Ausgabe Nr. 41 des Online-Magazin für Fotografie 

Thüringen - Sachsen Anhalt - Hessen - Fotografie im Fernsehen - Archiv

 

 

Fotografie: Wim Wenders und Sebastião Salgado. © Donata Wenders / NFP
 

FILM Das Salz der Erde

Ein Dokumentarfilm über den weltberühmten  Fotograf Sebastião Salgado

 

 

In den vergangenen 40 Jahren hat der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado auf allen Kontinenten die Spuren unserer sich wandelnden Welt und Menschheitsgeschichte dokumentiert. Dabei war er Zeuge wichtiger Ereignisse der letzten Jahrzehnte – von internationalen Konflikten, Kriegen und ihren Folgen, von Hungersnöten, Vertreibung und Leid. Seine beeindruckenden Fotoreportagen haben den Blick auf unsere Welt geformt.
  

 

 

  

 

Salgado selbst wäre seelisch an dieser Aufgabe fast zugrunde gegangen, wenn er nicht ein neues, ein gigantisches Fotoprojekt begonnen hätte: „Genesis“. Fast die Hälfte unseres Planeten ist bis zum heutigen Tag unberührt. Mit seiner Kamera widmet sich Salgado seit nunmehr fast einem Jahrzehnt diesen paradiesischen Orten unserer Erde, kehrt an den Ursprung allen Lebens zurück und offenbart uns eine wunderbare Hommage an die Schönheit unseres Planeten.
DAS SALZ DER ERDE präsentiert Sebastião Salgados Leben und Arbeit aus der Perspektive zweier Regisseure: der seines Sohnes Juliano Ribeiro Salgado, der seinen Vater in den vergangenen Jahren oft mit der Filmkamera begleitete, und der von Wim Wenders, Bewunderer von Salgados Fotokunst, selbst Fotograf und einer der großen Filmemacher unserer Zeit.
   

 

Kinostart: 30. Oktober 2014    Offizielle Filmwebseite: http://www.dassalzdererde-derfilm.de
 

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Die Fotoreise Bretagne  

mit Open Air Fotografiefestival

Die Bretagne lebt vom Aufeinandertreffen von Meer und Festland. Die Fotoreise Bretagne findet am westlichsten und charismatischsten Teil des schöne Landstriches Bretagne in Frankreich statt. Das Finistere ist die harmonische Synthese von Meer und Land. Wo immer man sich auch aufhält, das Meer ist nicht weit. Diese privilegierte maritime Situation verleiht dem Finistere sein reinstes ozeanisches Klima.

 

Information: Fotoreise Bretagne - Frankreich

Termin: 08. - 15. August 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

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Fotoausstellung

Wendepunkt

von Ulrich Kneise

 

Thüringen in

Fotografien

von 1984 bis 2014

 

Thüringer Aufbaubank in

Erfurt Thüringen  vom

30. Oktober 2014 bis 17. April 2015

Fotografie: Ulrich Kneise, Eisenach 1986

  

 

Vor nunmehr 25 Jahren wurde es dem „Volk der DDR“ zu eng in seiner Nische. Es drängte nach Veränderung und schaffte sie mit Disziplin und deutscher Gründlichkeit: Das sozialistische Wirtschaftssystem kollabierte in den Fesseln seiner Ideologie. Das machte den Weg frei für unbestritten einmalige Veränderungen, auch in Thüringen. Viele konnten das Beste aus dieser Situation machen. Andere hingegen, fühlten sich benachteiligt und ausgegrenzt. Vieles wurde zu recht verworfen und manches, nostalgisch verklärt, erneut herbei gesehnt … Auf den Standpunkt kommt es an: Meine Fotografien zeigen Lebensumstände zum Zeitpunkt der Aufnahme. Auch heute geht es darum,
sichtbar zu machen, was wert erscheint, für die kollektive Erinnerung aufbewahrt zu werden, bevor es selbst zu Vergangenheit wird. Darin sehe ich meine Aufgabe als Fotograf. Ich bekenne mich dabei zu einer fotografischen Tradition, in der es selbstverständlicher Anspruch für ein gutes Foto ist, Dokument und poetisches Bekenntnis zugleich zu sein. Die amerikanische Fotografin Dorothea Lange hat es so ausgedrückt: „Es gibt keinen wirklichen Streit zwischen dem Künstler und dem Dokumentarfotografen. Man muss beides sein. Der Dokumentarfotograf versucht sich über die Erfahrungen auszudrücken, die alle haben. Der Künstler teilt die Bedeutung des Ereignisses, der Umstände und Situationen durch Qualität mit, weil man sie nur so zum Leben erwecken kann.“ Dem scheint mir nichts hinzuzufügen, als gute Fotografien. Kritische Distanz schließt Anteilnahme nicht aus, sie bedingt sie. So möchte ich meine Bilder verstanden wissen.
Ulrich Kneise, September 2014
 
Ausstellungsort: Thüringer Aufbaubank Gorkistraße 9, 99084 Erfurt Öffnungszeiten: Montag – Freitag: 7.00 – 19.00 Uhr

 

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Fotokurs

im

Bergwerk Merkers

Der Erlebnisfotokurs beleuchtet die Fotografie in einem der interessantesten und schönsten Bergwerke der Welt. Der Fotoworkshop erklärt und trainiert gemeinsam die Lichtgestaltung und die grafische Bildgestaltung  mit der Fototechnik der Kursteilnehmer, im tiefsten Besucherbergwerk der Welt, in 800 Meter Tiefe unter Tage. Spektakuläre Bilder entstehen von den riesigen Superkristall und dem Untertageabbau. 

Info: Fotokurs im Bergwerk Merkers

Termin:  17. Januar 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

           Fotokurs im Bergwerk Merkers Thüringen

   

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Fotoausstellung

FeindBilder

eine fotografische Installation

von Ulrich Kneise

 

 

 

 

 

Thüringer Museum im Stadtschloss

in Eisenach / Thüringen vom

2. August bis 28. Dezember 2014

Fotografie: Ulrich Kneise, NVA Lietz
   

 

Der Eisenacher Fotograf Ulrich Kneise begleitet die Ausstellung zum 1.Weltkrieg  mit einer fotografischen Installation im Westflur des Thüringer Museums. Dabei verbindet er unveröffentlichtes  Material aus dem Familienarchiv mit eigen Aufnahmen. So wird deutlich, dass auch über den 1. Weltkrieg hinaus, die Androhung und der Rückgriff auf militärische Gewalt Mittel der Wahl in der internationalen Politik war und ist. Die Bilder von Horst Bohl (1919 - 1945), aufgenommen an den Fronten des II. Weltkrieges,  zeugen davon ebenso, wie die Armeefotos Kneises, die vier Jahrzehnte später  auf dem Höhepunkt des kalten Krieges entstanden. Ulrich Kneise ,Jahrgang 1961, hatte Gelegenheit seine Mitschüler beim militärischen Drill im GST Lager aufzunehmen.

