 2019 Karikaturen aus 70 Deutschen Jahren“ zum 70. Jahrestag des Grundgesetzes bis zur kommenden Herbstausstellung im Kunsthaus Meyenburg zum 100-jährigen Bauhausjubiläum. Frau Dr. Meinhardt führte zur Fotoausstellung aus, dass „dass die Blicke in die alltäglichen Wohnzimmer der DDR, alltägliche Familien, aber auch bekannter Künstler zeigt. Die Aufnahmen des Fotografen Christian Borchert zeigen einen Blick in eine vergangene, für viele von uns noch erlebte Welt. Den Menschen ins Antlitz zu sehen, stille Zwiesprache mit ihnen zu halten, ist, wenn man sich erst einmal darauf einlässt, faszinierend und unwiderstehlich.“

Die Nordhäuser Ausstellung zeigt eine Auswahl von 40 Fotografien – erste Familienporträts der 70er Jahre, Fotografien der konzeptionellen Serie der 80er Jahre und Bildpaare mit der Gegenüberstellung von Aufnahmen aus den 80er und 90er Jahren. Es handelt sich dabei nur um einen Ausschnitt aus Borcherts umfangreichem Werk.
Sein Nachlass mit Tausenden Fotografien und Dokumenten wird bewahrt und verwaltet in der Deutschen Fotothek in Dresden. Derzeit wird dort an einer großen Retrospektive von Borcherts Schaffen gearbeitet, mit Ausstellungen u.a. im Dresdner Kupferstich-Kabinett. Sie werden sehr viel umfangreicher und repräsentativer sein. „Die Nordhäuser Ausstellung indessen ist klein aber fein. Wir sind die stillen, unbekümmerten Vorreiter“, so Dr. Meinhardt abschließend.
    
© Museum Flohburg, Barfüßer Straße 6 in 99734 Nordhausen in Nordthüringen
  
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Fotokurs

Vom Stillleben

zur Werbefotografie

 

 

 

Es entstehenden interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit Schönheit, Ruhe  und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt  uns die Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in das Bild.

 

Ein Fotokurs "für die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönen historischen Landhaus irgendwo in Hessen  zu den Thematiken Stillleben, Bildgestaltung und Werbefotografie

 

         

fotokurs werbefotografie stillleben

 

Das Landhaus ist für uns Fotomotiv,  Nachtruhe, Erholungsort und Tisch für gute Speisen und Getränke  für ein ganzes Wochenende.

 

 

Information:  Fotokurs Bildgestaltung in Hessen

Termin: 31. Januar bis 2. Februar 2020

Anmeldung: Servicebüro

 

 

 

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Fotoausstellung

Raunächte

Antje Kreienbrink und

Karl Heinz Schlierbach

Nationalparkzentrum an der Thiemsburg

im Hainich / Thüringen vom

3. Oktober 2019 bis 27. Juni 2020

Fotografie: Antje Kreienbrink
     

   

Die Sonderausstellung „Raunächte“ im Nationalparkzentrum an der Thiemsburg zeigt die Faszination der geheimnisvollen Winterwelt. 40 großformatige Abzüge der Thüringer Fotografin Antje Kreienbrink und des hessischen Fotografen Karl Heinz Schlierbach enthüllen wunderbare Naturerlebnisse in der Zeit um die Wintersonnenwende Ende Dezember, in den sogenannten Raunächten.
Getaucht in Eis und Schnee werden Pflanzen zu Fabelwesen, knorrige Bäume und alte Baumpilze zu Baumgespenstern: Voraussetzungen für das Auffinden und Erkennen geeigneter Motive waren neben einer geeigneten Witterung mit passenden Temperaturen auch das genaue Hinsehen und jede Menge Fantasie im Kopf der Fotografen. Für die Makroaufnahmen, aber auch Bilder ganzer Landschaften, bedurfte es keiner Reise in die Polarregionen unserer Erde. Die Fotografien entstanden im Hainich, Thüringer Wald, Harz, Kellerwald und in der Rhön. Sie spiegeln die Schönheit unserer Heimat wider und sensibilisieren die Besucher für den Wert der heimischen Natur.
„Vielleicht motiviert diese Ausstellung unsere Besucherinnen und Besucher, sich selbst mit viel Fantasie und einem Augenzwinkern in der kalten Jahreszeit auf die Suche nach geheimnisvollen Wesen im Wald zu begeben. Ein schönes Naturerlebnis wird dabei allemal inklusive sein“, so Nationalparkleiter Manfred Großmann.
Die Sonderausstellung ist im Rahmen des Besuchs des Baumkronenpfades bzw. der Dauerausstellung kostenlos. Die in der Ausstellung präsentierten Fotografien können auch käuflich erworben werden. Das Nationalparkzentrum ist von April bis Oktober täglich von 10 bis 19 Uhr und von November bis März täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet.
 
© Nationalparkzentrum, Thiemsburg 1, 99947 Schönstedt
   

   

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Fotoausstellung

Sibylle Mania

Fotografie - Zeichnung - Schmuck


 

Kunsthalle Harry Graf Kessler in

Weimar / Thüringen  vom

24. August 2019 bis 27. Oktober 2019

Fotografie: Sibylle Mania, Peter Zinecker

    

    

Sibylle Manias Werk oszilliert zwischen verschiedenen künstlerischen Praxen. Artistisch wie handwerklich vermag sie, eine Weimarer Künstlerin mit 25 Jahren Berufserfahrung und einem Kunststudium „an der Burg" in Halle (Saale), aus einem äußerst vielgestaltigen Erfahrungs- und Produktionsschatz zu schöpfen. Für Weimars Kunsthalle entschied sie sich, ihr Betätigungsfeld der Schwarzweißfotografie offenzulegen. Eine Serie stiller, intimer Interieurfotografien steht dabei einer zweiten Sammlung auf Reisen entstandener, architekturbetonter Außenaufnahmen gegenüber.

Seit 2010 hat Sibylle Mania um die dreißig Innenraumsituationen auf analogem 6x7-Rollfilm festgehalten. Es sind "Einblicke in Künstlerateliers", die eine Ästhetik des schöpferischen Akts eint. Keine andere Werkstatt als jene des (bildenden) Künstlers hat eine vergleichbare Aura. Ihr wohnt etwas Magisches, Archaisches, Heiliges, Geheimnisvolles und Exotisches inne – aber auch Individualität und Schaffensfreude sind zu erahnen.

Künstlerateliers funktionieren im 24/7-Betrieb als Stätten der Zuflucht, als Rückzugsorte, an denen "die Suche nach radikalem Individualismus praktiziert und Freiheit wie Unabhängigkeit ausgelebt werden wie nirgends sonst", so Sibylle Mania. Mag es ein Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotograf oder Performer sein, mit Holz, Metall oder Stein arbeitend, der Künstler als Einzelkämpfer, Erfinder, Entdecker, Vordenker, Autonomer, Avantgardist, Anarchist, ungeachtet seines Alters und Erfolgs, aber mit all den In- und Extrovertiertheiten, Neigungen, Manien, Spleens und Grenzüberschreitungen spiegelt sich an den Oberflächen dieser Refugien – und genau das führt eben jene „Headquarters“ des Schöpfergeistes als seismografische Orte wieder in die Mitte der Gesellschaft.

