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Ausgabe Nr. 25 des Online-Magazin für Fotografie aktuelle Artikel zur Fotografie - Ausstellungen und Fotokurse - Fotografie im Fernsehen - Archiv
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Fotoausstellung
ART EN VOGUE Horst P. Horst trifft auf den „Roten Dior“
in Halle/Saale in Sachsen-Anhalt vom 4. März bis 25. April 2010 |
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Fotografie: Horst P. Horst, Silbergelatine-Abzug, Round the clock 1987 |
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Der Kunstverein “Talstrasse“ e.V. in Halle (Saale) begibt sich in der Zeit vom 4. März bis 25. April 2010 mit „Art en Vogue“ auf eine Reise in die Modewelt. Die Fotografien eines der bedeutendsten Modefotografen des 20. Jahrhunderts, Horst P. Horst, treffen auf originale Modelle aus den 1950er Jahren aus dem Modehaus Heinz Bormann aus Magdeburg. Modemagazine der amerikanischen Vogue, Filme und Modenschauen im Rahmen der Ausstellung ergänzen das Konzept.
Anfang der 1960er Jahre belieferte Bormann die neu eingerichteten Spezialgeschäfte für modische Bekleidung in der DDR, die Vorläufer der „Exquisitläden“. Seine Modelle wurden regelmäßig in der 1956 gegründeten Modezeitschrift „Sibylle“ veröffentlicht. Das Modehaus Bormanns nähte auch für die DDR Kultur- und Politikprominenz, wie für Dagmar Frederic, Bärbel Wachholz oder Monika Hauff, aber auch für Lotte Ulbricht. Die Ausstellung „Art en Vogue“ begibt sich auf Endeckungsreise durch die Welt der Mode.
© Kunstverein “Talstrasse“ e.V, in der Talstraße 23, 06120 Halle (Saale) in Sachsen-Anhalt
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Hyperlinks zu aktuellen Artikeln zur Fotografie im Internet |
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Fotografie: Christoffers Folkert, Fischen verboten |
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Fotografie: Arno Fischer, New York, Staten Island Ferry, 1978, Silbergelatineabzug, © VG Bild-Kunst Bonn, 2009 |
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Arno Fischer zählt zu den bedeutendsten deutschen Fotografen. In den 1950er Jahren arbeitete er in Ostberlin und reflektierte als Grenzgänger zwischen Ost und West die Situation der geteilten Stadt. Seine Fotografien für die legendäre ostdeutsche Zeitschrift „Sibylle – Zeitschrift für Mode und Kultur“ gelten bis heute als stilprägend. Neben ausdrucksstarken Porträtaufnahmen sind es vor allem die eindringlichen Reisebilder aus der DDR, Polen, Indien, New York, Afrika, die Fischers scharfe Beobachtungsgabe und sein Talent als feinsinniger Geschichtenerzähler offenbaren.
Seit
1978 lebt Arno Fischer zurückgezogen auf dem Land. Während der
vergangenen 30 Jahre dokumentierte er mit einer Polaroid-Kamera
anscheinend zufällig entdeckte Stillleben und Details in seinem Garten.
Mit diesen sehr privaten Bildern scheint der Fotograf sich selbst treu
geblieben zu sein: „Man muss nicht komponieren, die Welt ist die
Komposition“. Die Retrospektive würdigt das außerordentliche
künstlerische Lebenswerk des 1927 in Berlin geborenen Arno Fischer. Sie
stellt seine wichtig Die Ausstellung, zusammengestellt vom Institut für Auslandsbeziehungen e. V., Stuttgart, wird in Deutschland nur in der Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn und im Kunstmuseum Dieselkraftwerk in Cottbus präsentiert. Danach geht die Retrospektive auf eine weltweite Tournee. Auf der der Webseite der Bundeskunsthalle Bonn finden Sie ein Online-Video über Arno Fischer. © Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus in Brandenburg
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Fotografie: Pepa Hristova, Der Klub, 2006, aus der Serie Fremde im eigenen Land |
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Welche Rolle spielt die Zeit für unsere Wahrnehmung? Wie vertraut ist das Alltägliche tatsächlich? Die Fotografien von Michael Wesely, Pepa Hristova und Joel Sternfeld geben darauf höchst unterschiedliche Antworten. Bei Michael Wesely werden aus Bruchteilen von Sekunden mitunter Jahre. Die Aufnahmen von Pepa Hristova zeigen muslimische Bulgaren, die in ihrer Heimat ausgegrenzt werden, während Joel Sternfeld Tatorte von Verbrechen dokumentiert, jedoch lange nach der Tat. Das sind nur drei der künstlerischen Positionen in dieser Ausstellung. Weitere, u.a. von Rémy Markowitsch (Black Swan; Schadenfreude), Stephen Wilks (Donkey Roundabout) oder Hito Steyerl (After the Crash), zählen ebenfalls dazu. „Everyday Ideologies
– Zeitläufe, Lebenswege“ setzt fort, was 2008/2009 mit der Ausstellung
„Standort Alltag“ begonnen wurde. Erneut handelt es sich vorrangig um
Kunst in Bezug auf die Wirklichkeit. Von Interesse ist diesmal jedoch
weniger die Gegenüberstellung einzelner Strategien der Künstler, sondern
vielmehr deren unmittelbare Einbindung in ihre Werke. In ihnen geht es
z.B. um Erinnerung, Verlust, Verwandlung, Illusion, Utopie oder Alltag.
