Ausgabe Nr. 61 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

   

 

fotokurse frankfurtFotografieausstellung

 

Michel Campeau

 

THE DONKEY

 

THAT BECAME A ZEBRA:

 

DARKROOM STORIES

 

 

 

Fotografie Forum

in Frankfurt / Hessen

13. Juli – 22. September 2019

Portrait of a Young Child, Studio Saint-Mars,

ca. 1950. Sammlung Michel Campeau

 

 

Der Kanadier Michel Campeau (*1948, Montreal) ist seit über vier Jahrzehnten in der Fotografie-Szene Montreals aktiv. Seit seinem dokumentarischen Projekt Disraeli: une expérience humaine en photographie (1973), die als Meilenstein der Fotografie in Quebec gilt, hat er eine Praxis entwickelt, die subjektive, narrative und ontologische Aspekte des Mediums Fotografie erforscht.

Nach der Fotoarbeit Week-end au «Paradis terrestre»!, entstanden in den 1970er Jahren und Ausdruck seiner Faszination für seine Mitmenschen in einem bodenständigen Realismus, durchlebte Campeau eine eher selbstbezogene Schaffensperiode, in der er sein Leben mit Blick auf Natur und Fotografie untersuchte.

Mit dem Beginn des Zeitalters der digitalen Fotografie begann er die mehr und mehr schwindenden klassischen Fotolabore zu fotografieren. Diese Serie wurde 2007 erstmals als Monografie unter dem Titel Darkroom veröffentlicht und brachte Michel Campeau internationale Aufmerksamkeit. Es folgten zwei weitere Veröffentlichungen dazu und diverse Ausstellungen, zum Beispiel in der National Gallery of Canada in Ottawa (2014) und dem Centre Pompidou in Paris (2015).

Während dieser Zeit begann er, heimische kanadische Amateurfotografie zu sammeln und seinen eigenen kreativen Weg auch mithilfe der Fotografie anderer zu verfolgen. Sein Ziel war es, das jeweilige Motiv hinter dem fotografischen Schaffen der anderen zu ergründen

 

© Fotografie Forum Frankfurt, Braubachstr. 30–32. Frankfurt

 

  

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Fotokurs  Landschaftsfotografie

im Bergpark Wilhelmshöhe

in Kassel

Landschaftsgärten sind ästhetisch und abwechselungsreich -und damit ein ideales Fotomotiv. Der Grundkurs für Landschaftsfotografie im Bergpark Wilhelmshöhe bei Kassel beinhaltet die praxisorientierte Vermittlung der Kamerabedienung und Bildgestaltung. Die Umsetzung der romantischen Bilder wird mit einem erfahrenen Fotografiedozenten direkt am Fotomotiv "Bergpark" gemeinsam trainiert.

Information:  Fotokurs in Kassel / Hessen

Termin: Sonntag, der 15. September 2019

Anmeldung: Servicebüro 

 

 

        fotokurs hessen landschaftsfotografie kassel fulda goettingen bergpark wilhelmshoehe

           

Der Fotokurs findet statt.

Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

Fotokurs von 10 bis 20 Uhr für 74 Euro!

 
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fotokurs erfurt
Fotografie: Manuel Enrique Gonzáles Carmona,Meteorit, Spiegelung am Rio Tinto, Huelva, Spanien      
    

  

Fotoausstellung Glanzlichter

   

 

Die „Glanzlichter der Naturfotografie 2017“ sind entschieden. 21.654 Bildeinsendungen wurden zu diesem Naturfoto-Wettbewerb aus 38 Ländern eingereicht, der unter der Schirmherrschaft von Bundesumweltminister Barbara Hendricks und unter dem Patronat des DVF steht. Die Glanzlichter-Sponsoren aus der Fotoindustrie stellen die Preise im Gesamtwert von € 28.000 zur Verfügung.

Diese Fakten belegen eindeutig, welche Wertschätzung der größte deutsche Naturfoto-Wettbewerb seit Jahren genießt. Vier Tage nahmen sich die Juroren die Zeit, um alle Bilder zu beurteilen. Erst dann waren standen die diesjährigen Gewinner der Glanzlichter fest. Die Jury bestand dieses Jahr aus Viola Brandt, Naturfotografin, Andreas Klotz, Naturfotograf und Verleger, sowie die Veranstalterin des Naturfoto-Wettbewerbs und Naturfotografin Mara Fuhrmann.

„Glanzlichter-Naturfotograf 2016“ ist Thomas Kolenbrander aus Deutschland mit "Dramaturgie des Himmels". Das Siegerbild zeigt einen dramatischen Wolkenhimmel über einer Hochebene auf Island. Hier hat die Natur eine eindrucksvolle Vorgabe gemacht, die der Fotograf mit seiner Kamera optimal einfangen konnte. Es ist die Rückkehr zum Minimalen, um das Maximale auszudrücken – Fotografie pur. Durch die Reduktion auf das Wesentliche gewinnt ein Schwarz-Weiß-Bild seine Ausdruckskraft. Der Fotograf muss schon bei der Aufnahme entsprechend komponieren und die farbige Sichtweise in Schwarz und Weiß sehen.

Die „Glanzlichter-Nachwuchs-Naturfotografin 2016“ ist die 16jährige Eva Haußner aus Deutschland mit ihrem Bild „Aus dem Nichts“. Sie fotografierte die faszinierenden, intensiv grünen Facettenaugen einer Libelle. Diese sollten der Mittelpunkt ihrer Aufnahme werden. So scheint die Libelle wegen der geringen Tiefenschärfe aus dem Nichts zu kommen. Es wirkt, als würde ein Wesen aus einer anderen Welt auftauchen.

Danach wandern die Glanzlichter 2016 zwei Jahre durch Deutschland und Italien und werden dort in Museen, Naturparks und Nationalparks sowie in Galerien gezeigt.
 
Organisationen: projekt natur & fotografie und DVF Deutscher Verband für Fotografie. Die Wanderausstellung wird an folgenden Orten gezeigt:
 
  Nationalparkzentrum Thiemsburg   Thüringen   5. Juli - 27. September 2019
  Naturkundemuseum Karlsruhe   Baden-Württemberg   1. August - 6. Oktober 2019
  Zoo Rostock   Mecklenburg-Vorpommern   2. August - 27. Oktober 2019
  Museum Alexander Koenig Bonn   Nordrhein-Westfalen   5. September 2019 - 5. Januar 2020
 

 

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Fotokurs

 

Mystik alter Baeume

 

Nächtliche Lichtinstallationen verschmelzen  mit Schwarzweißfotografie zu geheimnisvollen Natur-fotografien.