Sibylle Mania findet die Strukturen dieser Orte in den Werken der Künstler wieder. Aus dem Hintergrund des eigenen Ateliers spricht die Raum- und Bilderfahrene, ganz Sibylle, Seherin also, Seelenverwandte, deren Himmelreich auf Erden das Kratzen an der Oberfläche, Gärtnern, Umgraben, Freilegen der eigenen und der  fremden Seelen ist. Sie genießt das Privileg, sich auf diese Art einfühlsam ihren Kollegen nähern zu dürfen: Mit dem Auftrag der Dokumentation des Schaffensraumes einer verstorbenen Kollegin nahm es einst seinen Anfang, sein Ende ist nicht abzusehen, offen wie die Kunst.

Wie bei einem Lichtbild "funktioniert" diese Art der Fotografie. Keine Aufnahme gleicht der anderen. Es entstehen Unikate – diaähnliche Bilder aus fragilem Seidelbastrindenpapier (Nepal), dessen Fasern durchtränkt von Silbergelatine, dafür sorgen, dass die ursprüngliche fotografische Präzision verschwimmt und verfremdet wird. Je nach Lichteinfall erstrahlt das Bild nahezu plastisch, wie ein Insekt eingeschlossen im Bernstein. Reiz und Spannung dieser Serie liegen in dem Versuch, den Bildern neues Leben einzuhauchen, sie aber gleichzeitig unter Verschluss zu konservieren. Eine in der Gegenwart erfundene Methode, die der Vergangenheit nicht zu trennen  ist, erzeugt ein Spiel mit Raum und Zeit, dem Außerkraftsetzen von Regeln und vielleicht sogar eine Jonglage mit dem, was Spurensuche und Wahrheitsgehalt uns hierzulande und heutzutage noch bedeuten können.

Frank Motz, Ausstellungsmacher der ACC Galerie Weimar

 

Fotografie: Stadtmuseum : Kunsthalle Harry Graf Kessler, Goetheplatz 9B in  99423 Weimar und Sibylle Mania

  

 

    

 

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Ausstellung mit Fotografie

Bildermagazin der Zeit

László Moholy-Nagys

und

Joost Schmidt

 

 

 

 

Angermuseum in

Erfurt / Thüringen vom

30.August bis 17. November 2019

Atelier Stone

Umschlagfotografie Jugend von heute im Spiegel der modernen Fotografie

 für Das Illustrierte Blatt Nr. 37 vom 15. September 1928

     

   

In den Prospekten für die legendäre Reihe der »Bauhausbücher« der 1920er Jahre wurde mehrfach ein Band zum »Bildermagazin der Zeit« angekündigt. Herausgeber und Bauhausmeister László Moholy-Nagy schwebte dafür eine kritische Bestandsaufnahme der zeitgenössischen Zeitschriftenproduktion vor. Die Idee wurde aber nie realisiert, weshalb diese Ausstellung die geplante Bestandsaufnahme nachholt: Eine Auswahl deutscher und internationaler Illustrierten, die zwischen der Bauhausgründung und dem Tod Moholy-Nagys veröffentlicht wurden, gibt einen Einblick in das (neben dem Film) wichtigste Medium für den »Iconic Turn« der Zwischenkriegszeit.

Schon in seinem Konzept für eine »synthetische Zeitschrift« forderte Moholy-Nagy 1925 »überall viele Bilder im Text«. Die Reklamewerkstatt am Bauhaus griff die Tendenzen einer »Neuen Typographie« in ihren Arbeiten auf und entwickelte sich zu einem Taktgeber der gebrauchsgrafischen Moderne, der auch maßgeblichen Einfluss auf das Erscheinungsbild der modernen Illustrierten nahm. 1928 aus dem Bauhaus ausgeschieden, erhielt Moholy-Nagy öfters Gestaltungsaufträge von Zeitschriftenverlagen, für die er eine markante Bildsprache entwickelte – darunter auch der Relaunch der Lifestyle-Illustrierten die neue linie im Auftrag des Leipziger Beyer-Verlags (später: Verlag für die Frau).

Das deutsche Zeitschriftenwesen erlebte in der Weimarer Republik eine ungeahnte Blüte mit über 6.000 Titeln aller Gebiete für eine bildungshungrige Öffentlichkeit. Unbestrittene Marktführer waren die Illustrierten im Zeitungsformat nach dem Vorbild der Berliner Illustrirten Zeitung, die allwöchentlich ein Millionenpublikum ansprachen und mit ihren Fotoreportagen die Verbreitung des »Neuen Sehens« im Bildjournalismus unterstützten. Auch die politischen Kräfte des linken wie rechten Spektrums gründeten ihre eigenen Blätter, und gemeinsam mit den illustrierten Zeitungsbeilagen zum Wochenende und den auflagenstarken Magazinen erreichte die populäre Bilderpresse zum Ende der Weimarer Republik nahezu die gesamte Bevölkerung.
Ergänzt wurde dieses Medienrepertoire durch eine schier unübersehbare Flut an Special-Interest-Titeln etwa zur Mode, zum Film, zum Design oder zur Körperkultur, neben Zielgruppenorganen für junge Erwachsene, Frauen oder die Großstadtbewohner. Gemeinsam mit den ausländischen bzw. für den Auslandseinsatz geplanten Illustrierten gibt die Ausstellung anhand von knapp 200 Originalheften der Epoche einen Einblick in das weite Feld jener »Bildermagazine der Zeit«, die das von Moholy-Nagy geplante Buch hätte diskutieren können.
     
© Kunstmuseen Erfurt, Angermuseum,  Anger 18, 99084 Erfurt
  

 

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Fotokurs Landschaftsfotografie
Durch Schluchten und Urwald zur Wartburg

 

Ein Fotokurs von uriger Natur zum UNESCO-Welterbe Wartburg. Die unmittelbare Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten, märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr reizvoll zu fotografieren.

 

 

Anmeldung unter: Servicebüro

bei Eisenach  /  Thüringen

Termine:  19. Oktober 2019

Info: Fotokurs Landschaftsfotografie

 

 

          fotokurs thueringen landschaftsfotografie

 

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs

 von 10 bis 20 Uhr.

 
    

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fotokurse harzFotoausstellung

HarzNATUR

2019

 

 

Museum Schloss Herzberg im

Harz / Südniedersachsen

17. August bis  31. Oktober 2019

Fotografie: Borris Juergen, Erlenzeisig
    

  

Der Nationalpark Harz hat 2019 zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum sechsten Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Mit ihren Motiven von spannenden Tierbegegnungen, atemberaubenden Landschaften oder den kleinen Wundern am Wegesrand können Hobby- und Profi-Fotofreunde ihre Faszination für die Natur im Nationalpark Harz mit anderen teilen.

Die Jury hatte auch in diesem Jahr die schwere Aufgabe, aus den über 1.000 eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Eine Ausstellung mit den schönsten Bildern ist im Anschluss an die Eröffnung bis zum 31.10.2019 im Museum Schloss Herzberg zu sehen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 10 – 16 Uhr geöffnet.

Weiterhin wurden die 14 besten Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2020 ausgewählt. Dieser ist nach der Ausstellungseröffnung zum Preis von 14,95 € in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt vollständig dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Erhältlich ist der Kalender in ausgewählten Buchhandlungen. Außerdem kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 bestellt werden.