Der Zufall ermöglichte ihm auch während des Wehrdienstes und danach als Volontär der Wochenzeitung "Volksarmee" im geschlossenen Bereich von Kasernen und Truppenübungsplätzen zu fotografieren. "Dass der  eigene Fotoapparat  für Ulrich Kneise allmählich zum Vergewisserungs-instrument über seine Lebenslage wurde, verdankt er wachsender Ernüchterung im Widerspruch sozialistischer Fassadenbildung… So eröffnet er uns ein wesenhaftes Spektrum aus einem Gesellschaftsbereich, der sonst durch die von Staat wie Militär verordnete "Aussonderungsoptik " stark unterbelichtet war." ( Jörg Sperling in "Fotoanschlag", 2001, Haus der Geschichte der BRD, Leipzig und Bonn). Viele seiner Bilder werden hier zum ersten mal gezeigt. Mit lebensgroßen Porträts von US-Soldaten, fotografiert kurz vor ihrem Einsatz im Irak, schlägt Ulrich Kneise einen Bogen in die Gegenwart und fokussiert auf individuelle Schicksale. Allem fügt er Bilder von Originalschauplätzen des 1.Weltkrieges bei , die er exklusiv für diese Ausstellung aufgenommen hat.

 

 

© Thüringer Museum Eisenach im Stadtschloss am Markt in 99817 Eisenach / Thüringen

 

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Fotoworkshop Makrofotografie

Die Frühblüher im

Nationalpark Hainich

 

Der Fotokurs Makrofotografie der Frühblüher im Nationalpark Hainich führt ein in die Kameratechnik, Kamerabedienung und Gestaltung von dokumentarischen und ästhetischen Makrofotografien unter den umständen der realen Natur.  Der Nationalpark Hainich der "Urwald in der Mitte Deutschlands" ist botanisch sehr vielfältig und somit sehr gut für einen Spezialkurs zur Makrofotografie geeignet.

 

Fotokurs  Makrofotografie im Nationalpark Hainich

 

 Termine: 19. sowie  21. März 2015

 

Anmeldung unter: Servicebüro 

 

      fotoworkshop makrofotografie frühblüher hessen

Fotokurs Thüringen Makrofotografie Frühblüher im Nationalpark Hainich

 

 

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Vortragsserie GEONATUR

 

  

 

   
Diashow SCHOTTLAND

Europas wilder Nordwesten

von Olaf Schubert

 

Pressenwerk in Bad Salzungen

am Mittwoch, den 07.01.2015

um 20:00 Uhr

 
     
Über malerische Küsten- und Fischerorte vorbei an den berühmtesten Destillen der Welt geht es hinauf in das nördlichste Schottland. Die eiszeitlich geprägten Landschaftsformen berauschen die Sinne. Hier trifft Olaf Schubert auf „Natururgewalt“ in einsamen Sandbuchten und felsigen Riffen der Küstenszenerie. Die frühzeitlichen Siedlungen und eines der schönsten Musikfestivals runden das besondere Erlebnis „Orkney Islands“ ab. Weiter geht es mit typisch schottischen Wetterverhältnissen hinauf in die Wanderparadiese der westlichen Highlands. Sowohl die Isle of Skye, als auch andere Geheimtipps laden die Aktivreisenden zu besonderen Begegnungen mit der Natur und Tierwelt der schottischen Highlands ein.
 

 

   
Diashow China

Im Reich der Mitte

von Olaf Schubert

 

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den  08.01.2015

 

um 20:00 Uhr

 
     
China fasziniert durch seine fremde Kultur und durch eine erstaunliche Vielfalt. Diese Vielfalt der Völker und Landschaften in einem Land, welches sich schwer in ein Bild zwängen lässt, stellt der Fotograf und Buchautor Olaf Schubert in seiner neuen Reportage dar. 1,3 Milliarden Menschen bilden ein riesiges Mosaik an unterschiedlichen Bräuchen, Lebensweisen und Kulturen. Megacitys mit ihren brodelnden, konsumorientierten Lebensentwürfen und weit abgelegenes Hinterland mit alten intakten Dorfstrukturen zeichnen ein Bild der bunten Vielfalt des Landes. Während die Geschäftswelt Shanghais nur harte Devisen zählt, benennt ein Nomade seinen Reichtum immer noch über die Anzahl der Tiere.
 

 

   
Diashow Cuba

Rhythmus, Rum & Revolution

von Pascal Violo

 

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 29.01.2015

um 20:00 Uhr

 
     
Nach intensivem Eintauchen in das kontrastreiche Leben Cubas berichtet Pascal Violo von seinen Erlebnissen, Erfahrungen und Eindrücken. Er erzählt von schneeweißen Palmenstränden und üppigen Regenwäldern, von knarrenden Oldtimern und handgedrehten Zigarren, von wilden Voodoo Rhythmen und verführerischen Salsa Klängen. Im Vordergrund seiner Erzählungen steht die Begegnung mit den Menschen. In den Straßen Havannas mit ihrem langsam zerfallenden Charme spürt er die Magie dieser pulsierenden Stadt.
 

 

   

Diashow Costa Rica

Naturparadies zwischen Karibik

und Pazifik 

von Stephan Schulz

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 19.02.2015

um 20:00 Uhr

 
     
Costa Rica ist ein Traum für jeden Naturliebhaber. Endlose Bilderbuchstrände wechseln mit rauchenden Vulkanen, kühl-feuchte Nebelwälder mit hohen Bergen und Tälern. Vor allem aber glänzt das kleine Land mit einer überaus exotischen Tier- und Pflanzenwelt. Zu Pferd, per Boot und mit öffentlichen Verkehrsmitteln war Stephan Schulz viele Monate unterwegs. Er durchwanderte in einem mehrtägigen Urwaldabenteuer die Osa-Halbinsel und erlebte vom Gipfel des fast 4000m hohen Cerro Chirripo den Sonnenaufgang. Er bestaunte farbige Kraterseen und Lavaströme und erlebte, wie unzählige Bastardschildkröten in einer Massenansammlung gleichzeitig ihre Eier ablegen.
 