Künstler: Hagen Bäcker, Tacita Dean, Peter Hopkins, Pepa Hristova, Teresa Hubbard & Alexander Birchler, Peter Land, Rémy Markowitsch, Michael Müller, Deimantas Narkevičius, Jenny Perlin, Johannes Rochhausen, Florian Slotawa, Joel Sternfeld, Hito Steyerl, Mariusz Tarkawian, Michael Wesely, Stephen Wilks Die Ausstellung wird gefördert durch das Land Sachsen-Anhalt, Kultusministerium, und die Stiftung Pro Helvetia
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Fotografin: Erika Schmied, Thomas Bernhard |
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„Wie der Paul an
seiner krankhaften Selbst- und Weltüberschätzung zugrunde gegangen ist,
werde auch ich über kurz oder lang an meiner eigenen krankhaften Selbst-
und Weltüberschätzung zugrunde gehen.“ Auf den Spuren von Wittgensteins Neffe finden sich immer wieder autobiographische Züge. Über lange Jahre hat die Fotografin Erika Schmied als Nachbarin und Freundin Thomas Bernhard begleiten und damit auch die Orte dokumentieren können, die oftmals zu Schauplätzen seiner Bücher wurden. Aus Anlass der Inszenierung Wittgensteins Neffe zeigt das Deutsche Nationaltheater Weimar eine Auswahl von Fotos von Erika Schmied zu Thomas Bernhards Orten. Vom 19. März bis 15. Mai 2010 sind im Kesselsaal des e-werks (Am Kirschberg 7) – neben Fotos von Thomas Bernhard, seinen Häusern und seinem persönlichen Umfeld – auch Szenerien aus Wittgensteins Neffe zu sehen. Unter anderem zeigen sie die Irrenanstalt Am Steinhof, Paul Wittgensteins „eigentliche Heimat“, wie Bernhard schreibt, in die jener „immer von einem Augenblick auf den anderen und jedes Mal unter den fürchterlichsten Umständen“ hatte gebracht werden müssen. Die Fotos geben Einblick in die örtliche Umgebung und in die Umstände dieser besonderen Freundschaft, die Thomas Bernhard mit dem Neffen des Philosophen Ludwig Wittgensteins verband. Sie erlauben dem Betrachter Rückschlüsse darauf, wie die gefürchtete Fremdbeobachtung Bernhards immer auch Selbstbeobachtung war. Ort der Ausstellung und der Inszenierung: e-werk, Am Kirschberg 4, Eintritt frei. geöffnet an Vorstellungstagen jeweils eine Stunde vor Vorstellungsbeginn. Das Buch zur Ausstellung: Erika Schmied, Wieland Schmied: Thomas Bernhard. Leben und Werk in Bildern und Texten, Residenzverlag 2008, 320 Seiten, € 49,90. Wittgensteins Neffe Thomas Bernhard - Spielplan Regie: Claudia Meyer / Dramaturgie: Maike Gunsilius / Bühne: Nicola Schmid / Kostüme: Andrea Schelling / Mit: Michael Abramovich, Nico Delpy, Christian Klischat und Michael Wilhelmi Premiere:19. März 2010, 20 Uhr, e-werk |
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Fotografie: Günter Bersch, Startbahn Ost2000 |
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Der geschärfte BlickGünter Bersch - eine Retrospektive |
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20. April 2010, 20.00 Uhr bis 20. Mai 2010 - Fotogalerie im Hause Bohl in Eisenach in Thüringen |