Termin: 25. Oktober 2019  in Eisenach / Thüringen

Info: Fotokurs Mystik alter Bäume

    Anmeldung: Servicebüro

Der Fotokurs findet statt.

Anmeldungen sind noch möglich!

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 15 bis 24 Uhr.

 

          fotokurs bäume wald lichtmalerei
  

 

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fotokurse altenburgFotoausstellung

Die Magie des leeren Raums

Fotografien von

Matthias Schaller

 

 

 

 

Lindenau-Museum in

Altenburg in Thüringen

16.Juni bis 8. September 2019

Fotografie: Matthias Schaller, Fratelli d'Italia, Milano
  

  

Am Sonntag, den 16. Juni 2019 eröffnet um 15 Uhr im Lindenau-Museum Altenburg die zweite großangelegte Sonderausstellung des Jahres. Nach den meisterlichen Blättern der Bauhaus-Mappenedition „Neue Europäische Graphik“, bewegt sich das Haus mit den konzeptuellen und behutsam komponierten Fotografien Matthias Schallers wieder ganz in der Gegenwart. Gezeigt werden insgesamt 170 Werke aus mehreren Serien.

Matthias Schaller präsentiert seine Fotografien seit über zwei Jahrzehnten einem internationalen Publikum. Das Lindenau-Museum Altenburg widmet ihm diesen Sommer eine Personalausstellung, die vier seiner Werkreihen in den Fokus rückt: „Fratelli d’Italia“, „Purple Desk“, „Leiermann“ und „Das Meisterstück“. Jede Reihe präsentiert sich in einem eigenen Raum, verleiht ihm so ein individuelles „Gesicht“ und tritt auf einmalige Weise in Dialog mit dem Gebäude und seinen Sammlungen.

Die Arbeiten des Fotografen Matthias Schaller handeln von Individuen und Kulturen. Doch sie zeigen keine Personen, sondern menschenleere Räume, die auf die Abwesenden verweisen und deren Anwesenheit kraftvoll hervorrufen.

In den vergangenen zwanzig Jahren arbeitete Schaller im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Konzeptkunst an mehreren viel beachteten Fotoserien. Für das Lindenau-Museum mit seinem Schwerpunkt italienischer Kunst wurden nun Serien ausgewählt, die sich überwiegend mit der Kultur und Geschichte Italiens auseinandersetzen.
   

 

© Lindenau-Museum Altenburg, Gabelentzstr. 5, 04600 Altenburg

  

   

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Fotokurs am Edersee-Atlantis

 

Der Edersee in Hessen ist umrahmt von einer schönen und interessanten Mittelgebirgslandschaft. Urige Wälder mit schöne und skurrilen Bäumen  lassen das Flair eines Märchenwald entstehen. Hier entstehen wunschschöne Naturstillleben. Spektakulär ist das zur Zeit wieder aus dem Stausee aufgetauchte Edersee-Atlantis.  Die Ruinen der vor 105 Jahren versunkenen Dörfer werden wir in ein mystisch-theatralisches Licht zu tauchen.

 

Information: Fotokurs Edersee-Atlantis 

in Hessen zwischen Marburg und Kassel

Termin: 3. Oktober 2019 - Tag der Deutschen Einheit

Anmeldung: Servicebüro 

         fotokurs edersee kassel marburg
           

  

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fotokurse weimar
Fotografie: Die Zeugen, Thomas Müller
   

  

Open - Air- Fotoaustellung in Weimar

Fotografien von Thomas Müller in der August-Baudert-Platz und Bahnhofsvorplatz Weimar vom 1.April bis 29.September 2019
 

 

In den vergangenen zwanzig Jahren arbeitete Schaller im Spannungsfeld zwischen Dokumentation und Konzeptkunst an mehreren viel beachteten Fotoserien. Für das Lindenau-Museum mit seinem Schwerpunkt italienischer Kunst wurden nun Serien ausgewählt, die sich überwiegend mit der Kultur und Geschichte Italiens auseinandersetzen.
Weimar steht in der Moderne für Humanismus und Aufklärung ebenso wie für Ausgrenzung und Völkermord. Das Konzentrationslager Buchenwald auf dem Ettersberg gehört zu dieser Stadt und soll uns Mahnung sein. Die Häftlinge des Konzentrationslagers wurden durch die Stadt getrieben – sie waren sichtbar.
Das Projekt im öffentlichen Raum soll diese Tatsache auch im Jahr des Bauhausjubiläums deutlich machen. Der Weg zwischen Hauptbahnhof und Innenstadt ist von zahlreichen Wegmarken gesäumt. Im Norden der stark frequentierte Bahnhofsvorplatz, der Buchenwaldplatz hat direkten Bezug zum Konzentrationslager, das Neue Museum als Ort der Kunst und damaliger Sitz des Gauleiters Sauckel, das jetzige Landesverwaltungsamt war Teil des »Gauforums«, das im Nationalsozialismus zum Zentrum der Stadt werden sollte. Schließlich das neue Bauhaus-Museum …
Der Weimarer Fotograf Thomas Müller porträtierte über mehrere Jahre ehemalige Häftlinge des Konzentrationslagers Buchenwald aus verschiedenen Nationen. Sechzehn großformatige Fotoporträts machen diesen Teil der Geschichte sichtbar und laden die Weimarer und ihre Gäste zum Innehalten ein.
    
© ACHAVA Festspielen Thüringen und Thomas Müller - Die Zeugen
    
   

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Fotokurs 

Der Nationalpark Hainich

  aus der

Froschperspektive

 

Sehr Fotogen sind diese ungewöhnliche Blickwinkel auf die Artenvielfalt des Nationalparks. Diese Fotografien die in der Froschperspektive gestaltet sind, scheinen aus einer anderen Welt zu sein. Der Fotokurs führt ein in die Fototechnik, Lichtgestaltung und Perspektive dieser Fotografie. Gemeinsam wird an den reichen Fotomotiven im  Hainich trainiert und gemeinsam ausgewertet.