Der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH Herzberg kooperieren seit 2010 im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb und dem Kalender „HarzNATUR“. Für die Jungfer Druckerei ist die Vermeidung von Emissionen und die Verbesserung der Effizienz ihrer Maschinen wesentlicher Bestandteil ihres umweltfreundlichen Betriebskonzeptes. Ihr Einsatz für das Luchsprojekt ist Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der Harzregion und ihrer vielfältigen Natur.
  
© Nationalpark Harz und  Museum Schloss Herzberg im Schloss 2 in 37412 Herzberg am Harz

 

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Fotokurs - Lichtmalerei

verzaubert Steinzeit

Die 5000 Jahre alten Steinzeitgräber der Altmark sind eine der spannendsten und geheimnisvollsten Fotomotive Sachsen-Anhalts. Der Fotokurs "Lichtmalerei verzaubert Steinzeitgräber" führt ein in die inszenierte Bildgestaltung mit Licht. An einem Abend entstehen eindrucksvolle Bilder der monumentalen Steinzeitgräber in der Altmark

Information: Fotokurs Lichtmalerei verzaubert Steinzeit

in der Altmark / Sachsen-Anhalt

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: Samstag, den 2. November 2019

  

         fotoworkshop lichtmalerei grosssteingraeber
 
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Fotoausstellung

30 Jahre Mauerfall

Verletzte Landschaft

Abbau Staatsgrenze West

von Hans-Wulf Kunze

Salzkirche in Tangermünde in der

Altmark / Sachsen-Anhalt von

3. bis 30. November 2019

Fotografie: Hans-Wulf Kunze, Tagebau Harbke, 1990
   

    

Der Magdeburger Fotograf Hans-Wulf Kunze erhielt 1990 den Auftrag, die Staatsgrenze West zu dokumentieren. Kunze fuhr, gemeinsam mit dem Schriftsteller Ludwig Schumann an die Grenze. Die Besichtigung der Grenzanlage brachte die Gewissheit, dass eine Dokumentation nicht mehr möglich sei, weil der Abbau der Grenze zu weit fortgeschritten war. Beide legten ein eigenes Konzept vor, das Impressionen einer verletzten Landschaft links und rechts der Grenze einfangen sollte. So  entstanden eine Ausstellung und ein gemeinsames Buch.

  
Sehr empfehlenswerte Ausstellungseröffnung am Sonntag, den 3. November 2019 um  15 Uhr mit Lesung der Texte des Schriftsteller Ludwig Schumann und Musik vom Saxophonisten Warnfried Altmann.
   
© Salzkirche am Zollensteig 20 in 39590 Tangermünde in der Altmark / Sachsen-Anhalt
      
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Fotokurs Nachtfotografie

   

in der Hansestadt Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel ist geprägt von mittelalterlichen Fachwerkhäusern, norddeutscher Backsteinarchitektur und malerischen Kopfsteinpflasterstraßen.  Der Grundkurs für Fotografie zeigt auf leicht verständliche Art und Weise und in praxisorientierter Form direkt am Fotomotiv in Salzwedel die Kameraeinstellung und die Bildgestaltung.

Information: Fotokurs in Salzwedel

in der Altmark / Sachsen-Anhalt von

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: Freitag, der 1. November 2019

         Fotokurs in Salzwedel Altmark
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Fotoausstellung

Akt I Mode I Reportage

von Günter Rössler

 

 

Stadtsparkasse in

Magdeburg / Sachsen-Anhalt

11.Oktober  bis 1.November 2019

Fotografie: Heidrun (1977), Günter Rössler
      

    

Günter Rössler gilt als einer der bedeutendsten Fotografen Ostdeutschlands. Seine Aktbilder im »Magazin« machten ihn berühmt. In der »Sibylle« lichtete er Stil und Geschmack der Zeit ab und setzte nicht nur schöne, sondern auch selbstbewusste Frauen in Szene – sein Beitrag zur Emanzipation der Frau aus einem Blickwinkel, der heute außergewöhnlich scheint. Günter Rösslers Fotografien wirken nahezu zeitlos. Sie faszinieren durch Leichtigkeit und eine scheinbar improvisierte Dynamik. Mit seinen Arbeiten hat er spannende Zeitdokumente und einzigartige Kunstwerke hinterlassen, die heute in zahlreichen Kunstsammlungen und Museen vertreten sind.

»Stille, kraftvolle Bilder, zeitlos schön, unabhängig von allen Trends. Eine Insel der Ästhetik im gegenwärtigen Ozean der schrillen Töne und grellen Effekte.« (Roger Rössing)
   
© Eine Ausstellung der Filmkunsttage Sachsen-Anhalt  in der  Stadtsparkasse am Alter Markt 12 in Magdeburg
   
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fotokurse magdeburgFotoausstellung

Moderne. Ikonografie. Fotografie.

Das Bauhaus und die Folgen

1919-2019

 

 

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in

Magdeburg / Sachsen-Anhalt vom

22. September 2019 bis 9. Februar 2020

Fotografie: Joachim Brohm, Moholy-Nagy House, Detail, 2015, Copyright J. Brohm
  

  

„Der Fotografie-Unkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“ László Moholy-Nagy 1927
   

 

Die Fotografie ist das Bildmedium, das sich neben Architektur und Design in der Wahrnehmung des Betrachters bis heute ganz besonders mit dem Bauhaus verbindet. Für die zentrale Idee des Bauhauses, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit die besten Voraussetzungen. Die Erkundung der Welt mit der Kamera, fotografische Grenzüberschreitungen, kreative Impulse, wie Experimente mit Licht und Schatten, beförderten ein „Neues Sehen“, das den Aufbruch der Fotografie in die Moderne erst ermöglichte.

Die Fotografie am Bauhaus zwischen den beiden gegensätzlichen Positionen eines László Moholy-Nagy, der eine Neuauslotung der fotografischen Möglichkeiten propagierte und eines Walter Peter-hans, der den Wandel vom „Neuen Sehen“ zur angewandten Sachfotografie suchte, dient als Ausgangspunkt der Ausstellung, die Bildbeispiele aus den 20er Jahren bis in die Gegenwart zeigt.

Unter Verwendung von Fotografie schuf das Bauhaus Leitbilder für den modernen Bildgebrauch und lieferte auch die Methodik dafür, sie ohne Grenzen anzuwenden. Die Ausstellung zeigt exemplarisch Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus auf die Fotografie bis heute.

Unter dem Begriff des Bauhauses und dem dort propagierten „Neuen Sehen“ und „Neuen Bauen“ subsumieren wir in diesem Ausstellungsprojekt in üblicher Weise zeitgeschichtliche Prozesse, für die das Bauhaus den Begriff und den historischen Bezugspunkt liefert, die sich jedoch international parallel darüber hinaus bewegen und sich nicht voneinander trennen lassen.