 

   
Diashow

NAMIBIA & BOTSWANA

„Tierisch wild“ von Michael Fleck

 

Pressenwerk in Bad Salzungen

am Freitag, den 20.02.2015

um 20 Uhr

 
     
In seiner neuen Multivisonshow berichtet Michael Fleck mit atemberaubenden Bildern und Filmsequenzen über Safaris und hautnahe Begegnungen mit Elefanten, Löwen, Leoparden, Nashörnern und putzigen Erdmännchen. Er nimmt Sie mit auf Gästefarmen, zu Luxuslodges und in die Dörfer der ältesten afrikanischen Volksstämme. Am Beispiel der San und Himba berichtet er ohne die oft vorherrschende romantische Sicht von der realen Lebenssituation dieser ethnischen Randgruppen.
 

 

   
Diashow Faszination Erde

Die Wunder der Natur

von Markus Mauthe

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 12.03.2015

am 20:00 Uhr

 

 
     

Die Erde im Porträt: Eine größere Herausforderung hätte sich der Naturschützer und Fotograf Markus Mauthe nicht aussuchen können. In seiner neuen Multimedia-Reportage nimmt der Fotograf sein Publikum mit auf eine Reise zu den beeindruckendsten Naturlandschaften unsere Erde. Er hat es geschafft, die unermessliche Vielfalt des Planeten mit der Kamera festzuhalten und exemplarisch relevante Lebensräume im Wasser, Wald, Grasland und Gestein sowie deren Verbindungen untereinander zu zeigen.

  

 

   
Diashow Spitzbergen

Inseln im Eis 

von Jürgen Schütte

 

Bürgerhaus in Eisenach

am Donnerstag, den 26.03.2015

um 20:00 Uhr

 

 
     
Der Inselarchipel Spitzbergen liegt auf halbem Weg vom nördlichsten Punkt Norwegens zum Nordpol, direkt im Eismeer. Es ist eine unwirtliche Gegend für Menschen. Die Sonne geht monatelang nicht unter und lässt Besucher jegliches Gefühl für Zeit verlieren. Manchmal ist die Luft so klar, dass weit Entferntes zum Greifen nah erscheint. Ein anderes Mal hüllen Nebelbänke das Land tagelang in graue Schleier. Von Longyearbyen, der Hauptstadt des Inselarchipels, startete die ungewöhnliche Kajakreise von Jürgen Schütte. Bereits nach zwei Wochen fiel seine Paddelpartnerin aus gesundheitlichen Gründen aus. Jürgen Schütte machte sich mit seinem Faltboot allein auf den Weg nach Norden.
   

 

GEONATUR,  Weitere Informationen finden Sie unter: www.geonatur.de
  

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Fotoreise

Toskana und Florenz

 

 

Die Fotoreise Toskana führt Sie zu den schönsten und spannendsten Motiven der berühmten Weinregion. Direkt am romantischen Fotomotiv Toskana werden Sie in die Geheimnisse der Fotografie, der digitalen Kameratechnik und der Bildgestaltung eingeweiht. Die Bildkomposition wird gemeinsam trainiert und im Fotoreisebus mit Bildverarbeitungsprogrammen ausgewertet.
Bei einer gemeinsamen Auswertung in Deutschland wird Ihnen der Umgang mit großformatiger Drucktechnik erläutert, um eigene große Drucke der Fotografien zu realisieren.

 

Information: Fotoreise Toskana

Termin: 20. - 27. Sept. 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

 

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Fotoausstellung

PAUL ALTMANN

KONSEQUENZ

 

 

Museum Gunzenhauser in

Chemnitz / Sachsen vom

7. Oktober 2014 bis zum 11. Januar 2015

 Foto:  © 2014 Paul Altmann, genehmigt (Leopard 2), 2014, C-Print, 21 x 16 cm

  

 

In der Ausstellung PAUL ALTMANN. KONSEQUENZ werden vom 17. Oktober 2014 bis zum 11. Januar 2015 Fotografien, Videos und Installationen aus drei Werkgruppen des in Leipzig lebenden Künstlers gezeigt.

Genehmigt (2014) führt anhand von 62 seriellen Fotografien des Panzers LEOPARD 2 die Waffenexportpraxis der Bundesrepublik Deutschland vor Augen. Die Serie Made in Germany (2011) zeigt Einzelporträts von zwölf Künstlern, die auf der sogenannten Gottbegnadeten-Liste von 1944 aufgeführt wurden, und wirft durch collageartige Überblendungen mit eigenen Selbstporträts des Künstlers moralische Fragen auf. David & Nelson (2011) widmet sich in zwei Fotografien und einem Video dem Streben nach Expansion, den daraus resultierenden möglichen Folgen des Zusammenbruchs verbunden mit massenmedialen Visualisierungspraktiken.
Paul Altmann spielt mit unseren Sehgewohnheiten. Seine Werke klagen nicht an; sie bieten keine Lösungsvorschläge. Vielmehr stellen sie Fragen nach Selbst- und Fremdbestimmung, Tarnung und Sichtbarkeit, Schuld und Unschuld, Realität und Wirklichkeit.
Die neu etablierte Ausstellungsreihe Junge zeitgenössische Kunst aus Sachsen im Museum Gunzenhauser, deren Auftakt diese Ausstellung bildet, bietet jungen Künstlerinnen und Künstlern aus Sachsen die Möglichkeit, in direkter Nähe zu und in Auseinandersetzung mit Vorbildern und Vorgängern Werke in einem musealen Kontext zu präsentieren.

 

© Museum Gunzenhauser, Falkeplatz in  09119 Chemnitz / Sachsen

  

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Fotoreise  Traumhafte

Ostseeküste

Das Land zwischen den

Meeren

 

Weiß leuchtende Kreidefelsen, türkisfarbenes Wasser, farbenfrohe Fischerdörfer und die unberührte Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft lassen die Grenzlinie zwischen Land und Meer verwischen. Das kleine Paradies, direkt vor unserer Haustür, brilliert mit seinen Kontrasten zwischen Meer, Boddenlandschaft und mecklenburgischer Gemütsruhe und Gelassenheit.
 