  

Information:  Fotokurs Froschperspektive im Hainich

Termin: 24. Oktober 2019

Buchung unter: Servicebüro 

 

         fotokurs nationalpark hainich pilze

   

Der Fotokurs findet statt.

Anmeldungen sind noch möglich!

Der Fotokurs findet statt. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 10 bis 18 Uhr.

 

 

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Fotoausstellung

Sibylle Mania

Fotografie - Zeichnung - Schmuck


 

Kunsthalle Harry Graf Kessler in

Weimar / Thüringen  vom

24. August 2019 bis 27. Oktober 2019

Fotografie: Sibylle Mania, Peter Zinecker

    

    

Sibylle Manias Werk oszilliert zwischen verschiedenen künstlerischen Praxen. Artistisch wie handwerklich vermag sie, eine Weimarer Künstlerin mit 25 Jahren Berufserfahrung und einem Kunststudium „an der Burg" in Halle (Saale), aus einem äußerst vielgestaltigen Erfahrungs- und Produktionsschatz zu schöpfen. Für Weimars Kunsthalle entschied sie sich, ihr Betätigungsfeld der Schwarzweißfotografie offenzulegen. Eine Serie stiller, intimer Interieurfotografien steht dabei einer zweiten Sammlung auf Reisen entstandener, architekturbetonter Außenaufnahmen gegenüber.

Seit 2010 hat Sibylle Mania um die dreißig Innenraumsituationen auf analogem 6x7-Rollfilm festgehalten. Es sind "Einblicke in Künstlerateliers", die eine Ästhetik des schöpferischen Akts eint. Keine andere Werkstatt als jene des (bildenden) Künstlers hat eine vergleichbare Aura. Ihr wohnt etwas Magisches, Archaisches, Heiliges, Geheimnisvolles und Exotisches inne – aber auch Individualität und Schaffensfreude sind zu erahnen.

Künstlerateliers funktionieren im 24/7-Betrieb als Stätten der Zuflucht, als Rückzugsorte, an denen "die Suche nach radikalem Individualismus praktiziert und Freiheit wie Unabhängigkeit ausgelebt werden wie nirgends sonst", so Sibylle Mania. Mag es ein Maler, Grafiker, Bildhauer, Fotograf oder Performer sein, mit Holz, Metall oder Stein arbeitend, der Künstler als Einzelkämpfer, Erfinder, Entdecker, Vordenker, Autonomer, Avantgardist, Anarchist, ungeachtet seines Alters und Erfolgs, aber mit all den In- und Extrovertiertheiten, Neigungen, Manien, Spleens und Grenzüberschreitungen spiegelt sich an den Oberflächen dieser Refugien – und genau das führt eben jene „Headquarters“ des Schöpfergeistes als seismografische Orte wieder in die Mitte der Gesellschaft.

Sibylle Mania findet die Strukturen dieser Orte in den Werken der Künstler wieder. Aus dem Hintergrund des eigenen Ateliers spricht die Raum- und Bilderfahrene, ganz Sibylle, Seherin also, Seelenverwandte, deren Himmelreich auf Erden das Kratzen an der Oberfläche, Gärtnern, Umgraben, Freilegen der eigenen und der  fremden Seelen ist. Sie genießt das Privileg, sich auf diese Art einfühlsam ihren Kollegen nähern zu dürfen: Mit dem Auftrag der Dokumentation des Schaffensraumes einer verstorbenen Kollegin nahm es einst seinen Anfang, sein Ende ist nicht abzusehen, offen wie die Kunst.

Wie bei einem Lichtbild "funktioniert" diese Art der Fotografie. Keine Aufnahme gleicht der anderen. Es entstehen Unikate – diaähnliche Bilder aus fragilem Seidelbastrindenpapier (Nepal), dessen Fasern durchtränkt von Silbergelatine, dafür sorgen, dass die ursprüngliche fotografische Präzision verschwimmt und verfremdet wird. Je nach Lichteinfall erstrahlt das Bild nahezu plastisch, wie ein Insekt eingeschlossen im Bernstein. Reiz und Spannung dieser Serie liegen in dem Versuch, den Bildern neues Leben einzuhauchen, sie aber gleichzeitig unter Verschluss zu konservieren. Eine in der Gegenwart erfundene Methode, die der Vergangenheit nicht zu trennen  ist, erzeugt ein Spiel mit Raum und Zeit, dem Außerkraftsetzen von Regeln und vielleicht sogar eine Jonglage mit dem, was Spurensuche und Wahrheitsgehalt uns hierzulande und heutzutage noch bedeuten können.

Frank Motz, Ausstellungsmacher der ACC Galerie Weimar

 

Fotografie: Stadtmuseum : Kunsthalle Harry Graf Kessler, Goetheplatz 9B in  99423 Weimar und Sibylle Mania

  

 

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Fotoworkshop
Herbst im Nationalpark
Hainich

Im Herbst ist der Nationalpark Hainich geprägt durch ein impressionistisch anmutendes intensives Farben- und Lichtspiel. Der "Indian Summer" wird deutlich sichtbar und spürbar sein und gibt den Teilnehmern reichlich Inspiration für den Fotoworkshop.
 

Information: Fotokurs Herbst im Nationalpark

Termin: 20. Oktober 2019

Anmeldung: Servicebüro 

            Fotokurs Landschaftsfotografie Thüringen

  

   

 

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fotoworkshops leipzig
   

 

 180 Jahre Fotografie – 30 Jahre Fotomuseum

Plakatausstellung im Deutschen Fotomuseum in Markkleeberg / Leipzig vom 14. Juni bis zum 29. September 2019
   

 

Am 19. August 1989, zum 150. Geburtstag der Fotografie, eröffneten der Fotograf und Kamerahistoriker Peter Langner und Kerstin Langner in Mölkau ein Fotomuseum. Die Sammlung war bereits weit über die DDR-Grenzen hinaus bekannt, doch im letzten Jahr der DDR, unter strenger Beobachtung durch die Stasi, durfte sich die Einrichtung nicht Museum nennen. Nach dem Tod von Peter Langner eröffnete Kerstin Langner das Museum erneut, diesmal unter dem Namen Kamera- und Fotomuseum, und organisierte zusammen mit Andreas J. Mueller von 1994 bis 2013 weit über 100 Ausstellungen stilbildender deutscher und internationaler Fotokünstler aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Im Jahr 2013 fand der Umzug in ein neues modernes Museumsgebäude in Markkleeberg statt. Der Qualitätssprung führte zur Neugründung als Deutsches Fotomuseum. Es ist das einzige Fotomuseum in Deutschland, das mit seiner Kamerasammlung inklusive fotografischen Zubehörs und seiner Fotosammlung mit historischen und künstlerischen Fotografien Technikgeschichte mit Kunst- und Kulturgeschichte kombiniert. Hier kann der Besucher erleben, dass Technik und Kunst die beiden Seiten einer Medaille sind.