Die Ausstellung umfasst drei Schwerpunkte. Im ersten sind Aufnahmen von Künstlern aus der Zeit des Bauhauses zu sehen, wie Xanti Schawinsky, Florence Henri, Lore Krüger, Rudolf Hatzold, Willi Eidenbenz oder Albert Renger-Patzsch. Die sechziger Jahre bis zur Gegenwart bilden den zweiten Schwerpunkt, mit Arbeiten von Ulrich Wüst, Bernhard Blume, Gottfried Jäger, Brian Eno, Matthias Hoch, Ricarda Roggan, um nur einige zu nennen. Unmittelbar in der Gegenwart angesiedelt ist ein Projekt in Kooperation mit der Kunsthochschule Leipzig, mit Absolventen und Studierenden der Klasse Joachim Brohm, die sich im Verlauf der vergangenen Jahre dem Thema des Bauhauses genähert haben.
     
© Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6 in 39104 Magdeburg

    

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Fotokurs

in Halle(Saale)

Halle an der Saale ist eine der ungewöhnlichsten Städte in Deutschland. Anlass genug für einen tieferen Blick in eines der interessantesten Städte des Ostens und einen abwechslungsreichen und lehreichen Grundkurs für Fotografie. In diesen praxisorientierten Fotokurs werden direkt am Fotomotiv die Grundlagen der Kamerabedienung und Bildgestaltung erklärt und trainiert.

Information: Fotokurs in Halle(Ssale)

in Sachsen-Anhalt

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 18. April 2020

         
 
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Fotoausstellung

„Test the West“

von Daniel Biskup

 

Zeitgeschichtlichen Forum

in Leipzig / Sachsen

25. September 2019 bis zum 2. Februar 2020

Berlin, 1992 © Daniel Biskup
    

      

In den ersten Jahren nach dem Mauerfall bereist der Bonner Fotograf Daniel Biskup Ostdeutschland und dokumentiert Menschen, Städte und Landschaften im Spiegel der tiefgreifenden Veränderungen. Das Zeitgeschichtliche Forum präsentiert eine Auswahl seiner Fotografien, die vor allem die Atmosphäre in Sachsen einfangen. Die Arbeiten halten ein vielschichtiges Stimmungsbild fest, das durchaus gemischte Gefühle auslöst.
Daniel Biskup wird 1962 in Bonn geboren. Bereits in jungen Jahren beginnt er, das Zeitgeschehen in seiner Heimat zu fotografieren. Die Kamera wird sein ständiger Begleiter. Besonders interessiert er sich für Osteuropa, da seine Eltern aus den ehemals deutschen Ostgebieten stammen. 1988 reist Biskup das erste Mal in die Sowjetunion, um sich ein Bild von Gorbatschows Politik der „Glasnost“ und „Perestroika“ zu machen. Als im Sommer 1989 DDRFlüchtlinge nach Budapest strömen, hält er dieses Ereignis fest und beginnt, den Umbruch in Ostdeutschland zu dokumentieren. Einerseits fängt er den Tatendrang und die Euphorie der Menschen ein, die die neuen Freiheiten annehmen und voller Hoffnungen sind. Andererseits zeigt er die Enttäuschungen und das Leid derer, die durch den radikalen Wandel ihre Arbeit und ihr bisheriges, vertrautes Leben aufgeben müssen. Nach fast 30 Jahren ist sein differenzierter Blick auf die historische Umbruchszeit auch eine Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der Gegenwart.
    
© Zeitgeschichtlichen Forum in der Grimmaische Str. 6 in  04109 Leipzig und Der deutsche Preis für politische Fotografie
   

 

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Fotoworkshop

Neue Architektur

in Berlin

 

 

 

Der Fotokurs Architekturfotografie an dem futuristischen Platz - Berlin.  Der Fotokurs erklärt praxisorientiert an ausgesuchten Architekturen  Kamerabedienung, Bildgestaltung in Grafik / Licht und Bildbearbeitung in der Architekturfotografie.  Faszinierende Fotografien  entstehen mit Ihren Kameras  an reizvoller Architektur.

 

 

 

Information:  Fotokurs Architekturfotografie Berlin

Termin:  13. - 15. März 2020

Buchung unter: Servicebüro 

 

               fotokurs architekturfotografie berlin
  

 

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fotokurs leipzig

Fotoausstellung

180 Jahre Fotografie

Die Ästhetik der Lüste

 

 

 

 

 

 

Deutschen Fotomuseum in

Markkleeberg / Leipzig / Sachsen

vom 18. August bis zum 30. Dezember 2019

Fotografie: Anonymus, Schleietanz, um 1900
    

  

Am 19. August 1839 wurde die Erfindung der Fotografie erstmals in Paris öffentlich bekannt gegeben. Aus diesem Anlass startet das Deutsche Fotomuseum eine Ausstellungsreihe zum 180. Geburtstag  der Fotografie. Die Ausstellung „Die Ästhetik der Lüste“ mit erotischen Fotografien von 1860 bis zur Gegenwart aus der Sammlung des Deutschen Fotomuseums zeigt den ständigen Wandel der moralischen Maßstäbe und die damit einhergehenden Veränderungen des menschlichen Schönheitsideals.

Seit den Anfängen der Fotografie gibt es kaum ein fotografisches Sujet, das stärkere Aufmerksamkeit auf sich zieht, als der nackte menschliche Körper. Deutlicher als andere Themen und Motive offenbart die Aktfotografie das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt. „Die Menschheit“, schrieb Walter Benjamin, „die einst bei Homer ein Schauobjekt der Olympischen Götter war, ist es nun für sich selbst geworden.“ Die Ausstellung gibt einen Überblick über 180 Jahre Aktfotografie und zeigt, wie sich das Körperbild, der erotische Geschmack und die öffentliche Meinung und Vorstellung von Moral und Sittlichkeit seit dem ausgehenden Biedermeier bis in unsere Tage verändert haben.

Schon die so genannten „Pikanterien“ aus dem 19. Jahrhundert waren Traumbild und Wunscherfüllung zugleich, indem sie das gängige Schönheitsideal verkörperten und als Fetischobjekt dienten. Während die frühen Aktfotografien noch stark tabuisiert waren, entwickelte sich nach dem 1. Weltkrieg allmählich eine gewisse Normalität im Umgang mit dem Abbild des nackten menschlichen Körpers. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderten sich die moralischen und ästhetischen Maßstäbe in immer kürzeren Abständen. Seither sind Nacktheit und Erotik zu einem derart strapazierten Motiv der Massenkultur geworden, dass sich für die künstlerische Fotografie die aktuelle Aufgabe stellt, dem Körperbild wieder Menschlichkeit zu verleihen.

   
© Deutschen Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
   

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Fotokurs - Lichtmalerei

trifft auf

Thüringens Naturdenkmäler

 

Fotografie anders: Theatralische Lichtgestaltungen und die schönsten Naturmotive Thüringens verschmelzen zu romantischen Bildern.  Mit geringsten fototechnischen Einsatz, für jeden also in seiner eigenen Heimat nachvollziehbar, entstehen reizvolle märchenhafte Inszenierungen in Licht und Farbe als Gruppenarbeit. 

Info: Fotokurs Lichtgestaltung an Naturdenkmälern

bei Bad Liebenstein / Thüringen

Termin: Samstag, den 9. November 2019

Anmeldung Servicebüro

 

          fotokurs lichtmalerei

       

  Der Fotokurs findet statt. Anmeldungen sind noch möglich!  Der Preis pro Person ist 74 Euro für

den Fotokurs von 14 bis 23 Uhr.