Information: Fotoreise Traumhafte Ostseeküste

Termin: 23. - 29. Mai  2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

           

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Fotoausstellung

Studien mit der Kamera

[vintage photographs]

Max Baur

 

 

 

 

 

Galerie Kleinschmidt in

Wiesbaden / Hessen vom

18. Oktober 2014 bis 23. Januar 2015

Abbildung: Max Baur | Tulpen (um 1930) | Vintage Gelatin Silver Print 

Courtesy: the artist and Kleinschmidt Fine Photographs

  

 

Max Baur, geboren 1898 in Günzburg an der Donau, ist ein Wegbereiter in der Fotografie des 20. Jahrhunderts. Vor dem I. Weltkrieg absolviert er seine Lehre als Buchhändler. In den 1920er Jahren verdient er seinen Lebensunterhalt mit Jobs. Seine erste Werkstatt gründet er 1928 in Wernigerode. Die Landschaft des Harz inspiriert ihn zu einer staunenden Haltung. Viele frühe Arbeiten zeigen Landschaften. Wenig später entdeckt Max Baur seine Passion für die Architektur. Wahre Ikonen im 'Geist des Bauhaus’ entstehen in dieser Zeit. Im Jahr 1933 lernt Max Baur den Schriftsteller Hermann Hesse kennen. Im Folgejahr erwirbt der Fotograf den Meistertitel und wird Mitglied der Gesellschaft Deutscher Lichtbildner. Im selben Jahr verlegt Max Baur sein Atelier nach Potsdam, wo ihm mit Aufnahmen von Sanssouci Elegien gelingen. Bald entstehen kühne Werke nach Architekturen. Im Jahr 1928 eröffnet der Autodidakt, der soviel 'Bauhaus' im Sinn hat, einen florierenden Ansichtskar-tenverlag.

Später zieht Max Baur nach Potsdam, wo 1937 sein erster Fotoband erscheint. Im Jahr 1944 desertiert er nach Süddeutschland. Zurück in Potsdam, verläßt er die Stadt mit seiner Familie 1953 abermals, und läßt sich in Aschau im Chiemgau nieder. Dort eröffnet er sein Atelier für Fotografie. Max Baur stirbt 1988 in München. Seine zahlreichen Mappenwerke über Potsdam, deutsche Städte, Land-schaften, Kirchen weisen ihn als Vorreiter in dem Metier aus. Heute gilt er als einer der großen Fotografen des 20. Jahr-hunderts. Keiner verband höchste Eleganz so sehr mit der Moderne.

Die Natur war zeitlebens seine Leidenschaft. Max Baur wurde vor allem durch seine Pflanzen- und Landschaftsstudien zu einem großen Fotografen des 20. Jahrhunderts. Er selbst bezeichnete sich lieber als ,Lichtbildner'. Denn Licht war für ihn das wichtige gestalterische Mittel der Fotografie. Zum ersten Sujet geriet ihm die Architektur, in der er das ideale Außenlabor seiner Lichtstudien fand. Potsdam hatte es ihm angetan und das Schloss Sanssouci, wo er viel Zeit verbrachte und die Umgebung unerreicht verwunschen fotografierte. Er nahm sich dabei stets genug Zeit, um das Motiv bei idealer Lichtführung perfekt in Szene zu setzen. Diese Liebe zum Detail und die Freude an fließenden Formen findet sich in all seinen Fotografien wieder. Seine Werke wirken stoisch und für ein letztes Mal kontemplativ. Sie sind modern und dabei so romantisch. Max Baur hatte ohne Zweifel den neusachlichen Blick im Blut - wie kaum ein an-derer. Er gilt als der Erfinder der Sachaufnahme - und liebte die Blumen.

In seinem Schaffen ist Max Baur stark durch die Avantgarde und teils durch das Bauhaus beeinflußt. Mit seiner Fotografie, sonders den Auftragswerken für Werbung und Industrie, etabliert er eine radikal neue Sichtweise - immer in schlichter Eleganz und mit einer Begabung für die Schönheit purer Formen. In seinen Architektur- und Industriebildern nimmt er die formalen Ausdrucksmittel heutiger Bildsprachen voraus. Als Landschaftsfotograf ist Max Baur bis heute wenigen bekannt - das ist umso erstaunlicher, da seine Bilder in ihrer Kraft an die großen Namen der amerikanischen Landschafts-fotografie heranreichen. Seine Stillleben prägen bis heute die Sachfotografie: neusachliche Abbildungen von Alltagsobjek-ten in kühler Stilisierung und seltener Eleganz – immer fokus-siert in Lichtführung und Perspektive. Kleinschmidt Fine Pho-tographs zeigt nun zum Auftakt 'Studien mit der Kamera' – die erste von drei One-Man-Shows mit rarer Vintage Qualität. Darin eine Auswahl schönster Veduten. Diese 23 Miniaturen schenkte er Weihnachten 1948 seinem damals jüngsten Lehrling. Text: Sarah Köhn + Galerie
 
© Kleinschmidt Fine Photographs, Steubenstraße 17, 65189 Wiesbaden
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Fotoausstellung

Der Garten

von Arno Fischer

 

 

 

 

 

Opelvillen in

Rüsselsheim / Hessen vom

17. September bis 30. November 2014

Fotografie: Arno Fischer, aus der Serie: Der Garten, 1978-2004,

Polaroid, 10,8 x 8,8 cm, © Erbengemeinschaft Arno Fischer

   

 

1978 erwarben die Fotografen Arno Fischer und Sibylle Bergemann ungefähr siebzig Kilometer nördlich von Berlin ein Haus in Margaretenhof bei Gransee, dessen Garten sie anlegten und um einen Teich und Volieren für verschiedene Vögel erweiterten. Lebens- und Arbeitsort verknüpfend wurde das bäuerliche Grün zunehmend zum Refugium und inspirierte Fischer zugleich zu flüchtig erscheinenden, kleinformatigen Bildmotiven. Über drei Jahrzehnte lang fotografierte Arno Fischer mit einer Polaroidkamera hier Details und Stillleben. Zarte Miniaturen in dezenter Farbigkeit entstanden von Pilzen und Blüten, von Vögeln oder Gartenmöbeln. Dabei interessierte Fischer der Verfremdungseffekt durch die Eigenartigkeit der Polaroids ebenso wie das sofortige Unikat ohne weiteren Arbeitsprozess.