Auch im Deutschen Fotomuseum zeigen Sonderausstellungen wichtige Positionen der zeitgenössischen und historischen Fotografie. Die historischen Fotografien dokumentieren den ästhetischen und stilistischen Wandel, der sich seit 1839 bis heute vollzog und die künstlerischen Fotografien vermitteln Orientierung und Kontroverse zugleich in einer permanent sich verändernden Welt. Seit der Eröffnung des Kamera- und Fotomuseums Leipzig Mölkau 1989  und dem Umzug 2013 nach Markkleeberg in das Deutsche Fotomuseum fanden rund 150 Sonderausstellungen zur Geschichte der Fotografie statt. Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der Plakate aus 30 Jahren.
   
© Deutsches Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
 

 

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Fotokurs Landschaftsfotografie
Durch Schluchten und Urwald zur Wartburg

 

Ein Fotokurs von uriger Natur zum UNESCO-Welterbe Wartburg. Die unmittelbare Landschaft Südlich von Eisenach ist gekennzeichnet durch enge Schluchten, märchenhaft geformte Felsen, viele alte Baumriesen und als Hauptattraktion die Höhenburg Wartburg. Diese romantische Landschaft ist in Kombination sehr reizvoll zu fotografieren.

 

 

Anmeldung unter: Servicebüro

bei Eisenach  /  Thüringen

Termine:  19. Oktober 2019

Info: Fotokurs Landschaftsfotografie

 

 

          fotokurs thueringen landschaftsfotografie

 

Der Fotokurs findet statt.

Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs

 von 10 bis 20 Uhr.

 
    

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fotokurse harzFotoausstellung

HarzNATUR

2019

 

 

Museum Schloss Herzberg im

Harz / Südniedersachsen

17. August bis  31.Oktober 2019

Fotografie: Borris Juergen, Erlenzeisig
    

  

Der Nationalpark Harz hat 2019 zusammen mit der Jungfer Druckerei und Verlag GmbH aus Herzberg zum sechsten Mal einen Fotowettbewerb ausgeschrieben. Mit ihren Motiven von spannenden Tierbegegnungen, atemberaubenden Landschaften oder den kleinen Wundern am Wegesrand können Hobby- und Profi-Fotofreunde ihre Faszination für die Natur im Nationalpark Harz mit anderen teilen.

Die Jury hatte auch in diesem Jahr die schwere Aufgabe, aus den über 1.000 eingereichten Fotos die besten auszuwählen. Eine Ausstellung mit den schönsten Bildern ist im Anschluss an die Eröffnung bis zum 31.10.2019 im Museum Schloss Herzberg zu sehen. Das Museum ist mittwochs bis sonntags von 10 – 16 Uhr geöffnet.

Weiterhin wurden die 14 besten Bilder des Wettbewerbs für den Nationalpark-Kalender 2020 ausgewählt. Dieser ist nach der Ausstellungseröffnung zum Preis von 14,95 € in allen Verkaufsstellen des Nationalparks und in zahlreichen Buchhandlungen erhältlich. Der Erlös des Kalenders kommt vollständig dem Harzer Luchsprojekt zugute (www.luchsprojekt-harz.de). Erhältlich ist der Kalender in ausgewählten Buchhandlungen. Außerdem kann er auch beim Nationalpark-Besucherzentrum TorfHaus unter post@torfhaus.info oder Telefon 05320/33179-0 bestellt werden.

Der Nationalpark Harz und die Jungfer Druckerei und Verlag GmbH Herzberg kooperieren seit 2010 im Zusammenhang mit dem Fotowettbewerb und dem Kalender „HarzNATUR“. Für die Jungfer Druckerei ist die Vermeidung von Emissionen und die Verbesserung der Effizienz ihrer Maschinen wesentlicher Bestandteil ihres umweltfreundlichen Betriebskonzeptes. Ihr Einsatz für das Luchsprojekt ist Ausdruck ihrer Verbundenheit mit der Harzregion und ihrer vielfältigen Natur.
  
© Nationalpark Harz und  Museum Schloss Herzberg im Schloss 2 in 37412 Herzberg am Harz

 

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Fotokurs

Vom Stillleben

zur Werbefotografie

 

 

 

Es entstehenden interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit Schönheit, Ruhe  und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt  uns die Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in das Bild.

 

Ein Fotokurs "für die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönen historischen Landhaus irgendwo in Hessen  zu den Thematiken Stillleben, Bildgestaltung und Werbefotografie

 

         

fotokurs werbefotografie stillleben

 

Das Landhaus ist für uns Fotomotiv,  Nachtruhe, Erholungsort und Tisch für gute Speisen und Getränke  für ein ganzes Wochenende.

 

 

Information:  Fotokurs Bildgestaltung in Hessen

Termin: 31. Januar bis 2. Februar 2020

Anmeldung: Servicebüro

 

 

 

 
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fotokurs halleFotoausstellung

Frauen – Schönheit – Schicht.