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Noch scheint es mir zu früh, zu unwirklich, in Begriffen des Erinnerns zu reden. Im Februar 2007 verstarb der Fotograf Günter Bersch nach schwerer Krankheit. Die 63 Jahre, die er alt wurde, wollen mir nicht reichen. Er war in vielen Dingen eine Instanz für Kollegen wie Freunde, vor allem, was seinen Blick auf die Welt betraf. Diesen Weltblick spiegeln seine Bilder, die zum Bedeutendsten zählen, was die Fotografie in Deutschland in unserer Zeit hervorgebracht hat. Seine Arbeiten genießen bei Fachleuten höchsten Ruf, doch vermisst man ihre öffentliche Würdigung. Vielleicht blieb der längst fällige Ruhm aus, weil Berschs Bilder wie alle große Kunst etwas Sperriges haben. Da ist etwa die strenge Stilisierung. Und alles andere als hochglänzend ist auch der tonale Reichtum zwischen Schwarz und Weiß; farbig fotografierte er nur widerwillig. In der moribunden Grauskala des realsozialistischen Alltags formten sich seine Sichtweisen, dort, wo die finalen Ängste nicht hinter den Fassaden lagen, sondern sie kennzeichneten. Das allgegenwärtige Bröckeln und der oft das Absurde streifende Behauptungswille des Einzelnen waren naheliegendster Anlass für Kunst. Es ging immer um alles, und zwar grundsätzlich. Viele Talente ruinierte diese Humorlosigkeit, wer aber mit dem nötigen Schuss Anarchismus gegenhalten konnte wie Bersch, dem war dieses Alles oder Nichts eine große Chance zur Zuspitzung der eigenen Mittel. Aus solchen Quellen heraus kondensierte er ein Existenzgefühl zum bildnerischen Zeichen, das uns abseits der naturalistischen Bilderflut Auskünfte des Menschlichen gibt. Bersch selbst interessierte der Moment des Auslösens nicht weiter - er hätte das Bild zuvor schon im Kopf und wisse vor dem Entwickeln, ob's "geworden" sei. Das war keine Koketterie. Nie habe ich ihn Schnappschüsse machen sehen, die Situation konnte noch so sensationell, noch so skurril sein. Er pflegte sich das zu merken, um mit genau durchdachter Intention später zurückzukehren. Seine Sache war nicht das Festhalten, sondern das Bezeichnen, das Herausdestillieren eben von "Zeichen", die nicht nur abbilden, sondern auch begründen. Befragte man Günter Bersch nach seiner künstlerischen Verwandtschaft, so nannte er Will McBride oder Barbara Klemm, beide wie er Einzelgänger im Suchen nach einer komplexen Synthese von sozialer Verankerung und gestalterischem Eigenwillen. "Startbahn Ost" (2000, Links-Verlag) heißt sein aufregender Bildband über zehn Lebensläufe, die in der DDR begannen. Er selbst hat exemplarisch gezeigt, dass in solcher Provenienz ein Privileg verborgen sein kann: ein besonders geschärfter und kaum zu kompromittierender Blick (Johannes Heisig, Maler und Freund des Fotografen im Nachruf Berliner Zeitung 02/2007 -Auszug). Mit der Ausstellung von Günter Bersch schließt sich in der Eisenacher Fotogalerie im Hause Bohl gewissermassen ein Kreis, bevor sich 2010 mit dem 20 jährigem Jubiläum dieser Kulturinitiative die Türen der Galerie schließen werden. Diese 126 Ausstellung ist Günter Bersch vorbehalten, weil mit ihm im Februar des Umbruchsjahres 1990 alles begann. Als Freund und Mentor des Fotografen Ulrich Kneise hat Bersch sich immer wieder mit thematischen Ausstellungen in Eisenach zu Wort gemeldet. 2002 wurde er zum fotografierenden Stadtgast. Sein klares Bekenntnis zu einer Fotografie, die stets die Inhalte in den Vordergrund ihrer Betrachtung rückte, fand auch im Credo der Galerie Ulrich Kneise Partnerschaft und Bestätigung. © Fotogalerie im Hause Bohl in Eisenach in Thüringen |
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Am Donnerstag, dem 04. März 2010, um 19 Uhr, wird im Landsberger Museum
"Bernhard Brühl" eine neue interessante Sonderausstellung eröffnet.