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Fotoausstellung

  

Wendezeit

 

 

 

 

 

Schloßbergmuseum in

Chemnitz / Sachsen vom
15. September bis 24. November 2019

Fotografie: Michael Backhaus, Die größte Demonstration der Wendezeit

 in Karl-Marx-Stadt am 15. Januar 1990

  

  

Spricht man heute von den Ereignissen der „Wende“, so fokussiert man häufig lediglich auf jene Ereignisse, die den gesellschaftlichen Umbrüchen 1989 unmittelbar voraus gingen. So wichtig diese waren, und so sehr etwa Wahlfälschung, Sputnikverbot oder Ausreisewelle in die DDR-Gesellschaft hineinspielten – basisdemokratische Opposition gegen Missstände innerhalb der bestehenden Verhältnisse hatte eine weitaus längere Vorgeschichte.
„Was uns wichtig war“ – unter dieser Formel könnte man die Vielzahl von Initiativen, die spätestens seit Ende der 70er Jahre – meist unter dem Schutz der Kirchen – feste, wenngleich weitgehend konspirative Formen anzunehmen begannen, zusammenfassen. Arbeitskreise entstanden: zu Fragen der Ökologie, zu Verkehr, Stadtplanung, Kultur und Denkmalpflege, zur Demokratie, zu Problemen der „Dritten Welt“, zu Schwulen- und Lesbenangelegenheiten, zum Feminismus und natürlich vor allem zu Friedensfragen. Das Entstehen der ersten Friedensgruppen korrespondierte eng mit der Verstärkung der  Militarisierungstendenzen in der DDR 1979, als der Wehrkundeunterricht an den Schulen eingeführt und die Einberufen von Mädchen und Frauen zu Wehrdienst im Verteidigungsfalle ins Auge gefasst wurde.

Die internationale Lage unter den Bedingungen des Kalten Krieges – Aufstellung sowjetischer Mittelstreckenraketen auf dem Gebiet der DDR, Nato-Doppelbeschluss, das Starwars-Programm Ronald Reagans – bescherte den Friedengruppen einen respektablen Zulauf, vor allem aus der Jugend. Sichtbaren Ausdruck fand das Friedensengagement junger Leute im Tragen des „Schwerter zur Pflugschar“-Aufnähers. Rasch erweiterte sich das Arbeits- und Interessenspektrum der Aktivistengruppen auf weitere, vielfältige gesellschaftliche Bereiche. Derartige Bekenntnisse erforderten Mut, denn die Träger der Patches sahen sich zunehmend den Repressalien von Polizei und Staatssicherheit ausgesetzt. Man sah sich vielfach zu konspirativem Verhalten gezwungen – so zirkulierten etwa Streichholzschachteln mit Aufdruck als Einladungen zu Gesprächszirkeln wie etwa im Keller der Michaeliskirche in Altchemnitz in der Szene.

Doch trotz Beobachtung und Verfolgung blieben die Gruppen bis in die Wendezeit und oft auch darüber hinaus aktiv, wobei es durchaus zu dem politischen Kuriosum kommen mochte, dass Aktivisten wie der Studentenpfarrer Hans Jochen Vogel wegen ihres Friedenengagements, etwa gegen den Balkankrieg, auch unter bundesdeutschen Verhältnissen mit Strafverfolgung rechnen mussten. Auch, wenn die Zahl der in den Gruppen organisierten Menschen überschaubar blieb: Ihr Einfluss auf die Gesellschaft blieb alles andere als begrenzt, denn das was innerhalb der Gruppen thematisiert, diskutiert und umgesetzt wurde, bahnte sich über Freunde und Bekannte, Veranstaltungen und Medien durchaus seinen Weg in die Vorwendegesellschaft hinein.
Für die Ausstellung „Wendezeit“, die vor allem an die vielfältigen basisdemokratischen Aktivgruppen des Vorwendejahrzehntes erinnern möchte und außerdem einen kritischen Blick auf die zweite Phase der Wende, die hinsichtlich der angestrebten Ziele einen deutlichen Paradigmenwechsel mit sich brachte, werfen möchte, hat das Schloßbergmuseum eine Vielzahl von Materialien zusammengetragen, die größtenteils erstmalig in einer Ausstellung zu sehen sein werden.

  

   

© Schloßbergmuseum Chemnitz auf dem Schloßberg 12 in 09113 Chemnitz
  

   

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Fotoworkshop
Herbst im Nationalpark
Hainich

Im Herbst ist der Nationalpark Hainich geprägt durch ein impressionistisch anmutendes intensives Farben- und Lichtspiel. Der "Indian Summer" wird deutlich sichtbar und spürbar sein und gibt den Teilnehmern reichlich Inspiration für den Fotoworkshop.
 

Information: Fotokurs Herbst im Nationalpark

Termin: Sonntag, den 20. Oktober 2019

Anmeldung: Servicebüro 

            Fotokurs Landschaftsfotografie Thüringen
 
 

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Fotoausstellung

UNBEKANNTE

MODERNE

 

 

 

 

Dieselkraftwerk in

Cottbus / Brandenburg vom

26. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020

Fotografie: Ré Soupault, Hochzeit, Paris, 1934, Fotografie Nachlass

© Ré Soupault/Manfred Metzner

   

   

Ästhetische und gesellschaftliche Utopien der 1920er/30er-Jahre – und zuweilen auch deren Scheitern – sind zentrale Aspekte des Ausstellungsprojekts UNBEKANNTE MODERNE des Brandenburgischen Landesmuseums für moderne Kunst. Im Zentrum der insgesamt fünf Ausstellungen an beiden Museumsstandorten in Cottbus und Frankfurt (Oder) stehen Fragen nach künstlerischen Bildvorstellungen, die den Zusammenhang zwischen sozialkritischen Betrachtungen und gesellschaftsreformerischen sowie ästhetischen Utopien in den 1920er- und 30er-Jahren aufzeigen.
Das durch die Unterstützung zahlreicher Förderpartner realisierte Ausstellungsprojekt UNBEKANNTE MODERNE bildet den Ausgangspunkt einer Reflexion der Sammlung des Brandenburgischen Landesmuseum für moderne Kunst (BLMK) und ihrer historischen Bezüge. Das BLMK hat dabei auch die Fortschreibung modernistischer Entwicklungen im Osten Deutschlands und Europas nach dem Zweiten Weltkrieg im Visier. Jenseits der großen Zentren der Moderne finden sich Spuren in Kunst, Architektur und Design, die zum großen Teil nur Eingeweihten bekannt oder gar noch unentdeckt sind. Und gerade diese Spuren – die
gesellschaftspolitischen Analysen und ästhetischen Utopien – schreiben sich in der „Ostmoderne“ fort.
In der Hauptausstellung in Cottbus „Bild der Stadt / Stadt im Bild“ stehen daher nicht primär die „Goldenen Zwanziger“ im Fokus. Vielmehr wird ein Panorama aufgespannt, das den künstlerischen Blick, der zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion oszillierte, auf unterschiedliche Alltagsrealitäten untersucht: Von der Misere der Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg – geprägt von Armut, Protest, Arbeiterbewegungen und Arbeitslosigkeit, über die künstlerischen Blicke auf Geschlechterkonstruktionen und neue Rollenbilder („Die neue Frau! Der neue Mann?“), bis hin zu Formen neuen Sehens und Denkens von Architektur- und Stadtkonzepten. Die Ausstellung reflektiert die zunehmende Diskrepanz zwischen progressiven, in die Kunst eingeschriebene Ideen von reformierten sozial-politischen Wirklichkeitsbedingungen, und alltäglichen Handlungsfeldern hin zu den Brüchen, die den Übergang in eine nationalistisch geprägte Gesellschaft bedeuteten.
Künstler der Ausstellung in Cottbus: Gerd Arntz, Karl Völker, Ré Soupault, Oskar Nerlinger Frans Masereel, Lotte Reiniger, Johannes Beutner, Lea Grundig, Hans Grundig, Hans Richter, Richard Müller, Fritz Tröger, Werner Hofmann, Ewald Schönberg, Otto Nagel, Christian Schad, Hans Baluschek, Tina Bauer-Pezellen, Ludwig Hirschfeld-Mack, Albert Henning, Marianne Brandt, Irena Blähová, Xanti Schawinski, Lotte Gerson-Collein u.a.
Während in Cottbus der Schwerpunkt auf dem Verhältnis von Utopien und Alltagsrealitäten liegt, fokussiert die Hauptausstellung in Frankfurt (Oder) „Neue Städte – Neue Menschen“ auf Denkfiguren und Bildkonzepte, die programmatisch-strukturelle Analogien zwischen musikalischen Prinzipien und neuen Bild-, Architektur- und Stadtformen herstellt. Die Ausstellung untersucht Gestaltungs- und Bildungsansätze, die auf musikalischen Grundsätzen basieren und diese als Grundlage auf pädagogisch-erzieherische Utopien der Reformbewegung einerseits sowie auf Architektur-, Stadtvorstellungen und Menschenbildern der Moderne andererseits übertragen.
 