Nicht allein aufgrund der Technik zählen die Polaroids zu dem unbekannten Teil im Werk von Arno Fischer. Auch das Gartensujet hatte bislang nicht sein Interesse gefunden. Es waren vor allem Gesellschaftsbilder, Mode- und Reisefotografien, die der 1927 in Berlin-Wedding geborene Fischer festhielt. Seine Fotografien zur Teilung Berlins, die in der frühen Nachkriegszeit entstanden, wurden vielfach ausgezeichnet und begründen bis heute seine besondere Bedeutung. Während des Krieges begann er sich schon früh mit Fotografie zu beschäftigen – er nahm sein erstes Foto vom brennenden Berlin auf –, lernte jedoch 1944 zunächst Modelltischler und besuchte ab 1947 die Käthe-Kollwitz-Kunstschule, wo er von der Zeichenklasse in die Holzbildhauerklasse wechselte. Nach dem Studium der Bildhauerei ging der mittlerweile nach Ostberlin gezogene und als Fotolaborant und Fotograf tätige Fischer 1956 an die Kunstschule Weißensee zu Klaus Wittkugel, um ihm zu assistieren, aber auch, um selbst zu fotografieren.

Innerhalb eines Jahres erhielt er seinen ersten Lehrauftrag und wurde darauf aufbauend ein einflussreicher Lehrer. Von 1985 bis 1993 hatte er eine Professur an der Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig inne und von 1990 bis 2000 lehrte Fischer Bildjournalismus an der Fachhochschule Dortmund. Der Fotograf und Pädagoge hatte sich in den 1950er-Jahren intensiv mit dem Thema Berlin beschäftigt, wobei seine Arbeiten die Situation der geteilten Stadt reflektieren. Ab Mitte der 1960er-Jahre war er für die legendäre Zeitschrift Sibylle tätig. Fischer wurde 2000 mit dem Dr.-Erich-Salomon-Preis der Deutschen Gesellschaft für Photographie ausgezeichnet und war im selben Jahr Mitbegründer der privaten Schule Fotografie am Schiffbauerdamm. Bis 2011 lehrte er an der Ostkreuzschule für Photographie in Berlin und starb im Herbst desselben Jahres in Neustrelitz.

   
© Stiftung Opelvillen • Ludwig-Dörfler-Allee 9 • 65428 Rüsselsheim / Hessen

 

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Fotokurs Blumen- und Makrofotografie

Die Kunstwerke der Natur werden durch Vergrößerung zu "Palästen" aus Farben, Linien und Flächen. Blüten groß abzubilden ist sehr fotogen und ästhetisch. Der Fotoworkshop trainiert mit Ihnen praxisorientiert die Technik und Gestaltung der Makrofotografie. In den Tropenhäusern des egapark Erfurt wird für uns der Winter zum Sommer.

Information:  Fotokurs Makrofotografie in Erfurt

Termin: 15. - 16. Januar 2015

Buchung unter: Servicebüro 

   

 
 
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Fotoausstellung POTRETTI

CONTEMPORARY FINNISH

PHOTOGRAPHY

 

 

Fotografie Forum in

Frankfurt am Main / Hessen vom

4. Oktober – 30. November 2014

© Iiu Susiraja, Luuta/Besen, 2010
Aus der Serie „Hyvä käytös“/„Gutes Benehmen“ (2008–2010)

 

 

Anlässlich des Auftritts von Ehrengast Finnland zur Frankfurter Buchmesse 2014 knüpft das Fotografie Forum Frankfurt an die erfolgreiche Tradition der Gastland-Ausstellungen vergangener Jahre an und präsentiert vom 4. Oktober bis 30. November 2014 sieben zeitgenössische Fotokünstler aus Finnland. Die Ausstellung »Potretti« stellt Arbeiten aus dem Genre Porträt vor, deren Intention über die dokumentarische Darstellung hinausgeht. Beteiligte Künstler sind Elina Brotherus, Ulla Jokisalo, Harri Pälviranta, Nelli Palomäki, Raakel Kuukka, Iiu Susiraja und Santeri Tuori.
Das Porträt ist das wohl beliebteste Genre der Fotografie. Dabei geht es darum, die Existenz der Identität zu erfassen. Das Porträt im Pass ist der visuelle Kommunikator, der auf den ersten Blick unsere Akzeptanz in einer fremden Umgebung etabliert. Im Familienalbum zeugt es von Festen und Erfolgen und beweist das genetische Erbe. In den sozialen Medien wird es zum Vorschaubild, mit dem wir erzählen, was die Welt von uns wissen soll.
Erstmals in Deutschland werden in »Potretti« (finnisch für Porträt) sieben zeitgenössische Fotografen aus Finnland, die mit verschiedenen charakteristischen Methoden und Medien wie Fotografie, Film, Video und Collage außergewöhnliche Themen bildlich umsetzen, mit ihren Beiträgen zur Porträtfotografie gemeinsam vorgestellt. Ihre Porträts oder Selbstporträts sind der
Schlüssel zu ihren Geschichten. Aus der Beobachtung ihrer Umgebung entstehen intime Inszenierungen der Freude, der Selbstreflexion und der Ironie. Kindheit, Jugend, Körper, Mutterschaft, Familie, Altern, Gewalt und die Fotografie selbst sind die Leitmotive der Ausstellung.
In den 1980er und 1990er Jahren spielte das situative Porträt in der zeitgenössischen finnischen Fotografie eine außergewöhnliche Rolle. Der Autodidakt Eskö Männikkö erregte mit seinen Farbfotografien von finnischen Männern, die allein in abgeschiedenen Gegenden leben, großes Aufsehen, nicht nur wegen der Selbstironie seiner Ausstellungen in Räumen wie dem Portikus in Frankfurt 1996. In seiner Serie „Imaginary Homecoming“ reinszenierte der Künstler Jorma Puranen Porträts der Samen, der Ureinwohner Lapplands, aus dem 19. Jahrhundert, die er in einem Pariser Archiv gefunden hatte, in der Landschaft, in der sie aufgenommen wurden. Um diese Zeit fand auch Elina Brotherus mit ihren Farbfotografien internationale Anerkennung, die in einer einzigartigen Bilderzählung andere Menschen oder sie selbst in Landschaften oder Interieurs´zeigen. Ihre Verweise auf Kunstgeschichte, Literatur und Musik betonen Verlust, Liebe und deren Fehlen. Auch der finnisch-amerikanische Fotokünstler Arno Rafael Minkkinnen, der in den letzten dreißig Jahren in Finnland fotografierte und lehrte, hat das Genre des experimentellen Selbstporträts beeinflusst. Und Jan Kaila, der mit seiner in den 1980er Jahren begonnenen Langzeitstudie über das Leben des Naturalisten, Performers und Einsiedlers Elis Sinstistö eine Brücke zwischen Dokumentation und Performance schlug, beeinflusste die nächste Generation der Bildkünstler.
 