Unter dem Titel "Versteinertes Leben" erwarten den Besucher spezielle
Fotografien von Fossilien. Die Aufnahmen von Steffen Schellhorn sind zum
Teil mit rezenten Arten verbunden, in Collagen verarbeitet oder aber mit
interessanten Licht- und Farbeffekten versehen. Die Fotoausstellung
"Versteinertes Leben" führt den Betrachter von der Gegenwart viele
Millionen Jahre zurück in die Erdgeschichte und erzählt von der
Entwicklung des Lebens, den steinernen Zeugnissen der Vergangenheit und
deren Aktualität. Ergänzt werden die Aufnahmen durch informative Texte
und einige Fossilien aus dem Bestand des Landsberger Museums.
Öffnungszeiten: Dienstag, Donnerstag, Samstag und Sonntag 13 bis 17 Uhr Homepage
der Fotografen St. Schellhorn: www.augenflug.de |
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Havarien
Webseite des Ausstellungsortes Kinoklub Erfurt. Alle Ausstellungen des Kinoklubs können( außer Sa. + So.!) auch außerhalb der regulären Kassenöffnung besichtigt werden. Der Besuch sollte jedoch vorher telefonisch angemeldet werden. Sonst besteht täglich die Möglichkeit ab 16.00 Uhr bis zu Beginn der letzten Vorstellung, die Galerie im Klubraum zu besuchen. Kinoklub am Hirschlachufer - Erfurt - Initiative Kommunales Kino Erfurt e.V. - Hirschlachufer 1 - 99084 Erfurt
Webseite der
Fotografin
Maxie Fischer
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Fotoworkshop Faszination der technischen Denkmälerund historischer Industriekultur in ThüringenDie Technischen Denkmäler historischer Industriekultur sind die Fotomotive dieses speziellen Fotoworkshops in Thüringen. Die schönsten historischen Maschinen Thüringens können in diesem Fotoworkshop gemeinsam in der Gruppe fotografisch entdeckt werden. Der Fotografiedozent Dieter Horn trainiert mit Ihnen zusammen reizvolle Gestaltungsvarianten, welche die Schönheit und den Mythos dieser Ikonen der Industriellen Revolution visuell zur Geltung bringen. Termin: 11. - 12. September 2010, Mehr Information unter: Fotokurs Technische Denkmäler in Thüringen, Anmeldung unter: Reise Möller in Eisenach
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In der Reihe „Große Lichtbildner des 20.
Jahrhunderts“ stellt das Kamera- und Fotomuseum Leipzig legendäre
Fotoklassiker vor, die die Geschichte der Fotografie stilbildend
beeinflusst haben. Edward Hartwig gilt als einer der bedeutendsten Vertreter der polnischen Fotografie und inspiriert bis heute. Anfangs, durch den Piktorialismus inspiriert, wandte er sich nach dem Studium bei Rudolf Koppitz in Wien vor allem der experimentellen Fotografie zu. Er benutzte die Kamera als künstlerisches Werkzeug einer rein subjektiven Gestaltung. Hartwig verfremdete Bildgegenstände, arbeitete mit Überblendungen und Solarisationen, um die Dynamik und Expessivität seiner Motive zu steigern. Darüber hinaus wählte er intensive Licht- und Schattenkontraste und führte reale und fantastische Bestandteile mit rein abstrakten Elementen zusammen. Um die Vielfältigkeit seiner experimentellen Fotografie zugänglich zu machen, ist der Fokus der Ausstellung vor allem auf die wechselhaften Ausdrucksweisen seiner Kunst gerichtet. Ein Sonderbereich widmet sich dem Thema „Hartwig uns seine Künstler“, bei dem die engen Kontakte zu Künstlerfreunden wie Hendryk Berlewi und Tadeusz Kantor thematisiert und im Werk gespiegelt werden. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit der Moonblinx Gallery Frankfurt am Main und mit freundlicher Unterstützung des Polnischen Instituts Berlin, Filiale Leipzig, sowie der Stiftung für deutsch-polnische Zusammenarbeit. Das Kamera- und Fotomuseum in der Mölkauer Gottschalkstraße 9 ist mittwochs, samstags und sonntags jeweils von 13 – 17 Uhr geöffnet.