© Museum Dieselkraftwerk in Cottbus an der Uferstraße / Am Amtsteich 15 in 03046 Cottbus

    

   

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Fotokurs Lightpainting
Fotokunst aus Bewegung, Farbe, Licht und Kreativitaet


Das Licht ist das Fotomotiv. Kreativität, Farbe, Bewegung und Licht bilden eine ästhetische Einheit, welche durch harmonische Linien und transparente Flächen gebildet wird. Durch Langzeitbelichtung entstehen fantasievolle und grafisch interessante Bilder die mystisch, originell ja sogar edel auf uns wirken.

 

Information: Fotokurs Lightpainting in

Eisenach / Thüringen

Anmeldung unter: Servicebüro

Termin: Samstag, den 16. November 2019

 

         fotokurs lightpainting

    

  

Der Fotokurs findet statt. Ihre Anmeldungen sind willkommen. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 14 bis 23 Uhr.

 
   

 

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fotokurs berlinFotoausstellung

Greenpeace

Photo Award

 

f³ – freiraum für fotografie in

Berlin vom

28. August bis 3. November 2019

Fotografie: Pablo E. Piovano: PATAGONIEN – LAND IM KONFLIKT

  

  

Der Kanadier Ian Willms und der Argentinier Pablo E. Piovano sind die Gewinner des Greenpeace Photo Award. Der Award unterstützt die Realisierung von Foto-Dokumentationen zu relevanten Umweltproblemen und wird seit 2014 alle zwei Jahre von Greenpeace Schweiz und Greenpeace Deutschland vergeben. In ihren Langzeitprojekten befassen sich die beiden ausgezeichneten Fotografen mit den aktuellen Themen Landrechte, Klimawandel und den Auswirkungen der Ölausbeutung auf indigene Gemeinschaften.

Pablo E. Piovano: PATAGONIEN – LAND IM KONFLIKT Patagonien ist bekannt für seine atemberaubenden Landschaften, seine Gletscher und ursprünglichen Wälder. Das äußerst dünn besiedelte Gebiet erstreckt sich über fünf argentinische Provinzen und sechs chilenische Regionen. Zehntausende von Tourist*innen bereisen den südlichsten Zipfel Südamerikas jährlich, um dieses Naturwunder zu erleben. Was weniger bekannt ist: In Patagonien toben derzeit Kämpfe um Land, Ressourcen und die Rechte der Indigenen.
Pablo E. Piovano dokumentiert die seit Jahrzehnten andauernden Landkonflikte in Patagonien. In der Region Araucanía in Chile verteidigen die Mapuche ihr Landrecht als gebürtige Ureinwohner*innen – auch gegen die Regierung, die sie als Terrorist*innen anklagt. Sie kämpfen gegen die Zerstörung ihrer Lebensgrundlagen und fordern das Recht ein, ihre jahrhundertealten Traditionen zu leben. In seinen Bildern kontrastiert Piovano die einzigartige Schönheit, den Artenreichtum und die kulturelle Vielfalt Patagoniens mit dem brutalen Kampf um seine Zukunft.

  

 

© Greenpeace Photo Award und ³ – freiraum für fotografie in der Waldemarstraße 17 in 10179 Berlin 
             

   

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Fotokurs Frankfurt

am Main

Der praxisorientierte Fotokurs in Rhein- Main zu den Grundlagen der Fotografie. Die Stadt Frankfurt bietet eine einmalige Palette an abwechslungsreichen Fotomotiven für einen interessanten Fotokurs für den Einstieg in die Fotografie. Der Fotokurs bietet Ihnen hochwertige Seminarunterlagen und Übungen für eine nachhaltigen Erfolg für Ihr fotografische Kreativität.
 

Information:  Fotokurs Frankfurt am Main in Hessen

Termin: 29. Februar  2020

Anmeldung: Servicebüro 

         Fotokurse Frankfurt
    

 

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Fotoausstellung

ETHEREAL.

PHOTOGRAPHIC

ART FROM NORWAY

 

 

 

 

Fotografie Forum

in Frankfurt / Hessen

3. Oktober 2019 bis 12.  Januar 2020

Fotografie:   Cul-de-sac. Giclée print, 2018 © Linn Pedersen

     

   

flirren, schimmern, leuchten, fliehen: Vom Wesen und Wirken des Lichts handeln die Arbeiten von A K Dolven, Dag Alveng und Linn Pedersen, die das Fotografie Forum Frankfurt unter dem Titel ETHEREAL. PHOTOGRAPHIC ART FROM NORWAY vom 03.10.2019–12.01.2020 zeigt. Mit Fotografie, Video und Installation widmen sich die beiden Künstlerinnen und der Künstler extremen Lichtqualitäten, die prägend sind für die mystische Atmosphäre ihres Heimatlandes Norwegen und für ihr eigenes Lebensgefühl.
Dag Alveng (*1953) porträtiert Menschen, entspannt im Garten, am Strand, im Wald, sowie sommerliche Landschaft. Stets mit im Bild, fühlbar gleißend oder schattig kühlend, das Hoch-sommerlicht. Irritierend zeitlos sind A K Dolvens (*1953) surreale Reflexionen des Lichts am Polarkreis, in Videos mit sich selbst als Akteurin. Mit einer begehbaren Camera obscura, mit der sie monatelang Natur und Personen fotografiert hat, schafft Linn Pedersen (*1982) ungewöhnliche Perspektiven auf ihre eigenen Licht-Bilder.
ETHEREAL gibt Einblicke in die lebendige zeitgenössische Fotografieszene Norwegens und ist Beitrag des Fotografie Forum Frankfurt zum Ehrengastprogramm des Landes bei der diesjährigen Frankfurter Buchmesse.