Frauen im VEB Kosmetik

Kombinat von Barbara Köppe

 

Kunstverein “Talstrasse"  in Halle / Saale

von 13. Juli bis 13. Oktober 2019

Barbara Köppe, aus der Serie: Frauen-Schönheit-Schicht. Frauen im VEB
Kosmetik-Kombinat, 1989, Fotografie 30 x 40 cm, Privatbesitz © Barbara Köppe
  

   

Mitte der 1980er Jahre beabsichtigte Barbara Köppe Arbeiterinnen im VEB Kosmetik-Kombinat zu porträtieren. Von den damals ca. 8.500 Mitarbeitern in acht Betriebsteilen waren 75 Prozent weiblich, die Leitung oblag gleichfalls einer Frau. Ein Jahr dauerte die Genehmigungsphase, bis sie im Oktober 1988 in einem Dessauer Betriebsteil mit ihrer Arbeit beginnen konnte. Ihr Ziel war es, möglichst viele Betriebsteile aufzusuchen und dort Mitarbeiter der verschiedensten Hierarchieebenen zu fotografieren. Für Barbara Köppe öffnete sich eine ihr bis dahin unbekannte Welt innerhalb der DDR, die sie so zuvor nicht für möglich gehalten hätte. Frauen arbeiteten an völlig veralteten Maschinen, verrichteten schmutzigste und schwerste Arbeiten, ständig gefährdet, weil nur geringste Umwelt- und Sicherheitsstandards eingehalten wurden. Sie beobachtete Frauen, die für die Schönheit von Frauen und Männern in heruntergewirtschafteten Fabrikhallen arbeiteten, wo sie versuchten sich notdürftig ihr Umfeld zu verschönern. Sie porträtierte Frauen, die dennoch stolz auf das Erreichte waren und als Kollektiv zusammenhielten.
Völlig frei konnte sich Barbara Köppe innerhalb des Betriebes bewegen und dabei den Verfall der DDR-Produktionsstätten dokumentieren. Es gelang ihr, das persönliche Vertrauen zu ihren Porträtierten aufzubauen und so zu ehrlichen Aufnahmen zu gelangen, die einen Einblick in diese weibliche Produktions- und die darin gelebte Gefühlswelt zu geben. Dabei entstanden
Fotografien, die einen hohen Respekt vor den Arbeiterinnen mit einer schonungslosen Darstellung der Arbeitsbedingungen verbanden. Eindimensionale Inszenierungen von Heldinnen der Arbeit ließ Köppe nicht zu. Stattdessen gestaltete sie Mehrdeutigkeiten, operierte mit Bewegungen, Geschwindigkeit und Anschnitten.
Die Ausstellung ist Bestandteil des Jahresprogramms 2019 der Kunsthalle “Talstrasse“, welches vor dem Hintergrund stattfindet, dass im Januar vor 100 Jahren Frauen zum ersten Mal in Deutschland reichsweit wählen durften. Die Ausstellung wurde von Ursula Roper in Zusammenarbeit mit Matthias Rataiczyk kuratiert.
    
© Kunstverein “Talstrasse"   in der Talstraße 23 in Halle / Saale

    

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Fotoworkshop

Neue Architektur

in Berlin

 

 

 

Der Fotokurs Architekturfotografie an dem futuristischen Platz - Berlin.  Der Fotokurs erklärt praxisorientiert an ausgesuchten Architekturen  Kamerabedienung, Bildgestaltung in Grafik / Licht und Bildbearbeitung in der Architekturfotografie.  Faszinierende Fotografien  entstehen mit Ihren Kameras  an reizvoller Architektur.

 

 

 

Information:  Fotokurs Architekturfotografie Berlin

Termin:  13. - 15. März 2020

Buchung unter: Servicebüro 

 

               fotokurs architekturfotografie berlin
  

 

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fotokurs leipzig

Fotoausstellung

180 Jahre Fotografie

Die Ästhetik der Lüste

 

 

 

 

 

 

Deutschen Fotomuseum in

Markkleeberg / Leipzig / Sachsen

vom 18. August bis zum 30. Dezember 2019

Fotografie: Anonymus, Schleietanz, um 1900
    

  

Am 19. August 1839 wurde die Erfindung der Fotografie erstmals in Paris öffentlich bekannt gegeben. Aus diesem Anlass startet das Deutsche Fotomuseum eine Ausstellungsreihe zum 180. Geburtstag  der Fotografie. Die Ausstellung „Die Ästhetik der Lüste“ mit erotischen Fotografien von 1860 bis zur Gegenwart aus der Sammlung des Deutschen Fotomuseums zeigt den ständigen Wandel der moralischen Maßstäbe und die damit einhergehenden Veränderungen des menschlichen Schönheitsideals.

Seit den Anfängen der Fotografie gibt es kaum ein fotografisches Sujet, das stärkere Aufmerksamkeit auf sich zieht, als der nackte menschliche Körper. Deutlicher als andere Themen und Motive offenbart die Aktfotografie das Verhältnis des Menschen zu sich selbst und zur Welt. „Die Menschheit“, schrieb Walter Benjamin, „die einst bei Homer ein Schauobjekt der Olympischen Götter war, ist es nun für sich selbst geworden.“ Die Ausstellung gibt einen Überblick über 180 Jahre Aktfotografie und zeigt, wie sich das Körperbild, der erotische Geschmack und die öffentliche Meinung und Vorstellung von Moral und Sittlichkeit seit dem ausgehenden Biedermeier bis in unsere Tage verändert haben.

Schon die so genannten „Pikanterien“ aus dem 19. Jahrhundert waren Traumbild und Wunscherfüllung zugleich, indem sie das gängige Schönheitsideal verkörperten und als Fetischobjekt dienten. Während die frühen Aktfotografien noch stark tabuisiert waren, entwickelte sich nach dem 1. Weltkrieg allmählich eine gewisse Normalität im Umgang mit dem Abbild des nackten menschlichen Körpers. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts veränderten sich die moralischen und ästhetischen Maßstäbe in immer kürzeren Abständen. Seither sind Nacktheit und Erotik zu einem derart strapazierten Motiv der Massenkultur geworden, dass sich für die künstlerische Fotografie die aktuelle Aufgabe stellt, dem Körperbild wieder Menschlichkeit zu verleihen.

   
© Deutschen Fotomuseum, 04416 Markkleeberg, Raschwitzer Straße 11, täglich außer Montag von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
   

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Fotokurs - Lichtmalerei

trifft auf

Thueringens Naturdenkmaeler

 

Fotografie anders: Theatralische Lichtgestaltungen und die schönsten Naturmotive Thüringens verschmelzen zu romantischen Bildern.  Mit geringsten fototechnischen Einsatz, für jeden also in seiner eigenen Heimat nachvollziehbar, entstehen reizvolle märchenhafte Inszenierungen in Licht und Farbe als Gruppenarbeit. 

Info: Fotokurs Lichtgestaltung an Naturdenkmälern

bei Bad Liebenstein / Thüringen

Termin: Samstag, den 9. November 2019

Anmeldung Servicebüro

 

          fotokurs lichtmalerei

       

  Der Fotokurs findet statt. Anmeldungen sind noch möglich!  Der Preis pro Person ist 74 Euro für

den Fotokurs von 14 bis 23 Uhr.