© Fotografie Forum Frankfurt e.V., Braubachstraße 30-32, 60311 Frankfurt am Main

 

 
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Fotokurs

Grundlagen der Portraitfotografie

Ein praxisorientierter Fotokurs über die Entstehung von interessanten und ästhetischen Portraitfotografien ohne die Nutzung von Studioblitztechnik an einem kompakten Wochenende in Thüringen. Grundlagen an technischen, gestalterischen und psychologischen Fähigkeiten, die der Teilnehmer selbst mit seinen Mitteln im Nachhinein nachvollziehen kann werden gemeinsam trainiert.

Eisenach vom 24. - 25. Januar 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

       

fotokurs thüringen portraitfotografie eisenach fotoworkshop

I

 

Information: Fotokurs Portraitfotografie

     

 

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Fotoausstellung

„Konversion“

von Isabel Kiesewetter

 

Literaturhaus in

Darmstadt / Hessen vom

5.09. - 2.12.2014

© Isabel Kiesewetter aus der Serie „Konversion“, Traberstall, Kevelaer-Twisteden

Ehemaliges NAT O–Gelände. 1985 – 1992: NAT O-Munitionsdepot.

 

 

Büsche und Sträucher erobern munitionsverseuchten Boden, ein raumschiffartiges Gebäude steht in einer wüstenähnlichen Szenerie – die Umnutzung ehemaliger Militärgelände formt unwirkliche Landschaften in Deutschland. Fast 20 Jahre nach dem Abzug der Alliierten ist die Konversion einiger Areale bereits abgeschlossen, an anderen hat sie noch nicht einmal begonnen. Hier ergreift die Natur Besitz vom militärischen Nachlass. Die Betrachtung der derzeitigen Beschaffenheit und Nutzung dieser Gebiete ermöglicht einen differenzierten Blick auf den langwierigen Konversionsprozess in Deutschland. 
Isabel Kiesewetter wurde 1974 in Lübeck geboren. Nach ihrem Studium der Gebärdensprache, Psychologie und Erziehungswissenschaften in Hamburg, studierte sie 2008-2012 an der Ostkreuzschule für Fotografie in Berlin bei Prof. Ute Mahler. Seit 2011 ist sie Mitglied der Produzentengalerie exp12 in Berlin. Isabel Kiesewetter lebt und arbeitet als freie Fotografin in Berlin und Hamburg. Der Eintritt in die Ausstellung ist frei – außer zu den kostenpflichtigen Veranstaltungen des Literaturhauses.
 
Ausstellungsadresse: Literaturhaus Darmstadt, Kasinostr. 3, 64293 Darmstadt, Öffnungszeiten der Ausstellung:  jeweils zu den Veranstaltungen im Literaturhaus oder telefonisch zu erfragen unter 06151-271608.
 
© Darmstädter Tage der Fotografie e.V.

 

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Die Fotoreise Provence

Die Provence, mit ihrem Licht, ihren Düften, ihren Farben und ihrer Ursprünglichkeit! Temperamentvoll und lebensfroh sind die Menschen der Provence. Dem Flair ihres Landes entsprechend haben die Provencalen die Ockerfelsen, die Sonnenblumen- und Lavendelfelder geschaffen, die in der Leuchtkraft des Lichtes besonders brillieren.

 

Information: Fotoreise Provence / Frankreich

Termin: 04. - 11. Juli 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

fotoreise provence frankreich
 

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Fotografie: Richard Mosse, Of Lilies and Remains (Busurungi & Hombo), 2012, Aus der Serie: INFRA

   

Fotoausstellung Spuren der Macht

Im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt am Main / Hessen vom 5. September bis 22. November 2014
 

 

Der Soziologe Max Weber definiert Macht als „Chance, innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen, gleichviel, worauf diese Chance beruht.“
Die Ausstellung SPUREN DER MACHT zeigt die Folgen dieser Machtausübung. Darin setzen sich verschiedene Künstler mit unterschiedlichen Herangehensweisen mit sozial-politischen Ereignissen, Strukturen und Systemen auseinander, die in Konflikte, Krieg und Gewalt münden. Die Darstellung von Gewalt ist nicht deren gleichzeitige Bejahung, sondern vielmehr ist es gerade das Entsetzen gegenüber gewalttätigen Vorgängen in der Gesellschaft, das die Künstler dazu veranlasst, Gewalt zu thematisieren. Es sind Bilder, die den Betrachter erschrecken und beunruhigen, ihn aber auch durch Erinnerungsbilder täuschen können. Vom 5. September bis 22. November 2014 sind rund 90 fotografische Werke von 18 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern aus 11 Ländern im ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung in Frankfurt zu sehen.
Vertreten sind Arbeiten von Christian Boltanski, René Burri, Magdalena Jetelová, Barbara Kruger, Marie-Jo Lafontaine, Edgar Lissel, Robert Longo, Teresa Margolles, Paulo Nozolino, Paul Pfarr, Thomas Ruff, Andres Serrano, Santiago Sierra, Taryn Simon und Manit Sriwanichpoom sowie die neu für die Ausstellung erworbenen Werke von Richard Mosse, Andreas Mühe und Joscha Steffens.
 