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Es wundert nicht, dass die Fotografien von
Thomas Morgenroth ohne die Attitüde des Spektakulären auskommen. Dennoch sind sie eindringlich, sie verraten den aufmerksamen Blick, das Gefühl für den besonderen Moment und für das wesentliche Detail. Als Redakteur schreibt und fotografiert er, das heißt: Manchmal liefert Thomas Morgenroth die Story zu seinem Foto, manchmal illustriert er den eigenen Bericht. Journalistische Produkte nehmen wir wahr, legen sie ab und vergessen sie. Nun tauchen einige der Pressefotos wieder auf, edler, größer und gerahmt. Sie brauchen die Geschichten nicht mehr, sie sprechen für sich. Besonders starken Beifall verdienen Morgenroths Künstlerporträts, sie zeigen Dichter, Maler und Musiker, nah, vital, würdevoll . Im Kontrast dazu atmen die Fotos von Bands, Fans und Rockern Wildheit, Wucht und Ausgelassenheit. Jens-Uwe Sommerschuh
©
Galerie Falkenbrunnen Dresden,
Chemnitzer Straße 48, 01187 Dresden |
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Charles Matton (1933–2008)
ist bekannt als Maler, Zeichner und Plastiker, er drehte Filme und
schrieb Drehbücher. Die von ihm geschaffenen Fotografien zeigen meist
Räume oder bestimmte Sequenzen seiner Installationen, die in der
fotografischen Umsetzung in besonderer Weise herausgehoben werden. Der
erste Film „La Pomme ou l’histoire d’une histoire“ entstand 1967 und
wurde mit dem Grand Prix des Festival de Hyères ausgezeichnet. Bis in
die späten 1990er Jahre drehte Matton regelmäßig Filme. Von den
Spielfimen gehören „L’Italien des Roses“ (1972), „Spermula“ (1976) und
„Rembrandt“ (1998) – mit Klaus-Maria Brandauer als Rembrandt – zu den
bekannteren und erfolgreichen. Die meisten seiner zahlreichen
Ausstellungen und Ausstellungs¬beteiligungen fanden in Frankreich, USA,
Italien und Japan statt. In Deutschland wurden die Werke von Charles
Matton bisher nicht gezeigt. Das Werk setzt zu Beginn der 1950er Jahre mit Malerei und Zeichnungen ein. Charles Matton erforscht zunächst die bildnerischen Dimensionen von Porträts und Landschaften an der Grenzlinie zwischen Realität und Fiktion. Die originäre Interpretation des Gesehenen, dessen Abstraktion und eigene bildnerische Erfindungen, verraten die Freude an der Erkundung verschiedener stilistischer Eigenarten, die von altmeisterlichen Faltenwürfen bis zu kubistischen Raumzergliederungen vielerlei Anleihen aufnehmen und verarbeiten. Da hebt sich ein „Motard cubiste“ (1954) aus einer plastisch durchformten Landschaft heraus, auf anderen Bildern dieser Jahre werden Stillleben oder Landschaften so oft bearbeitet, dass auf dem letzten Bild der Folge der Gegenstand nur in Pinselschwüngen noch in abstrakter Weise aufgehoben ist. Menschliche Körper, Figurationen überhaupt und die Darstellung von leeren, geheimnisvollen Räumen bleiben ein Dauerthema in Mattons Malerei. Die Erkundung der bildnerischen Zusammenhänge von Figur und Raum nehmen eine Sonderstellung ein und offenbaren den besonderen Sinn des Künstlers für Environments, für Räume, in denen einzelne Arbeiten mit ihrem Umfeld in einem gemeinsamen Werk verschmelzen. Ab Mitte der 1980er Jahre schuf Charles Matton zahlreiche jener „Boxen“, die, wie Szenen aus einem Film, gebaut und inszeniert aus einer Vielzahl einzelner Werke, den Betrachter in eigenwillige, imaginäre Welten entführen. Man sieht das Arbeitszimmer von Sigmund Freud, die Bibliothek zu Babel, schaut in eine Kammer des Schreckens bei Sacher-Masoch, sieht die melancholische Tristesse eines Badezimmers oder blickt ins Atelier des Künstlers Arman. All diese und viele weitere Räume sind im Miniaturformat gebaut und von wirklich existierenden Räumen inspiriert oder entspringen der lebhaften Fantasie des Künstlers. Für Charles Matton sind diese