 
   

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fotokurs leipzig

Fotografie: 1. Preis  Daniel Chatard Abriss des imposanten „Immerather Doms“ zugunsten des Braunkohletagebaus im Rheinischen Revier

  

 

Fotoausstellung Rückblende 2018

Der deutsche Preis für politische Fotografie und Karikatur

Zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig / Sachsen vom 21. August bis 15. September 2019

  

 

Das zähe Ringen um die Regierungsbildung in Berlin, Auseinandersetzungen um den Braunkohleabbau am Hambacher Forst, der Jahrhundertsommer 2018 sowie Debatten über rechtspopulistische Tendenzen und den NSU-Prozess: Wieder sind es bewegende Themen, aus denen die Juroren der „Rückblende 2018“ Fotografien und Karikaturen auswählten. Rund 100 Arbeiten, mit denen Bildjournalisten und Karikaturisten das vergangene politische Jahr dokumentieren und interpretieren, zeigt das Zeitgeschichtliche Forum Leipzig in der neuen Foyerausstellung.
Der höchstdotierte gemeinsame Wettbewerb für politische Karikatur und Fotografie in Deutschland fand zum 35. Mal statt. Ausrichter sind die Landesvertretung Rheinland-Pfalz und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger mit den Partnern Bundespressekonferenz und Fotofinder GmbH. Die Ausstellung ist vom 21. August bis 15. September 2019 zu sehen. Der Eintritt
ist frei.
Zur Eröffnung am Dienstag, 20.8.2018, um 18 Uhr laden wir herzlich ein. Amelie Glienke ist in diesem Jahr die Preisträgerin bei den Karikaturisten. Ihre pointierte Zeichnung „Aufwärts, SPD!“, welche die seinerzeitige Parteivorsitzende Andrea Nahles am Heck des sinkenden SPD-Schiffes zeigt, überzeugte die Jury. Den ersten Preis in der Kategorie Fotografie erhielt der freie Fotograf Daniel Chatard mit seiner Aufnahme vom Abriss des imposanten „Immerather Doms“ zugunsten des Braunkohletagebaus im Rheinischen Revier. Sieger in den Kategorien „Beste Serie“ und „Das scharfe Sehen“ sind David Klammer und Odd Andersen.
Sämtliche 1354 eingereichten Arbeiten von 215 Bildjournalisten und 65 Karikaturisten können im Internet unter www.rueckblende.rlp.de eingesehen werden. Der umfangreiche Katalog zur „Rückblende 2018“ ist für 8,- Euro im Museum erhältlich.
    
© Zeitgeschichtlichen Forum in der Grimmaische Str. 6 in  04109 Leipzig und Der deutsche Preis für politische Fotografie

 

 

 

    

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Fotokurs Lightpainting
Fotokunst aus Bewegung, Farbe, Licht und Kreativitaet


Das Licht ist das Fotomotiv. Kreativität, Farbe, Bewegung und Licht bilden eine ästhetische Einheit, welche durch harmonische Linien und transparente Flächen gebildet wird. Durch Langzeitbelichtung entstehen fantasievolle und grafisch interessante Bilder die mystisch, originell ja sogar edel auf uns wirken.

 

Information: Fotokurs Lightpainting in

Eisenach / Thüringen

Anmeldung unter: Servicebüro

Termin: Samstag, den 16. November 2019

 

         fotokurs lightpainting

    

  

Der Fotokurs findet statt. Ihre Anmeldungen sind willkommen. Der Preis pro Person ist 59 Euro für den Fotokurs von 14 bis 23 Uhr.

 
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fotokurse magdeburgFotoausstellung

Moderne. Ikonografie. Fotografie.

Das Bauhaus und die Folgen

1919-2019

 

 

Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in

Magdeburg / Sachsen-Anhalt vom

22. September 2019 bis 9. Februar 2020

Fotografie: Joachim Brohm, Moholy-Nagy House, Detail, 2015, Copyright J. Brohm
  

  

„Der Fotografie-Unkundige wird der Analphabet der Zukunft sein.“ László Moholy-Nagy 1927
   

 

Die Fotografie ist das Bildmedium, das sich neben Architektur und Design in der Wahrnehmung des Betrachters bis heute ganz besonders mit dem Bauhaus verbindet. Für die zentrale Idee des Bauhauses, durch visionäres Denken die reale Gesellschaft zu formen, bot die Fotografie mit ihrer technischen Beweglichkeit die besten Voraussetzungen. Die Erkundung der Welt mit der Kamera, fotografische Grenzüberschreitungen, kreative Impulse, wie Experimente mit Licht und Schatten, beförderten ein „Neues Sehen“, das den Aufbruch der Fotografie in die Moderne erst ermöglichte.

Die Fotografie am Bauhaus zwischen den beiden gegensätzlichen Positionen eines László Moholy-Nagy, der eine Neuauslotung der fotografischen Möglichkeiten propagierte und eines Walter Peter-hans, der den Wandel vom „Neuen Sehen“ zur angewandten Sachfotografie suchte, dient als Ausgangspunkt der Ausstellung, die Bildbeispiele aus den 20er Jahren bis in die Gegenwart zeigt.

Unter Verwendung von Fotografie schuf das Bauhaus Leitbilder für den modernen Bildgebrauch und lieferte auch die Methodik dafür, sie ohne Grenzen anzuwenden. Die Ausstellung zeigt exemplarisch Auswirkungen von einhundert Jahren Bauhaus auf die Fotografie bis heute.

Unter dem Begriff des Bauhauses und dem dort propagierten „Neuen Sehen“ und „Neuen Bauen“ subsumieren wir in diesem Ausstellungsprojekt in üblicher Weise zeitgeschichtliche Prozesse, für die das Bauhaus den Begriff und den historischen Bezugspunkt liefert, die sich jedoch international parallel darüber hinaus bewegen und sich nicht voneinander trennen lassen.