Öffentlicher Zugang: Friedrich-Ebert-Anlage / Cityhaus I, Öffentliches Parkhaus „Westend“

Öffnungszeiten: 05.10.2011 – 17.12.2011, Di. – Sa. 11 bis 19 Uhr

  

© ART FOYER der DZ BANK Kunstsammlung, Platz der Republik, 60265 Frankfurt/Main

 

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Fotokurs

Vom Stillleben

zur Werbefotografie

 

 

 

Es entstehenden interessante Bildkompositionen, die den Betrachter mit Schönheit, Ruhe  und Entspannung fesseln. Der Fotokurs zum Wohlfühlen und Erholen. Eine schönes Landhaus gibt  uns die Inspiration, Gemütlichkeit und Gastlichkeit für diese Reise in das Bild.

 

Ein Fotokurs "für die Stille" mit Ruhe und Erholung in einem wunderschönen historischen Landhaus irgendwo in Hessen  zu den Thematiken Stillleben, Bildgestaltung und Werbefotografie

Das Landhaus ist für uns Fotomotiv,  Nachtruhe, Erholungsort und Tisch für gute Speisen und Getränke  für ein ganzes Wochenende.

 

 

Information:  Fotokurs Bildgestaltung in Hessen

Termin: 20. - 22. Februar 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

 

 

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Dayanita Singh, Go Away Closer, 2014, Foto/photo: Axel Schneider. Courtesy the artist © MMK Frankfurt

   

 

Fotoausstellung Go Away Closer

Dayanita Singh im MMK 3 im Frankfurt am Main / Hessen vom 27. September bis 4. Januar 2015
 

 

Mit über 700  Fotografien gibt die international renommierte Fotografin Dayanita Singh im MMK 3 einen tiefen Einblick in die vergangenen 30 Jahre ihres künstlerischen Schaffens. Ihre Ausstellung
„Go Away Closer“ ist ein Museum im Museum: In sogenannten „museum structures“ ordnet Singh ihre Fotografien nach Themen und präsentiert sie in selbst entworfenen Displays. Diese Archivstrukturen stehen wie überdimensionale Bücher aufgefächert im Raum. Die hölzernen, vielfach veränderbaren, raumgreifenden Strukturen beinhalten jeweils zwischen 70 und 140 Schwarz-Weiß-Fotografien. Jede dieser Archivstrukturen zeigt eine von der Künstlerin edierte und in Sequenzen zusammengestellte Reihe von Arbeiten, die immer wie der neu geordnet und ergänzt werden kann. Die Fotos verdichten sich zu fiktiven Erzählungen voller Verweisen und Rätseln.
Den verschiedenen Displays hat die Künstlerin Titel wie „Museum of Little Ladies“, „Museum of Embraces“, „Museum of Machines“ oder „Museum of Chance“ gegeben. Singh verzichtet jedoch auf eine Beschriftung oder Datierung der einzelnen Fotografien. Bekannt wurde Dayanita Singh, die sich selbst auch als „Book Artist“ bezeichnet, vor allem durch ihre sorgfältig gestalt eten Künstlerbücher, die sie von Anbeginn als tragbare Museen betrachtete.
Die Präsentationsweise der „museum structures“ geht auf diese Bücher zurück. „Diese besondere Art des Ausstellens verleiht den Bildern etwas Prozesshaftes, etwas, das nie abgeschlossen zu sein scheint . Mit den ‚museum structures’ erweitert Singh zudem die Vorstellung vom Umgang mit Fotografie hin zum Skulpturalen und Architektonischen“, sagt MMK Direktorin Dr. Susanne Gaensheimer.
Die Balance zwischen eindringlicher Empathie und Distanz kennzeichnet Singhs technisch und handwerklich sehr genau gearbeiteten Fotografien. In ihren Bildern, denen eine melancholische Stimmung zugrunde liegt, findet Singh einfache Übersetzungen für komplexe Gefühlslagen. Wie in einem traumähnlichen Zustand verschmelzen in den fotografischen Essays unzählige Bilder ihrer Vergangenheit in Indien mit Wahrnehmungen der Gegenwart. Europäische Musik und Literatur sowie amerikanische Filmgeschichte fließen in ihre Arbeit ebenso ein wie die Menschen, Strukturen und Orte ihres Umfelds in Neu-Delhi.
Ergänzt wird die Ausstellung durch das erste Videowerk der Künstlerin, „Mona and Myself“, das für den Deutschen Pavillon der Venedig Biennale 2013 entstanden ist. Dayanita Singh beschreibt das eindrucksvolle Videoporträt als ihr erstes „moving still“: „Dieser Film veranschaulicht, worum es in meiner Arbeit wirklich geht: Es ist wie ein Traum, jener kurzer Moment zwischen Schlaf und Erwachen“, so die Künstlerin.
  
© MMK Museum für Moderne Kunst, Domstraße 3, 60311 Frankfurt am Main

 

 

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Fotoworkshop

Neue Architektur

in Berlin

Der Fotokurs Architekturfotografie an dem futuristischen Platz - Berlin.  Der Fotokurs erklärt praxisorientiert an ausgesuchten Architekturen  Kamerabedienung, Bildgestaltung in Grafik / Licht und Bildbearbeitung in der Architekturfotografie.  Faszinierende Fotografien  entstehen mit Ihren Kameras  an reizvoller Architektur.

 

Information:  Fotokurs Architekturfotografie Berlin

Termin: 13. - 15. März 2015

Buchung unter: Servicebüro 

 

       fotokurs architekturfotografie berlin fotoworkshop
 
 

    

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Dokumentationen, Kurse und Spielfilme

zur Fotografie

 im deutschsprachigen Fernsehen


             

Sonntag, 26. Oktober 2014 - 15.30 - 15.55 arte
15.30 - 15.55 Picasso im Blick der Fotografen
Die seit langem mit Spannung erwartete Neueröffnung des Picasso-Museums am 25. Oktober, dem Geburtstag des Ausnahmekünstlers, ist das Ereignis der Pariser Kulturszene im Herbst 2014. Aus diesem Anlass widmet ARTE dem spanischen Künstlergenie einen Thementag. Auf dem Programm stehen vier Neuproduktionen über Leben und Werk von Pablo Picasso, der Anfang des 20. Jahrhunderts wie kein anderer die Kunst revolutionierte. Picasso ist der meist fotografierteste Künstler des 20. Jahrhunderts. Die zahlreichen Veröffentlichungen in der Magazinpresse, die sein kreatives Schaffen fotografisch begleiteten, haben maßgeblich zur Entstehung des Mythos Picasso beigetragen. "Picasso im Blick der Fotografen" lässt die berühmten Picasso-Fotos von Dora Maar und Brassaï Revue passieren. Außerdem erzählen die drei Fotografen, die zuletzt mit Picasso zusammengearbeitet haben - Lucien Clergue, David Douglas Duncan und André Viellers - ihre Erinnerungen an diese Zeit und über Picassos Verhältnis zur Fotografie.