Räume, wie er sagt, nicht nur Orte zur Aufbewahrung und Ablage seiner Erinnerungen, sondern sie dienen ihm zugleich zur Überprüfung derselben. Zugleich ist jede dieser Arbeiten ein „Paradies der Fantasie“, in dem man sich eingeladen fühlen darf und welches man mit seinen eigenen Geschichten ausstatten kann. Einige „Boxen“ arbeiten mit ausgeklügelten optischen Illusionen, die den Blick des Betrachters in abgründige Tiefen lenken. Viele der Arbeiten beruhen jedoch auf realen Vorlagen; so dienten Fotos der Ateliers von Francis Bacon, Alberto Giacometti oder Arman als Grundlage für die Ausstattung verschiedener Boxen. Anders bei der Box „Debussy–Poisson d’Or“; dort sitzt ein sehr lebendiger (Miniatur-) Pianist am Flügel und musiziert. Und so wie in das Foyer des „Grand Hotel“ fühlt man sich in alle Räume Mattons eingeladen wie in Mikrokosmen der Fantasie. Der Philosoph Jean Baudrillard beschrieb sie anlässlich einer Vernissage in Paris als Orte einer fast zwanghaften Vertrautheit, die im Augenschein der vielen Dinge immer aufs neue geweckt und belebt wird. ©
Stadtmuseum - Kunstsammlung
auf dem
Markt 7 in 07743 Jena
in
Thüringen,
Charles Matton |
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Der Wettbewerb soll die Arbeit hauptberuflicher Fotojournalisten der Öffentlichkeit nahe bringen und zugleich aktuelle Geschehnisse in Hessen und Thüringen dokumentieren. Gleichzeitig erinnerte er im vergangenen Jahr mit dem Sonderthema „20 Jahre wiedervereinigt“ an die Überwindung der vierzigjährigen Trennung der Nachbarländer Hessen und Thüringen. Bis zum 26. Februar sind 55 prämierte Fotos im Landtag zu sehen. Die Ausstellung ist Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr geöffnet (am Wochenende nach Vereinbarung). Der Eintritt ist frei. Veranstalter: Deutscher Journalistenverband Thüringen und Deutscher Journalistenverband Hessen © Thüringer Landtag in Jürgen-Fuchs-Straße 1, 99096 Erfurt
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Fotografie: Rebekka Mönch – Bild der Frau, c-prints, 50x60 cm, Diplomarbeit,Bauhaus-Universität Weimar, Weimar, 2008 |
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Unspektakuläres und Alltägliches, Nebensächliches und Randständiges – unscheinbare Phänomene aktueller gesellschaftlicher Veränderungen wurden für sieben angehende Fotografinnen der Bauhaus-Universität Weimar zum Thema. Die entstandenen Arbeiten werden anlässlich des 90jährigen Bauhaus-Jubiläums in der Gruppenausstellung mit dem Titel »B SIDE« der Öffentlichkeit präsentiert.
B SIDE zeigt die unpopuläre zweite Seite einer Gesellschaft, die Zugabe
zum öffentlichen Bild, welches erst beim genaueren Hinsehen seine volle
Intensität entfaltet.
©
Kunsthalle Erfurt
im Haus zum Roten Ochsen,
Fischmarkt 7-
99084 Erfurt
in
Thüringen
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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur
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Die Deutsche Bibliothek - Nationale ISSN-Zentrum für Deutschland - ISSN der Publikation: 1862-7293 |
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© Copyright - Photoschule Horn - 30. Oktober 2009 |
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Kompetenzworte: Neuigkeiten, Aktuelles, Täglich, Wöchentlich, News, Neu, schnell Nachrichten, Heute, Meldung, Neuheiten, Zu den Themen und Inhalte: Digitale Fotografie, Photographie, Fotoreise, Workshop, Fotomotive, Fotoshooting, Fotosafari, Fotoschule, Photoschule, Fotoausstellung, Galerie, Präsentation, Kultur, Kunst, Fotografiekultur, Photographiekultur, Strukturiert als: Veranstaltungskalender, Ausstellungsprogramm, Magazin, Journal, Zeitung, Onlinemagazin, Für: Thüringen, Sachsen-Anhalt, Hessen, Mitteldeutschland, |
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