Die Ausstellung umfasst drei Schwerpunkte. Im ersten sind Aufnahmen von Künstlern aus der Zeit des Bauhauses zu sehen, wie Xanti Schawinsky, Florence Henri, Lore Krüger, Rudolf Hatzold, Willi Eidenbenz oder Albert Renger-Patzsch. Die sechziger Jahre bis zur Gegenwart bilden den zweiten Schwerpunkt, mit Arbeiten von Ulrich Wüst, Bernhard Blume, Gottfried Jäger, Brian Eno, Matthias Hoch, Ricarda Roggan, um nur einige zu nennen. Unmittelbar in der Gegenwart angesiedelt ist ein Projekt in Kooperation mit der Kunsthochschule Leipzig, mit Absolventen und Studierenden der Klasse Joachim Brohm, die sich im Verlauf der vergangenen Jahre dem Thema des Bauhauses genähert haben.
     
© Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen, Regierungsstraße 4-6 in 39104 Magdeburg

 

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Fotokurs Nachtfotografie

   

in der Hansestadt Salzwedel

Die Hansestadt Salzwedel ist geprägt von mittelalterlichen Fachwerkhäusern, norddeutscher Backsteinarchitektur und malerischen Kopfsteinpflasterstraßen.  Der Grundkurs für Fotografie zeigt auf leicht verständliche Art und Weise und in praxisorientierter Form direkt am Fotomotiv in Salzwedel die Kameraeinstellung und die Bildgestaltung.

Information: Fotokurs in Salzwedel

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 1. November 2019

         Fotokurs in Salzwedel Altmark
   

 

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fotokurs marburgFotoausstellung

BORIS BECKER.

Wüstenbilder


Kunstverein Marburger in

Hessen vom

27.Juli bis 12.September 2019

Boris Becker, Goatstables, Smara, 2007, Fine Art Pigment Print, Edi6on 5 + 1 AP
   

  

Boris Becker (geb. 1961 in Köln) studierte von 1982-84 an der Hochschule der Künste Berlin und von 1984-90 an der Kunstakademie Düsseldorf bei Bernd Becher. Meisterschüler 1988. Seit 1989 zahlreiche Preise und S6pendien sowie Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im In- und Ausland. Verschiedene Publikakonen wie Territorien 1998, Geräumtes Gelände 1995, deserts and fields 2010. 2005-06 Gastprofessur an der Hochschule für Künste Bremen. 2010-11 Vertretungsprofessur an der Kunsthochschule für Medien, Köln. Er lebt und arbeitet in Köln. www.boris-becker.com

In der Ausstellung „Wüstenbilder“ zeigt Boris Becker zwei fotografische Serien, die im Norden der Westsahara, in Smara, entstanden: Im Februar 2007 reiste Boris Becker auf Einladung der UNO-Flüchtlingshilfe dorthin und dokumen6erte mit seiner Kamera die Flüchtlingslager der Saharauis. Ihre kargen Lebensbedingungen verdeutlichen seine Bilder der „Goatstables“ und der „Gassta6ons“ - einfache architektonische Gebilde in provisorischer Konstruk6on aus gefundenen Materialien, MetallschroE, notdürftig geflicktem Maschendraht und Steinen.
   
© Kunstverein Marburger, Gerhard-Jahn-Platz 5 (Biegenstraße 1) · 35037 Marburg
     

  

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Fotokurs - Lichtmalerei

verzaubert Steinzeitgräber

Die 5000 Jahre alten Steinzeitgräber der Altmark sind eine der spannendsten und geheimnisvollsten Fotomotive Sachsen-Anhalts. Der Fotokurs "Lichtmalerei verzaubert Steinzeitgräber" führt ein in die inszenierte Bildgestaltung mit Licht. An einem Abend entstehen eindrucksvolle Bilder der monumentalen Steinzeitgräber in der Altmark

Information: Fotokurs Lichtmalerei in der Altmark

Anmeldung: Die Buchung im Servicebüro

Termin: 2. November 2019

         fotoworkshop lichtmalerei grosssteingraeber
    
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fotoworkshop frankfurtFotoausstellung

MOVING/IMAGE

An Exploration of Film and

Photography

ART FOYER der DZ BANK

in Frankfurt / Main vom

6. Juni bis 12. Oktober 2019

Chris Marker, Film-Still aus: La Jetée, Frankreich 1962.

 Neuilly-sur-Seine. ©1963 Argos Films

      

   

Die neue Ausstellung „Moving/Image. An Exploration of Film and Photography“ der DZ BANK Kunstsammlung lässt Filme im Kopf entstehen. Gastkuratorin ist die renommierte Filmwissenschaftlerin Ellen M. Harrington, Direktorin des Deutschen Filminstituts und des Deutschen Filmmuseums, die damit ein wenig Hollywood-Feeling ins ART FOYER bringt. Die Schau verweist mit annähernd 180 Werken von rund 40 internationalen Künstlerinnen und Künstlern auf gemeinsame ästhetische und erzählerische Erscheinungsformen von Film und Fotografie und ist vom 6. Juni bis 12. Oktober 2019 im ART FOYER zu sehen.

Vertreten sind fotografische Werke aus der Sammlung von Vito Acconci, Michael Ackerman, Mac Adams, John Baldessari, Matthew Barney, Anna und Bernhard Blume, Christian Boltanski, Gregory Crewdson, Tacita Dean, Maya Deren, Philip-Lorca di Corcia, Michel François, Mario Giacomelli, Angela Grauerholz, Lynn Hershman Leeson, Marie-Jo Lafontaine, Terrence Malick, Chris Marker, Tracey Moffatt, Julian Rosefeldt, Stefanie Schneider, Cindy Sherman, Piotr Uklański u.a.

Neben großformatigen Tableaus, einer Vielzahl an Einzelbildern sowie einer Videoinstallation werden zwei Kurzfilme und Filmausschnitte aus einem Spielfilm gezeigt, die das vielfältige Zusammenspiel beider Kunstformen verdeutlichen. Die Ausstellung teilt sich in zwei zentrale Bereiche auf, in „Dialog“ und „Montage“. Beide Begriffe stammen aus der Filmtheorie. In der Sektion „Dialog“ ist eine Vielzahl an fotografischen Einzelbildern zu sehen. Sie lassen zwar an eine Aneinanderreihung von Film Stills denken, haben aber völlig eigenständige künstlerische Aussagen.
   