 

Mittwoch, 26. November 2014 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse: 1/17: Alberto Venzago
Das Böse und die Rituale zur Beherrschung des Bösen faszinieren Venzago, seit er mit seiner Leica umherzieht: «Im Dunkeln offenbart sich die Seele des Menschen besser - und ich fühle mich von dieser düsteren Seite mehr angezogen, von dieser Demut vor einer Macht, die man nicht begreifen darf.»

Sonntag, 30. November 2014 - 17:35 - 18:30 Uhr arte
Legendäre Fotografen Südafrikas
Durch die Linse der einflussreichsten Fotografen des Landes wirft "Legendäre Fotografen Südafrikas" einen Blick auf die südafrikanische Geschichte der letzten 40 Jahre. Anhand von Interviews mit dem Urvater der südafrikanischen Fotografie, David Goldblatt, und den Mitgliedern des berühmten Foto-Kollektivs Afrapix (1982-1991) führt die Dokumentation durch die großen politischen Ereignisse des Landes von 1976 bis heute. Afrapix, bestehend aus etwa 65 freien Fotografen und rund 20 festen Mitgliedern, war eine unabhängige Fotoagentur nach dem Vorbild von Magnum Photos. Dieser weltweit einzigartige Zusammenschluss von Künstlern mit politischer Botschaft entstand aus den traumatischen Erlebnissen während der Apartheid. Ihr fotografischer Ansatz wird heute von einer neuen Fotografengeneration fortgesetzt: Jodi Bieber, Pieter Hugo und Zanele Muholi treten in die Fußstapfen der sogenannten Struggle Photography. Sie entstand in den 80er Jahren als politisch-künstlerische Bewegung, die mittels dokumentarischer Schwarz-Weiß-Fotos gegen die Apartheid aufbegehrte. Mit viel Talent und Geschick setzt auch die jüngere Fotografengeneration das Bild als Waffe ein und hält die aktuelle Entwicklung ihrer Heimat in ausdrucksstarken Aufnahmen fest. Vom damaligen politischen Kampf zum heutigen fotografischen Augenzeugenbericht zeigt die Dokumentation nicht nur die historischen Ereignisse in Südafrika, sondern erzählt auch von der zeitgeschichtlichen Macht der Bilder und dem politischen Engagement der Künstler.

Mittwoch, 3. Dezember 2014 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse: 2/17: Nicolas Faure
Mitte der 1980er-Jahre begann der Genfer Fotograf Nicolas Faure, die Landschaft der Schweiz zu fotografieren. Seine Bilder zeigen die reale Schweiz, ohne auszublenden, was andere aus dem Bild rücken: Abfallverbrennungsanlagen, Baggerseen, Tunnelportale, neonbeleuchtete Tankstellen. Die Schweiz, die er zeigt, ist eine einzige gigantische Agglomeration, in der urbane und ländliche Elemente aufeinanderprallen. «Ich habe die Schweiz, in der ich aufgewachsen bin, oft in Frage gestellt», sagt Nicolas Faure. «Normalerweise nimmt man die Landschaft von der Autobahn aus bloss wahr und betrachtet sie nicht.» Nur wer genau hinschaut, kann erkennen, was ist - und neue Schönheiten entdecken.

Mittwoch, 10. Dezember 2014 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse: 3/17: Annelies Strba
Mit Fotografien ihrer intimsten Umgebung hat sich Annelies Strba um 1990 einen Namen in der Kunstwelt gemacht. Sie fotografierte ihre Kinder, schlafend oder direkt in die Kamera schauend. Diese Arbeiten gehen weit über ein dokumentarisches Festhalten des Alltags hinaus: Gerade in ihrer Intimität haben die Bilder etwas Allgemeingültiges. 1997 entdeckt Annelies Strba das Medium Video, und von da an hat sie keine Fotokamera mehr angefasst. Auch im neuen Medium weiss Annelies Strba ihrer Gefühlswelt stimmig Ausdruck zu verleihen.

Samstag, 13. Dezember 2014 - 10:40 - 10:55 Uhr SF1
PHOTOsuisse: 3/17: Annelies Strba
 
Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 11:15 - 11:35 Uhr SF1
PHOTOsuisse: 4/17: Gian Paolo Minelli
Der Tessiner Fotograf Gian Paolo Minelli hat Buenos Aires zu seiner Wahlheimat gemacht. Er durchstreift die argentinische Hauptstadt, fotografiert die Wunden, die 21 Jahre Militärjunta hinterlassen haben. Parallel dazu arbeitet Minelli an einer Porträtreihe über Argentiniens Jugend. Er fotografiert die jungen Menschen in Hinterhöfen, vor ihren Wohnblocks, zeigt sie selbstbewusst und stolz in die Kamera blickend.

Mittwoch, 17. Dezember 2014 - 22:45 - 00:40 Uhr Phoenix
Robert Capa: Kriegsfotograf
Noch Sekunden bevor ihn eine Mine zerfetzt, tut Robert Capa das, was ihn berühmt gemacht hat: Er macht Fotos vom Krieg, diesmal in Indochina, beim Vormarsch der Franzosen. "Wenn Dein Bild schlecht ist, warst Du nicht nah genug dran", ist das Motto des heimatlosen Draufgängers, der den Krieg hasst, aber ohne ihn auch nicht zurechtkommt. Sein erster Kriegseinsatz ist der spanische Bürgerkrieg, hier schießt er das Foto, das ihn berühmt macht: von einem republikanischen Soldaten, der im Lauf von einer Kugel getroffen wird. Doch auch mit weniger spektakulären Fotos beeindruckt Capa. "Er konnte den Schrecken eines ganzen Volkes im Gesicht eines Kindes sichtbar machen", würdigt ihn der Schriftsteller John Steinbeck, der wie Hemingway zu den Freunden des Fotografen zählt.
Diese Dokumentation war 2002 für den Oscar nominiert.



Recherche durch Kunstlinks.de - Abschließende Filterung und Verlinkung Dieter Horn

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