  
© Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32. Frankfurt
    

    

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Fotokurs

im

Bergwerk Merkers

  

 

Der Erlebnisfotokurs beleuchtet die Fotografie in einem der interessantesten und schönsten Bergwerke der Welt. Der Fotoworkshop erklärt und trainiert gemeinsam die Lichtgestaltung und die grafische Bildgestaltung  mit der Fototechnik der Kursteilnehmer, im tiefsten Besucherbergwerk der Welt, in 800 Meter Tiefe unter Tage. Spektakuläre Bilder entstehen von den riesigen Superkristall und dem Untertageabbau. 

 

 

Anmeldung unter: Servicebüro

Termin:  Samstag, den 25. Januar 2020

Info: Fotokurs im Bergwerk Merkers

Der Fotokurs findet statt. Ihre Anmeldungen sind willkommen.

 

          

Fotokurs im Bergwerk Merkers Hessen Geschenk Erlebniss

 
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Fotoausstellung

Alex Webb

„The Suffering of Light“


Leica Galerie in

Wetzlar / Hessen vom

5. September bis 3. November 2019

Fotografie: © Alex Webb Boquillas Mexico 1979
  

 

Häufig durch das Licht, die Farbe und die Atmosphäre der Tropen inspiriert, erkundet Alex Webb die Straßen der Welt. Nicht nur um das tägliche Leben zu dokumentieren, sondern auch um einzigartige und gelegentlich rätselhafte Momente zu entdecken. Bekannt geworden ist er vor allem durch seinen prägnanten Einsatz von Farbe.
Die Ausstellung „The Suffering of Light“ des renommierten zeitgenössischen Magnum-Fotografen präsentiert eine ganz persönliche Auswahl von 35 Exponaten aus seinem vielschichtigen und umfangreichen OEuvre. Die Exponate geben einen Einblick in das Schaffen des Fotografen aus nahezu drei Jahrzehnten. Neben Motiven aus Indien, Griechenland, Grenada und Haiti sind Aufnahmen aus Kuba und Mexico zu sehen – Ländern, denen Webb zwei seiner Bücher, La Calle und Violet Isle, gewidmet hat. Letzteres entstand in Zusammenarbeit mit seiner Frau, der Fotografin Rebecca Norris Webb.
Alex Webb wurde am 5. Mai 1952 in San Francisco geboren. Schon als Jugendlicher entwickelte er Interesse an der Fotografie. Von 1970 bis 1974 studierte er Literatur und Geschichte in Havard, ab 1972 auch Fotografie im Apeiron-Photo-Workshop in New York. Als freischaffender Fotograf hat er seine zunächst schwarzweißen und später farbigen Serien in renommierten Magazinen veröffentlicht. Seit 1979 ist er Vollmitglied der Agentur Magnum.
Webb präsentierte seine Arbeiten in zahlreichen Bildbänden und Ausstellungen und wurde vielfach ausgezeichnet, u. a. mit der Leica Medal of Excellence (2000), der David-OctaviusHill-Medaille der Deutschen Fotografischen Akademie (2002) und einem Guggenheim Stipendium (2007).
 

 

© Leica Camera AG, Am Leitz-Park 5, D-35578 Wetzlar
  

  

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Fotokurs

 

Mystik alter Baeume

 

Nächtliche Lichtinstallationen verschmelzen  mit Schwarzweißfotografie zu geheimnisvollen Natur-fotografien.

Termin: 25. Oktober 2019  in Eisenach / Thüringen

Info: Fotokurs Mystik alter Bäume

    Anmeldung: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt.

Anmeldungen sind noch möglich!

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 15 bis 24 Uhr.

 

          fotokurs bäume wald lichtmalerei
    

 

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fotokurs harz goslarFotoausstellung

Industriearchitektur der Moderne

im Spiegel der Fotografie

 

WELTKULTURERBE

Besucherbergwerk RAMMELSBERG

bei Golsar / Harz / Niedersachen

23. Juni bis 17. November 2019

Gesamtansicht der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg (um 1950)

© Albert Renger-Patzsch – Archiv Ann und Jürgen Wilde, Zülpich/VG Bild-Kunst (Abzug WERBG)

        

   

Die Architekten der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg, Fritz Schupp und Martin Kremmer, zwei der bedeutendsten deutschen Industriebaumeister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bauten die Bergwerksanlage nach ihren Vorstellungen von symmetrisch-übersichtlicher Gestaltung des Gesamtkomplexes unter Berücksichtigung der herrschenden nationalsozialistischen Architektursprache. Kombiniert mit Elementen des Modernen Bauens entstand ein spezieller Architekturstil. Die genaue Betrachtung dieser Stilsprache soll der Fotoausstellung als Grundlage dienen.

In den 1950er Jahren hat Albert Renger-Patzsch die Tagesnalagen des Erzbergwerk Rammelsberg fotografiert. Diese selten gezeigten Fotografien im Stil der Neuen Sachlichkeit dokumentieren das ästhetische Programm der Architektur der Bergwerksanlagen in unvergleichlicher Weise. Im Dialog greift Fotograf Dieter Blase in einer aktuellen Werkserie Aspekte der historischen Fotografien auf und setzt diese in noch vorhandene Arbeitsplatzsituationen und funktionale Strukturen um.

Bilder von der Baustelle der Tagesanlagen aus den 1930er Jahren geben Einblicke hinter die Kulissen dieser Architektur auf die Situation einer Großbaustelle. Damit gibt die Sonderausstellung bisher ungekannte Einblicke in den Bau der Übertageanlagen des Erzbergwerks Rammelsberg im Zuge der nationalsozialistischen Wirtschafts- und Rüstungspolitik in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre.
  
© WELTKULTURERBE RAMMELSBERG, Bergtal 19 in 38640 Goslar
     

 

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

Termin: 04. - 05. April  2020

Anmeldung unter: Servicebüro

 

           fotokurs portraitfotografie

    

Der Fotokurs findet statt.

Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 
 
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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen

  

 

Montag, 7. Oktober 2019 - 19:05 - 20:00 Uhr n-tv  2019
Schallplatten, analoge Fotografie und Super-8-Filme wurden längst durch neue digitale Erfindungen ersetzt. Oder etwa doch nicht? Immer mehr Liebhaber setzten wieder auf die Retro-Stars vergangener Jahrzehnte. Aber was macht eigentlich deren Faszination aus? Die Dokumentation blickt auf die Klassiker im neuen Gewand und lässt Hersteller, Fans und Profis zu Wort kommen.