© DZ BANK Kunstsammlung - ART FOYER Platz der Republik, 60325 Frankfurt/Main
    

  

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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

Termin: 04. - 05. April  2020

Anmeldung unter: Servicebüro

 

           fotokurs portraitfotografie

    

Der Fotokurs findet statt.

Wenige Anmeldungen sind noch möglich!

 
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fotokurs harz goslarFotoausstellung

Industriearchitektur der Moderne

im Spiegel der Fotografie

 

WELTKULTURERBE

Besucherbergwerk RAMMELSBERG

bei Golsar / Harz / Niedersachen

23. Juni bis 17. November 2019

Gesamtansicht der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg (um 1950)

© Albert Renger-Patzsch – Archiv Ann und Jürgen Wilde, Zülpich/VG Bild-Kunst (Abzug WERBG)

        

   

Die Architekten der Tagesanlagen des Erzbergwerkes Rammelsberg, Fritz Schupp und Martin Kremmer, zwei der bedeutendsten deutschen Industriebaumeister der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, bauten die Bergwerksanlage nach ihren Vorstellungen von symmetrisch-übersichtlicher Gestaltung des Gesamtkomplexes unter Berücksichtigung der herrschenden nationalsozialistischen Architektursprache. Kombiniert mit Elementen des Modernen Bauens entstand ein spezieller Architekturstil. Die genaue Betrachtung dieser Stilsprache soll der Fotoausstellung als Grundlage dienen.

In den 1950er Jahren hat Albert Renger-Patzsch die Tagesnalagen des Erzbergwerk Rammelsberg fotografiert. Diese selten gezeigten Fotografien im Stil der Neuen Sachlichkeit dokumentieren das ästhetische Programm der Architektur der Bergwerksanlagen in unvergleichlicher Weise. Im Dialog greift Fotograf Dieter Blase in einer aktuellen Werkserie Aspekte der historischen Fotografien auf und setzt diese in noch vorhandene Arbeitsplatzsituationen und funktionale Strukturen um.

Bilder von der Baustelle der Tagesanlagen aus den 1930er Jahren geben Einblicke hinter die Kulissen dieser Architektur auf die Situation einer Großbaustelle. Damit gibt die Sonderausstellung bisher ungekannte Einblicke in den Bau der Übertageanlagen des Erzbergwerks Rammelsberg im Zuge der nationalsozialistischen Wirtschafts- und Rüstungspolitik in der zweiten Hälfte der 1930er Jahre.
  
© WELTKULTURERBE RAMMELSBERG, Bergtal 19 in 38640 Goslar
     

 

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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen

  

 

Freitag, den 16. August 2019 um 15:40 Uhr auf RTL Living

Lagerfeld, der einsame König (Lagerfeld, A Lonely King), Großbritannien, 2008

Dienstag, den  27. August 2019 um 14:15 Uhr auf National Geographic HD

Billy the Kid - Das mysteriöse Foto (Billy the Kid: New Evidence), USA, 2016


Samstag, den 31. August 2019 um 22:35 Uhr auf GEO Television

Im Bordell geboren - Kinder im Rotlichtviertel von Kalkutta (Born Into Brothels: Calcutta‘s Red Light Kids), USA, 2004

Dienstag, den 24.September 2019 um 20:15 Uhr auf  Phoenix TV

Firmen am Abgrund, Fujifilm - Der Foto-Spezialist (2018)




Recherche durch Kunstlinks.de und Recherche durch Redaktion der Photoschule Horn und abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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Fotografie-Film im WEB
  

 

Square für Künstler, Carte Blanche für Martin Middlebrook, Fotograf

Mapplethorpe: Look at the Pictures

Tirol in Augenblicken: 150 Jahre Fotografie im Land der Berge

 

 

 

 
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Vorhergehende Ausgaben des Newsletters und des Onlinemagazines Fotografiekultur

 

       Aktuelle Ausgabe  des OnlineMagazin  www.photographiekultur.de 

 

Ausgabe     Nr: 47 Juli 2016
Ausgabe     Nr: 46 April 2016
Ausgabe     Nr: 45 Februar 2016
Ausgabe     Nr: 44 September 2015
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Ausgabe     Nr: 35 März 2013
Ausgabe     Nr: 34 Dezember 2012
Ausgabe     Nr: 33 Oktober 2012
Ausgabe     Nr: 32 Juni 2012
Ausgabe     Nr: 31 Januar 2012
Ausgabe     Nr: 30 30. Oktober 2011
Ausgabe     Nr: 29 20. Mai 2011 Fotoausstellung Paris in Eisenach
Ausgabe     Nr: 28 1. Februar 2011 Aktfotografie in Grimma und Ziegenrück
Ausgabe     Nr: 27 1. November 2010 Helmut Newton in Kunsthaus Apolda
Ausgabe     Nr: 26 08. Juli 2010 Finissage der Galerie im Hause Bohl - Eisenach
Ausgabe     Nr: 25 05. März 2010 Modefotografie in Halle
Ausgabe     Nr: 24 05. November 2009 Ausstellung Henri Cartier Bresson
Ausgabe     Nr: 23 04. August 2009 Fotofestival Leipzig
Ausgabe     Nr: 22 03. Januar 2009 World Press Photo, Bauhausfotografie

Ausgabe     Nr: 21

30. August

2008

Dampflokfotografie in Meinigen, Fotokino in Weimar

Newsletter  Nr: 20

13. März

2008

Geburtstagsfeier 80 Jahre Arbeiterfotografie in Erfurt

Newsletter  Nr: 19

15. September

2007

Fotothek, Nackte Musen, Loom Magazine in Weimar

Newsletter  Nr: 18

10. Juni        

2007

Der Fotosommer

Newsletter  Nr  17

22. Februar    

2007

Erstes Fotofestival in Leipzig

Newsletter  Nr. 16

15. November

2006

Eva Mahn in der Kunsthalle Erfurt

Newsletter  Nr. 15

09. Juli          

2006

Fotoherbst

Newsletter  Nr. 14

24. März       

2006

Fotografiefrühling

Newsletter  Nr. 13

22. Dezember

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 12

07. Oktober

2005

Jubiläum 10 Jahre PHOTOSCHULE HORN

Newsletter  Nr. 11

27. Juli          

2005

Fotografie in Eisenach

Newsletter  Nr. 10

17. Mai         

2005

Triumph der Fotografie

Newsletter  Nr. 09

18. März       

2005

Historische Fotografie

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