Montag, 7. Oktober 2019 - 23:15 - 00:15 Uhr arte
Elliott Erwitt - Silence Sounds Good 2019

Online von 30. September bis 06. Dezember
Elliott Erwitt, 1928 in Paris geboren, mit elf Jahren in die USA emigriert und seit seiner Jugend Fotograf, hat die Geschichte des Mediums Fotografie entscheidend geprägt. Berufliches Renommee erlangte er mit seinen Porträts großer Persönlichkeiten des vergangenen Jahrhunderts, internationalen Reportagen und seinen Arbeiten für Magnum, aber auch mit Hundefotos und Selbstporträts voller Komik. Denn ebenso legendär wie seine Bilder sind auch Erwitts Humor und Selbstironie. Über das Leben des Fotografen war bislang wenig bekannt. Zwar gibt es etliche Interviews und Reportagen, aber keinen einzigen Dokumentarfilm zu seinem Werk und seiner Person. Denn der große Beobachter eines ganzen Jahrhunderts steht selbst nur ungern im Blickpunkt. Adriana Lopez Sanfeliu ist es nun gelungen, ihre Kamera auf Erwitt zu richten. In ihrer Dokumentation nimmt sie den Zuschauer anhand von Erwitts Fotografien mit auf eine Reise durch die Zeit und schließlich nach Kuba und New York, wo Erwitt in seinem Studio und seiner Küche zu sehen ist. Lopez Sanfeliu, selbst Fotografin, war drei Jahre lang Erwitts Assistentin und bald auch eine gute Freundin. Schließlich schlug der Fotograf ihr vor, einen Film über ihn zu drehen - "bevor ich abkratze". Herausgekommen ist kein Erwitt-Biopic, sondern ein sehr persönliches Porträt von "Elliotto", wie Lopez Sanfeliu ihn nennt. Ihr Film "Elliott Erwitt - Silence Sounds Good" ist eine Begegnung mit einem besonderen Menschen und Fotografen.


Montag, 14. Oktober 2019 - 17:15 - 18:35 Uhr alpha
Wissen vor acht - Zukunft - Revolution der Fotografie: Lichtfeldkameras

Donnerstag, 17. Oktober 2019
Das Salz der Erde
Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 00:00 - 01:45 Uhr arte
The Salt of the Earth, 2014, Wim Wenders
Der Film präsentiert Leben und Arbeit des weltberühmten Fotografen Sebastião Salgado aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit. In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte - von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt. Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: "Genesis". Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten. "Das Salz der Erde" ist auch die bewegende Geschichte einer Vater-Sohn-Beziehung. Der Film wurde vielfach prämiert: Er wurde unter anderem mit dem César für den besten Dokumentarfilm 2015 sowie 2014 auf dem Festival in Cannes mit dem Spezialpreis in der Sektion Un Certain Regard ausgezeichnet. 2015 war er für einen Oscar nominiert.


Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 19:15 - 20:00 Uhr Tagesschau24
Der Fotograf Roger Melis - Chronist der Ostdeutschen

Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 23:05 - 23:35 Uhr MDR
2019
Roger Melis ist einer der Großen des ostdeutschen Fotorealismus. Stets war er mit nüchternem Blick auf der Suche nach dem, was wahr war. Er mochte nicht, wenn der Fotograf im Vordergrund stand, nie wollte er sich als Künstler exponieren. Es war das Fernweh, das den jungen Roger Melis dazu brachte, sich für den Beruf des Fotografen zu entscheiden. Nach der Fotografenlehre heuerte er zunächst bei der DDR-Fischereiflotte an. Hier entstanden seine ersten Fotoreihen. Als er mit der Kamera in die Welt ziehen wollte, wurde die Mauer gebaut. Frustriert plante er seine Flucht, doch seine Familie beschwor ihn, aus Angst vor Repressionen, zu bleiben. Melis blieb in der DDR und trieb sein fotografisches Schaffen mit Aufträgen für Zeitschriften und freien Arbeiten voran. Schließlich durfte er sogar nach West-Berlin reisen. Später fotografierte er seinen Sehnsuchtsort Paris. Wie so viele Künstler und Intellektuelle glaubte er, an einer allmählichen Liberalisierung des SED-Staates mitwirken zu können. Doch diese Hoffnung wurde nicht eingelöst. Obwohl Roger Melis in der alternativen Kunstszene gut vernetzt war, versank er Ende der 1980er-Jahre immer mehr in Melancholie, die er nicht abzuschütteln vermochte. In seinen Reportagen zeigte Roger Melis den Alltag, die Arbeits- und Lebensbedingungen und die politischen Rituale im realen Sozialismus. Machte er eine Reportage, gab es auch immer wieder Bilder, die nicht veröffentlicht werden durften. 2007 - zwei Jahre vor seinem Tod - veröffentlichte er den Fotoband "In einem stillen Land". Darin zeigte er erstmals auch unveröffentlichte Bilder und schuf ein umfassendes Porträt der DDR und ihrer Bewohner.
Das Salz der Erde

Donnerstag, 17. Oktober 2019 - 23:15 - 00:55 Uhr SWR
The Salt of the Earth, 2014, Wim Wenders

Montag, 28. Oktober 2019 - 18:30 - 18:45 Uhr alpha
Bergwelten - Unter den Sternen - Der Bergfotograf Paul Zizka

Dienstag, 29. Oktober 2019 - 00:30 - 01:00 Uhr alpha
Bergwelten - Unter den Sternen - Der Bergfotograf Paul Zizka

Dienstag, 29. Oktober 2019 - 06:00 - 06:45 Uhr Phoenix
Bergwelten - Unter den Sternen - Der Bergfotograf Paul Zizka

 

Samstag, 9. November 2019 - 18:45 - 18:50 Uhr MDR

Glaubwürdig: Harald Kirschner
Dem studierten Fotografen gelangen in der DDR Fotodokumente mit bedrückenden und beglückenden Einsichten. So zeigt er in seinem Bildband "Credo - Kirche in der DDR" Bilder aus dem christlichen Leben, die oft im krassen Gegensatz zur sozialistischen Sichtweise standen.




Recherche durch Kunstlinks.de und Recherche durch Redaktion der Photoschule Horn und abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Fotografie-Film im WEB
  

 

Square für Künstler, Carte Blanche für Martin Middlebrook, Fotograf

Mapplethorpe: Look at the Pictures

Tirol in Augenblicken: 150 Jahre Fotografie im Land der Berge

 

 

 

 
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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

 

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 47 Juli 2016
Ausgabe     Nr: 46 April 2016
Ausgabe     Nr: 45 Februar 2016
Ausgabe     Nr: 44 September 2015
Ausgabe     Nr: 43 Juni 2015
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Ausgabe     Nr: 40 Juli 2014
Ausgabe     Nr: 39 März 2014
Ausgabe     Nr: 38 Dezember 2013
Ausgabe     Nr: 37 September 2013
Ausgabe     Nr: 36 Juni 2013
Ausgabe     Nr: 35 März 2013
Ausgabe     Nr: 34 Dezember 2012
Ausgabe     Nr: 33 Oktober 2012
Ausgabe     Nr: 32 Juni 2012
Ausgabe     Nr: 31 Januar 2012
Ausgabe     Nr: 30 30. Oktober 2011
Ausgabe     Nr: 29 20. Mai 2011 Fotoausstellung Paris in Eisenach
Ausgabe     Nr: 28 1. Februar 2011 Aktfotografie in Grimma und Ziegenrück
Ausgabe     Nr: 27 1. November 2010 Helmut Newton in Kunsthaus Apolda
Ausgabe     Nr: 26 08. Juli 2010 Finissage der Galerie im Hause Bohl - Eisenach
Ausgabe     Nr: 25 05. März 2010 Modefotografie in Halle
Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

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